Der Tiger
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Karsten N.
Karsten N.

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3,5
Veröffentlicht am 2. Januar 2026
"Der Tiger" ist ein sehr interessanter Kriegsfilm voller unerwarteter Entwicklungen, der nicht scheut, Mystik, Heldentum und die Grausamkeit des Krieges in einem Stück zu vereinen. Die Geschichte des Films wird auf eine sehr persönliche Weise erzählt, die die Emotionen jedes einzelnen Charakters in großer Tiefe wieder spiegelt. Der Film wird in hoher Qualität produziert, so das die Kinematographie es auf den Punkt bringt und die verschiedenen Charakterperspektiven innerhalb des Panzers dem Zuschauer das Gefühl geben, Teil der Crew zu sein.
Rob T.
Rob T.

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3,0
Veröffentlicht am 28. September 2025
Wenn es darum geht, den Film mit dem bescheuertsten Ende zu wählen, dann könnte „Der Tiger“ da gut im Rennen liegen, den misslungensten Schluss des Jahrzehnts geliefert zu haben. Selten wurde ein so guter Film in den Drehbuch-Abgrund gezogen wie hier. Selten herrschte im Kino so viel Ratlosigkeit und leise Empörung.
Was haben sich die Drehbuchautoren Dennis Gansel und Colin Teevan dabei nur gedacht?

1943, an der bröckelnden deutschen Ostfront. Die fünfköpfige Besatzung (David Schütter, Laurence Rupp, Leonard Kunz, Sebastian Urzendowsky, Yoran Leicher) des Tigers, eines deutschen Panzers, kommen bei einem Einsatz fast ums Leben.
Nach der Reparatur des Panzers werden sie auf eine geheime Mission geschickt. Dazu müssen sie allein hinter die Frontlinie.
Langsam tasten sie sich vor. Sie treffen auf feinde, die sie beschießen, sie müssen durch einen Fluss und geraten in einen Hinterhalt. Die Mannschaft wächst dabei zusammen und muss sich den jeweiligen Ängsten stellen.
In einem Bunker soll ein Oberstleutnant sein, den sie abholen sollen – eigentlich galt der als tot.

„Der Tiger“ ist ein über weite Strecken sehr spannender Kriegsfilm. Man fiebert mit der Panzer-Besatzung mit, und immer wieder gibt es Situationen, die einem den Atem stocken lässt.
Die Darsteller sind hervorragend, die Atmosphäre im Panzer durchaus bedrückend. Da gibt es diesen Moment, wo der Funker einen sich wiederholenden Funkspruch abfängt – er wirkt wie eine Prophezeiung.
Immer wieder ist Zeit für ruhige Momente. So wird geschwärmt: Der Sommer 1939 sei der letzte schöne Sommer gewesen – danach war nur noch Krieg. Es wirkt wie eine Warnung.
Alles steuert auf den Moment zu, wo der Soldat abgeholt werden muss.
Als sie den Bunker erreichen, vollzieht der Film aber eine vollkommen bekloppte Wende und driftet ins Mystische ab.
Das Problem ist nicht mal zwingend der Genre-Wandel, auch wenn der vollkommen überflüssig und stimmungstechnisch wahnsinnig ist. Die Sache ist: Wenn so gut wie niemand kapiert, was das am Ende soll, dann funktioniert es schlicht nicht.
Es gibt eine Lösung für das Gesehene und es gibt auch angebliche Indizien. Aber das reicht in diesem Fall vorne und hinten nicht aus, um als Zuschauer wissend aus dem Saal zu gehen.
Regisseur Dennis Gansel reißt mit seinem Hintern regelrecht alles ein, was der Film bis zu diesem Moment ausgemacht hat. Gerade bei diesem Thema ist es wirklich ärgerlich, dass man nicht zu einem vernünftigen Ende gefunden hat. Es wird dem Film, der darin gezeigten Geschichte nicht gerecht, und dass sich Zuschauer da auf den Arm genommen fühlen, ist verständlich.
J. Walther
J. Walther

