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das Odeon
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2,0
Veröffentlicht am 22. November 2025
Tja, so gern ich den ersten Teil von Family Plan auch gesehen habe, dreimal oder so, umso skeptischer bin ich jetzt beim zweiten Teil. Es gibt einfach zu viele Filme mit so von wegen "früher war ich mal das-und-das und mein altes Leben holt mich wieder ein". Die gibt es zuhauf mit ehemaligen Geheimagenten und vier-fünf solcher Filme sogar ohne Geheimagentendingsbums. Ich hab mich an diverse andere Filme erinnert gefühlt, wo normale Leute auf einmal in irgendwas verwickelt sind, niemals komplett sondern immer in so zehn-Minuten-Abschnitten. Für je zehn Minuten war dieser Film eine Kopie von Film A, dann von Film B, dann von Film C und so weiter. Wobei da durchaus bekannte und beliebte Filme dabei waren, also macht Family Plan 2 eigentlich nicht viel verkehrt. Dafür sollte man diese "Vorlagen" Film A und B und C usw am besten gar nicht gesehen haben. Weil, wenn man das hat merkt man, dass es hier nichts neues und nichts frisches gibt. Die gleiche Ex-Geheimagent Handlung wie in diversen anderen Filmen, wie gesagt auch von Filmen ohne Geheimagent. Bin mir nicht mal sicher, ob man den ersten Teil gesehen haben sollte oder es besser wäre, wenn man den auch nicht kennt. Hab so´n komisches Gefühl, als ob man hier das für einen zweiten Teil übliche Prinzip des "höher-schneller-weiter" anwenden und es gleichzeitig auch irgendwie vermeiden wollte. Und sich dann nicht für eine klare Richtung entscheiden konnte. Spielfreude konnte ich den Schauspielern auch nicht anmerken. Da ging es wohl nur um erzwungene Vertragserfüllung. Wenn man ganz ganz ganz jung ist und bisher nur zweimal im Leben in einem Kino war, würde Family Plan 2 sogar durchaus was für´s Kino taugen. Wenn man aber schon diverse von diesen dutzenden Undercover-Cop und sowas Filmen kennt, dann ja, im Fernsehen wenn´s draussen regnet und man einen schwierigen Tag hinter sich hat, könnte das mit Bier und Chips vielleicht sogar irgendwie klappen. Lieber den ersten Teil anschauen.
"Family Plan 2" verbessert sich zwar an einigen Stellen, aber letztendlich tut dieser dem Action Comedy Genre keinen großen Gefallen, weil er weder besonders lustig noch aufregend ist .Die einzig positive Seite ist eine Verbesserung gegenüber dem Original, bei der ein besserer Bösewicht gefunden wird, um ein Minimum an Bildschirmspannung zu erzeugen. Zusammen gesetzt eine oberflächliche Geschichte, die leider keine große Charakterentwicklung hervor hebt.
Ich hab mich echt auf The Family Plan 2 gefreut, aber am Ende zieht sich das Ding wie Kaugummi. Der Film hat ein paar nette Ansätze, aber er kommt einfach nicht in Fahrt. Man merkt ziemlich schnell, dass die Story im Kreis läuft. Szenen wiederholen sich gefühlt nur mit anderem Licht und anderer Kulisse, aber ohne echten Fortschritt. Das killt jede Spannung.
Die Handlung fährt komplett auf Nummer sicher. Man weiß schon vorher, was gleich passiert. Keine Überraschungen, kein Moment, der dich mal kurz aus dem Sitz hebt. Selbst die Schauplätze wirken wie Deko statt als echter Teil der Geschichte. Viel Reise, wenig Impact.
Die Figuren bleiben ebenfalls flach. Keiner macht eine Entwicklung durch, keiner bekommt neue Facetten. Das sorgt dafür, dass man sich nicht wirklich reinziehen lässt. Es wirkt alles glattgebügelt, so als wollte man um jeden Preis vermeiden, irgendeine Kante zu zeigen.
Unterm Strich fühlt sich der Film an wie ein Produkt, das einfach nur abgeliefert werden musste. Sauber gemacht, ja… aber ohne Herz, ohne Druck, ohne etwas, das hängenbleibt. Man kann ihn schauen, aber er packt einen nicht. Und genau das merkt man von Minute zu Minute deutlicher.