Neueste Kritiken: Walking Tall - Auf eigene Faust - Seite 2
Walking Tall - Auf eigene Faust
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freestyler95
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Veröffentlicht am 16. April 2010
Zwar machen die Action-Szenen spaß, dennoch hat der Film nicht so etwas wie Moral. Den im Grunde genommen ist "The Rock" in diesem Film auch nicht viel besser als die Bösen. Der Film hat die Moral: Wenn dir jemand etwas böses tut zerstöre sein Eigentum und töte oder verletze ihn. Dazu versucht der Film gesellschaftskritisch zu sein mit der korruption, aber sieht gewalt als Lösungsmittel. Nich das ich das sooo schlimm finde, doch ist "The Rock" in diesem Film irgendwie das falsche Vorbild für die kleineren Actionfans. Aber das ist halt Hollywood. Angefangen hat das ich mache alle Böse im Alleingang fertig mit "Stirb langsahm". Der Film wollte aber auch keine Sozialkritische Botschaft rüberbringen.
Ansonsten, wenn man "Walking Tall" nicht so ernst nimmt, stellt er natürlich einen soliden Action-Fun Abend da. Aber als sozialkritisches Drama hat der Film versagt.
Bin definitiv ein freund der alten actionhelden und Dwayne "The Rock" Jhonson gefällt mir wircklich gut. Zwar können hier die Actionszenen nicht ganz mit der qualität eines "Welcome to the jungle" mithalten, sind aber trotzdem solide gemacht und für freunde des genres recht sehenswert.
Der film hat auch eigentlich keine längen obwohl die story natürlich sehr einfach ist aber das spielt hier keine große rolle! Wie gesagt für actionfans sehenswert !
Zur Story: Ein Mitglied einer Sondereinheit der US Army kommt in sein verschlafenes Kleinstadtnest zurück. Dort regiert der ehemalige Mitschüler, der als verzogener Sohn von wohlhabenden Eltern die Stadt in der Hand hat. Dessen Casino (und Strip-Laden) wurde der größte Arbeitgeber. Die Security-Leute des Casinos verkaufen Drogen an Jugendliche und der Sheriff ist korrupt und steckt mit dem bösen Buben unter einer Decke. Kaum zu Hause kommt es zur Konfrontation. Der gute Ex-Soldat wehrt sich gegen die bösen Security-Leute und wird schwer verletzt. Weil er bei seiner Verteidigung das Mobiliar des Casinos zerlegt hat, kommt er vor Gericht. Dort hält er der gutmütigen Jury einen zweiminütigen Vortrag und obwohl Staatsanwaltschaft, Sheriff und der Rest der Obrigkeit vom bösen Obermohr gekauft worden sind, spricht diese ihn frei. Jetzt kann er endlich selbst Sheriff werden und die bösen Buben jagen. Ganz nach dem Vorbild der US Armee im Irak wird hier ohne Rücksicht auf Menschenrechte bildhaft dargestellt, welche Folterungsmethoden möglich sind. Mit dem Megaphon vor dem Gitterkäfig des Gefangenen tönen, dessen Eigentum gerade zerlegt wird, dem bei der Verhaftung noch schnell Drogen untergeschoben wurden und das ganze gewürzt mit einigen schlagkräftigen Argumenten. Am Ende darf der Gute den Bösen noch einmal verprügeln!
Die Story ist nicht nur dünn, sie wird gegen Ende zu immer dümmer. Aus dieser Story noch einen ordentlichen Film zu machen, gelingt auch ordentlichen Kameraleuten oder ambitionierten Darstellern wie The Rock nicht mehr. Ein Stern und den würde ich gerne noch streichen.