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0,5
Veröffentlicht am 6. Januar 2026
Ich glaube es ja nicht. Falls jemand "Vier Panzersoldaten und ein Hund" noch kennt, das war schon der totale Ostpropagandamüll. Hier schickt man einen Tigerpanzer ohne Logistik Kilometerweit los um einen Offizier zu retten. Bei dem Fahrzeug handelt es sich um ein verschleißanfälliges kraftstofffressendes Stahlungeheuer. Man verspottet die Jenigen, die hundertfach in den Dingern gestorben sind. Meistens, wenn sie nach wenigen km liegen geblieben sind und vernichtet ächlich verhöhnt man das wahre Kriegsleben der Soldaten. Spätestens als das Tier auf der brennenden Brücke auftaucht hätte ich abschalten sollen. Der tauchende Panzer mit Motorabschaltung war der nächste ...was soll das ? Moment. Der Monsterrussenpanzer der durch den Tiger schießt, ohne eine Explizite verursachen, bis zur Auflösung am Ende, sagen zu mir immer wieder... Schalte endlich ab Guck dir das nicht weiter an. Der Film soll gar nichts aufarbeiten, oder Erschreckendes des Krieges darstellen. Hier geht's um die letzten Gedanken der Kommandanten als der Panzer mit der Brücke zusammenstürzt. In diesen Gedanken gibt's plötzlich Sachen, die es gar nicht gab. Wem fällt nur solch ein Mist ein. Man freut sich auf ein Geschichtsereignis und bekommt ein Hirngespinst in Potenz
Kai Gerlach
Kai Gerlach

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5,0
Veröffentlicht am 21. September 2025
Ein absolutes Meisterwerk. Einer der besten Dramen, die ich je gesehen habe. Ich nur jedem empfehlen sich diesen Film im Kino anzuschauen.
Florian F
Florian F

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1,0
Veröffentlicht am 27. September 2025
Wie in den Weltkriegen, dient dieser Film nur als Propaganda um die deutsche Jugend kriegsgeil zu machen.
Kleiner Tipp, lest mal originale Bücher von echten Soldaten, wie . Bis das Auge bricht, dann wünscht sich keiner mehr Krieg. Wir dürfen diesen Wahnsinn nicht schon wieder wiederholen.
Jerry Danbrow
Jerry Danbrow

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2,0
Veröffentlicht am 7. Januar 2026
Sorry, kein Guter Film. Das Ende , kapiert niemand.
Der Tiger ist nur Mittel zu einer Story die letzt endlich keinen Sinn macht. Weiss gar nicht wo ich anfangen soll , es gibt zu viele Kritikpunkte.
Positiv: Schauspieler gut, spannende Momente und ein Tiger der immer funktioniert..? Und dann ein Reh auf einer umkämpften Brücke? Rückblicke in einen Sommer,
der irgendwie auch keinen Sinn macht...
Und dann Gewalt, Flammen, Schreie..Die Schrecken des Krieges.
Galapagosspott
Galapagosspott

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2,0
Veröffentlicht am 26. September 2025
Ja, der Film hat vernünftige Ansätze. So wirken die Bilder aus dem Panzer recht realistisch. Die Kamera macht zumindest in diesen Szenen einen guten Eindruck (auch wenn man die Farbkorrektur durchgehend bestrafen sollte, alles wirkt künstlich, als hätte eine KI eingegriffen). Ein paar Szenen sind spannend inszeniert. Andererseits sind fast alle Dialoge albern, belanglos, beschreiben das gesehene oder sind einfach peinlich. Das Zusammentreffen mit einer deutschen Einheit, die Kriegsverbrechen begeht könnte eindringlich sein, wirkt aber wie eine eingefügte Szene, die drin sein muss, weil man die Tiger-Besatzung bisher nur als Helden dargestellt hat.
Dann sind bis auf die Gesichter der Schauspieler viele Szenen einfach sehr, sehr, zu sehr an "Das Boot" angelehnt ohne auch nur annähernd dessen Spannung und Kunst erreichen zu können.
Es gibt sogar eine alberne Unterwasserszene.
Das Ende wurde vielfach kritisiert. Wolfgang M. Schmitt liebt den Film natürlich, weil er antifaschistisch ist, meint aber man hätte die letzten 20 Minuten einfach weglassen sollen... Wirklich? Einfach das Ende weglassen? Wie wäre es, wenn man einfach einen halbwegs vernünftigen dritten Akt geschrieben hätte.

