Unterwegs nach Cold Mountain
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niman7
niman7

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3,0
Veröffentlicht am 24. November 2011
Über "Unterwegs nach Cold Mountain" ist es sehr schwer eine Kritik zu schreiben oder sich eine Meinung zu bilden. Es ist schwer da der Film einer Seits durch seiner wunderschönen Kulisse und den tollen Bildern der Landschaften einfach ein Augenschmaus ist. Das gleich gilt natürlich für das aussehen der einzelnen Charaktere. Doch die erzähl weiße dieser Geschichte, ist einfach ein Kampf für den Zuschauer. In der Anfangsszene sehen wir Inman im Krieg und wie sich die anderen Soldaten auf einen Angriff vorbereiten. Nur wenige Sekunden danach, sehen wie Ada (Nicole Kidman) drei Jahre zuvor, wie sie in Cold Mountain eintrifft. Für mich war das total komisch. Aber diese Szene war natürlich nicht Einmalig. Daraufhin folgen noch weitere solcher Sprünge durch die Zeit. Die ersten 30 Minuten sind einfach ein riesen großes Fragezeichen. Ich hatte nicht den leisesten Schimmer worum es in diesen Film überhaupt ging. Dann heißt der Film ja UNTERWEGS nach Cold Mountain. Dabei sind die Charaktere schon ganz am Anfang dort. Nun fragt man sich da natürlich warum der Film so heißt? Es wird schon früh erklärt was die in Cold Mountain überhaupt machen. Cold Mountain ist ein kleine Stadt in North Caroliner. Inman lebt doch. Ada zieht dort hin mit ihrem Vater da ein Arzt ihn riet, in den Norden zu gehen wegen der Luft. Könnte man ja denken gut die Story ist ja damit erklärt aber was will mir der Film denn nun erzählen? Bis das mal erklärt wird, geht nochmal locker eine halbe Stunde drauf. Die Schauspieler waren eine sehr gut Wahl. Alle machen ihren Job sehr gut. Mich hat nur gestört, das Renée Zellweger und Jude Law nicht ihre üblichen Synchron Stimmen hatten. War etwas gewöhnungsbedürftig. Der Kampf am Schluss war ganz gut gemacht. Trotzdem viel zu lange und mit vielen unnötigen Szenen. Es tauchen viele Charakter auf, über die man kaum etwas erfährt und so schnell verschwinden sie auch wieder. Das macht die Story um so komplizierter. FAZIT: Unterwegs nach Cold Mountain beeindruckt optisch dank der überaus tollen Kulisse und Bildern, versaut es leider durch die nervende erzähl Struktur des Films. Der Film bietet eine gute Geschichte und Minghella standen auch 5-6 super Schauspieler. Diese nervige erzählweiße hat mich bei "Der Englische Patient" aber auch sehr stark gestört. >>Ist ja auch von Minghella. Echt schade eigentlich weil der Film sicherlich richtig episch geworden wäre.
Kino:
Anonymer User
5,0
Veröffentlicht am 18. März 2010
Dieser Film lässt, wie kein zweiter, Minghellas Gespür für die vielen sichtbaren und unsichtbaren Geschehnisse erkennen, deren Summe man schlicht die Fähigkeit zu "fühlen" nennt.



Die Bezeichnung Historiendrama könnte irreführend sein: Es ist die eine Sache ein lebendiges, vielschichtiges Bild des Amerikas in den Jahren des Bürgerkriegs zu liefern - aber eine ganz andere, die Geschichte des Individuums all den ereignisreichen Jahren trotzen zu lassen. Denn eigentlich geht es nur um einen Menschen, der nach Hause kehren möchte.



*SPOILER**************************



In dieser Hinsicht hat Cold Mountain etwas geschafft, was Doctor Zhivago nicht geschafft hat: Beim letzten Atemzug, zu Hause zu sein, und sei es eines aus Eis.
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