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Veljanovic H.
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3,5
Veröffentlicht am 24. April 2011
Wie gesagt mit Horrorfilmen kann ich meist nichts anfangen, allerdings war das "Schweigen der Lämmer" da schon eine positive Überraschung für mich. Daher wollte ich mir jetzt also "Roter Drache" anschauen. Abgesehen davon war es gerade ein angenehmer Abend. Ich war mit meinem Bruder bei meiner Großmutter, die uns immer wieder liebevoll über den Rücken schaute. Jetzt müsste ich eigentlich erzählen warum mich dass eben nicht genervt hat, aber ich schweife schon zu viel ab. Also der Film ist zweifellos sehr gut, aber eben keine Meisterwerk , was ich mir aber sowieso nicht erwartet hatte. Das Drehbuch ist sehr raffiniert geschrieben ,extrem spannend und ,wie schon im Vorgänger, voll mit hochinteressanten psychologischen Analysen. Allerdings konnte dem großartigen Drehbuch , der Regisseur nicht ganz entgegentreten , die Inszienierung ist die Schwäche im Film. Sonst sind hier sehr gute Schauspieler und Ralph Fiennes glänzt auch als...ja...ich sag einfach mal Bösewicht. Zudem muss ich hinzufügen dass das Ende nicht ganz mit dem von "Schweigen der Lämmer " mithalten kann, ausserdemist mir Nortons Taktik Fiennes zu verwirren , zu leicht vorgekommen. Alles in allem: Cooler Thrill!!!
auf jeden Fall schlechter als das Original Manhunter von Michael Mann und auch schlechter als das Buch aber trotzdem sehenswert....Anthony Hopkins in seiner Paraderolle....nur Edwart Norton hat mich das erste mal so richtig enttäuscht
"Roter Drache" ist ein rundum gelungener Psycho-Thriller, der wunderbar auf den nächsten Teil, "Das Schweigen der Lämmer", einstimmen kann. Zwar habe ich das Original "Blutmond" leider nicht gesehen und kann daher auch keinen Vergleich dazu ziehen, aber ich war trotzdem sehr zufrieden mit dem Film. Die Story wird sehr eng und packend erzählt und kann den Zuschauer damit sehr gut an die Geschichte binden. Zudem bleibt der Film bis zum Ende spannend, vor allem weil genau jenes besonders gut in Szenen gesetzt wurde, und kann den Zuschauer die vollen 2 Stunden sehr gut unterhalten. Eine seiner großen Stärke ist zweifelsohne seine überaus starke Darstellerbesetzung. Anthony Hopkins spielt wieder gewohnt stark Dr. Hannibal Lecter und vereint problemlos in seiner Rolle die Intelligenz und den Wahnsinn seiner Person. Edward Norton kann zwar nicht immer als FBI-Agent Will Graham überzeugen, spielt aber seine Rolle dennoch ganz solide. Vor allem aber kann Ralph Fiennes als psychopathischer Serienkiller Francis Dolarhyde besonders überzeugen, der seiner Rolle die nötige Tiefe und Glaubwürdigkeit verleihen kann, ganz stark! Auch die anderen Darsteller spielen allesamt sehr gut und runden das gute Bild des Films ab.
Alles in allem ist "Roter Drache" ein echt guter Film, der natürlich bei weitem nicht an seinen großen Vorgänger bzw. Nachfolger "Das Schweigen der Lämmer" herankommen kann, aber trotzdem für einen spannenden und unterhaltsamen Filmabend durchaus zu empfehlen ist!
Der dritte Hannibal-Lecter-Film mit Antony Hopkins in der Hauptrolle. Hab lange überlegt ob ich dem Film 7 oder 8 Punkte geben soll. Aber 8 sind eigentlich gerechtfertigt. Es war ja eigentlich klar, dass der Film nicht an das Schweigen der Lämmer herankommt. Völlig zutreffend finde ich dass wie in der filmstarts-Kritik steht, der Film sich zu sehr an diesem großen Vorbild orientiert. Hannibal hatte diesbezüglich mehr Mut zu etwas Neuem bewiesen, allerdings ist er dabei ein wenig übers Ziel hinausgeschossen. Doch zurück zu Roter Drache: Im Grunde finde ich die starke Orientierung an "Schweigen der Lämmer" durchaus verständlich, schließlich war auch die Story sehr ähnlich, was nun mal von der Buchvorlage bedingt war. Das Buch habe ich übrigens gelesen und fand die Adaption des Buches im großen und ganzen gelungen. Es muss wohl schwierig gewesen sein, dieses sehr komplexe Buch in 2 Stunden Film zu pressen, folglich sah auch die Umsetzung etwas verworren und hastig aus. Ich weiß nicht, ob ich dem Geschehen problemlos hätte folgen können, wenn ich das Buch nicht vorher gelesen hätte. Trotzdem ist der Film spannend und auch sehr gut gespielt, auch Edward Norton halte ich keinesfalls für eine Fehlbesetzung! Besonders gut gefallen haben mir die ersten 10 Minuten, in denen Lecters Überführung und Verhaftung dramatisch in Szene gesetzt wurde. Auch die Sache mit dem Flötisten ist eine nette Idee um den Grundstein für Lecters Charakter zu legen. Ein großes Lob auch an die anderen Darsteller, die ich natürlich jetzt nicht alle nennen will. Klare Empfehlung an alle Lecter-Fans und auch die, die es werden. Ich rate trotzdem, sich das Schweigen der Lämmer zuerst anzusehen. Dieser Film ist und bleibt der Maßstab der Reihe.