Ja, der Film will ein antifaschistischer Antikriegsfilm sein. Er will Befehlsketten als Ausrede für Kriegsverbrechen in Frage stellen. Gut gewollt. Schlecht gemacht.
der Major
der Major

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1,0
Veröffentlicht am 6. Januar 2026
Anfangs gut, wird er richtiger Müll zum Schluss, hier hat wieder ein deutscher Film verkackt. Wie man so ein beklopptes Ende drehen kann, erschließt sich mir nicht.
Carsten Rohkohl
Carsten Rohkohl

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2,0
Veröffentlicht am 29. März 2026
Es ging leider nicht um den Tiger. Es ging wieder mal um Schuld und Sühne. Schauspieler top, Filmszenen auch.
Habe mich schon gewundert, dass ein ganz sachlicher Film über einen deutschen Panzer gedreht werden sollte. Vollkommen verworrende Handlung.
Noch zur Erinnerung, der Tiger konnte 38 km auf der Straße fahren. Er hätte also locker die Brücke passieren müssen. Auch ohne das Reh zu überfahren. 
Und der SU100 war ein SU85. Warum bietet man dem SU85 die Flanke an? Damit der sowjetische Panzer auf 20 Meter heran kommt? Welch ein Unsinn. Und warum fährt der Tiger nicht durch den Fluss? Dann hätte er die feindlichen Panzer abgeschüttelt. Und dann noch den Motor aus zu machen.
Jan H
Jan H

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4,0
Veröffentlicht am 6. Januar 2026
Eigentlich ist deutscher Kriegsfilm nicht mein Genre, aber hier war ich bis zum Schluss gut unterhalten.

Obwohl der Film - zumindest bis zum Finale - sehr konventionell und teilweise auch klischeehaft erzählt ist, hält er durchgehend die Spannung. Technisch ist er auf hohem internationalem Niveau, da wurde wirklich viel aus den 10 Mio. Euro Budget gemacht. Und auch die Schauspieler überzeugen zum großen Teil.

Das Ende hasst man oder liebt man, ich gehöre zur letzteren Gruppe und fand, dass es das Ganze nochmal auf eine höhere Ebene hebt und sogar einige Unstimmigkeiten wieder wett macht.

Was ich überhaupt nicht verstehen kann, sind die negativen Kritiken, die den Film moralisch in Frage stellen, weil er die deutsche Kriegs-Opferthematik angeblich nicht angemessen beleuchte und ein zu heroisches Bild des deutschen Soldaten zeichne. Da muss ich vehement widersprechen! Muss ein deutscher Kriegsfilm mit Nazi-Thematik 120 Minuten Leid von Kriegsgefangenen zeigen, damit er seine Wertigkeit hat? Es handelt sich hier ganz klar um einen Anti-Kriegsfilm, der auch gerade das Thema Schuld sehr groß in den Vordergrund stellt, wenn auch vielleicht auf eine etwas plakative Art und Weise. Aber man darf auch mit deutschen Soldaten mitfiebern, ohne sich dabei gleich schuldig zu fühlen zu müssen! Gerade das halte ich dem Film zugute. Zerrissenheit und moralische Zweifel bei den Protagonisten gibt es auf jeden Fall zu genüge.
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