“Die Blutgräfin" hat eine Altersfreigabe ab 12 Jahren bekommen. Das bedeutet, dass nur Personen, die mindestens 12 Jahre alt sind, diesen Film im Kino sehen dürfen. Kinder, die zwischen 6 und 11 Jahre alt sind, dürfen laut FSK den Film allerdings auch im Kino sehen, wenn sie in Begleitung einer sorgeberechtigten Person oder eines Vormunds sind.
Lange musste sich Regisseurin Ulrike Ottinger gedulden, bis ihr gemeinsam mit der österreichischen Schriftstellerin Elfriede Jelinek verfasstes Drehbuch zu „Die Blutgräfin“ zum Film geworden ist. Das Skript war nämlich laut Ottinger schon Ende der 90er fertig, allerdings fand sich damals keine Finanzierung für die Produktion. Es ist auch tatsächlich der erste Spielfilm der deutschen Künstlerin seit 37 Jahren („Johanna d’Arc of Mongolia“), die zwischenzeitlich in erster Linie als Dokumentarfilmerin und Videokünstlerin arbeitete.
Für ihre Rolle als ungarische Gräfin Elisabeth Báthory in „Die Blutgräfin“ spricht Schauspielerin Isabelle Huppert („Elle“) zwar hauptsächlich ihre Muttersprache Französisch, studierte aber auch einige Sätze auf Deutsch ein für die internationale Koproduktion mit Handlungsort in Wien. Huppert hatte schon mehrmals für Rollen auch in Sprachen geschauspielert, die sie selbst gar nicht beherrscht, gab aber in einem Interview an, dass sie einen kompletten Film auf Deutsch sich nicht zutrauen würde. Für ihre Hauptrolle in der deutschsprachigen Produktion „Malina“ (1991) wurde Huppert damals auch tatsächlich vollständig synchronisiert.