Batman Begins
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Kino:
Anonymer User
4,5
Veröffentlicht am 24. Juli 2012
Im Zuge des bevorstehenden (Deutschland-)Kinostarts von The Dark Knight Rises habe ich mir nochmal Batman Begins und The Dark Knight angeschaut, um mich so richtig auf den letzten Teil der Nolan-Triologie einzustimmen.
Ich kann mich noch sehr gut an den einen Tag im Jahr 2005 erinnern, als ich den Trailer zu Batman Begins im Kino sah und mich wunderte, dass es einen neuen Batman Film geben soll, von dem ich im Vorfeld noch absolut nichts gehört hatte. Der Trailer sagte mir sofort zu und da ich schon von klein auf fasziniert vom Batman-Universum war und mich auch die Tim Burton-Versionen recht gut unterhalten konnten, war der erste Teil des Batman-Reboots natürlich Pflicht. Obwohl mir der Trailer auch zusagte, war ich unsicher, ob dieser Neuanfang des dunklen Ritters wirklich meinen Erwartungen entsprechen könnte. Zu enttäuscht und verärgert war ich über die vorherigen Batman-Filme von Joel Schumacher.
Meine Sorge war jedoch unbegründet, denn Independent-Regisseur Christopher Nolan erwies sich als richtiger Mann für diese schwere Aufgabe. Nolan gelang das Kunststück, sowohl die Hardcore-Batman-Fans, als auch die Gelegenheitskinobesucher gleichermaßen zufrieden zu stellen. Dabei setzte der britische Regisseur auf eine realistische Darstellung des Batman-Universums.
Batman Begins ist düster und realistisch. Und auch wenn der Action-Anteil nicht zu verachten ist, hebt sich der Film vor allem dadurch ab, dass der psychologische Aspekt dieser (Comic-)Vorlage nicht zu kurz kommt. Es gab bis dato keine Comicverfilmung, die auch nur Ansatzweise eine solche Charaktertiefe präsentieren konnte. Um solch einen Aspekt hervorzukehren, benötigt es auch die richtigen Darsteller. Und auch hier beweist Christopher Nolan, dass er für eine Hollywood-Produktion dieser Größe definitiv der passende Regisseur ist.
Die Darstellerriege kann ebenso durchweg überzeugen und auch wenn Nolan beim Making-Of der bluray dieses Films davon sprach, dass er sich ein Beispiel an Richard Donner´s Superman-Cast genommen hat, übertrifft das BB-Ensemble den Superman-Cast bei Weitem. Christian Bale ist die perfekte Wahl für den dunklen Ritter, der 1939 zum ersten Mal in einem Comic auftauchte. Dem Waliser gelingt es nicht nur einen glaubwürdigen Batman darzustellen, er gibt auch einen hervorragenden Bruce Wayne ab.
Da auf den Inhalt schon häufig eingegangen wurde, möchte ich mich hier kurz fassen. Als Batman-Fan, ist es eine Freude zu sehen, wie Chris Nolan die Batman-Vorlagen "Year One" und "The Long Halloween" auf die Leinwand zauberte. Dabei gelingt ihm der Spagat zwischen Vorlagentreue und kreativer Freiheit, was auch vollkommen in Ordnung ist, da er dem Film damit seinen eigenen Stempel aufdrücken kann. Endlich ergründet jemand die Ursprünge des dunklen Ritters und präsentiert auch Charaktere, die die breite Masse noch nicht kennt. Neben Ra´s Al Ghul ist hier vor allem Henri Ducard zu nennen. Letztere Figur wird von Liam Nesson verkörpert, der eine undurchsichtige Figur spielt, die mit einer interessanten Wendung auftrumpfen kann. Aber auch die anderen Darsteller bekleiden wichtige Rollen und können durchweg überzeugen. Gary Oldman, der zur Abwechslung mit Jim Gordon einen guten Charakter verkörpert, sieht seinem Alter-Ego aus den Comics nicht nur verblüffend ähnlich, sondern ist die Idealbesetzung für diese Rolle. Es spricht schon für die Qualität eines Filmes, wenn zwei Schauspielgrößen, wie Michael Caine und Morgan Freeman "nur" als Nebendarsteller fungieren.
Neben dem unglaublichen Cast hat Nolan mit Hans Zimmer auch einen Komponisten in seinen Reihen, der zwar andere musikalische Akzente, als Danny Elfman in Tim Burtons-Batman-Streifen setzen kann, aber dessen Score perfekt in diese neue, düstere Batman-Welt passt.
Fazit: Wer diesen Film noch nicht gesehen haben sollte - egal ob Comic-Fan oder nicht - sollte dies schleunigst nachholen. Noch NIE gab es eine Comicverfilmung, die es schafft unglaublich interessant, vielschichtig, actionreich und dennoch jederzeit realistisch zu sein. Auch wenn noch ein wenig "Luft nach oben" dringewesen wäre, stellte Batman Begins DEN perfekten Neustart dieses Franchises dar und jeder neue mögliche Batman-Reboot wird es schwer haben, mit diesem Film mitzuhalten.
pavlichenko
pavlichenko

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4,0
Veröffentlicht am 4. März 2012
sehr guter fantasy-action-film. durchschnittliche story, düstere atmosphäre, solide action. positiv hervorheben möchte ich die kostüme, die anders als in burtons batman-filmen hier versucht realitätsnah gestaltet wurden.
Kino:
Anonymer User
4,5
Veröffentlicht am 1. November 2011
Mag den Streifen, weil der auch Inhaltlich was beweist. Eine Art poesie ist zu endecken. Z.B, meine Lieblingsstelle wo er in diesen Lager reisst, bevor er zum Batman wurde. Die Handlung dahingehend erklärt auch Inhaltlich, wie man im Namen des Guten und Rechts, dennoch eine dunkle verhasste Seite entwickelt und sich in Selbstjustiz soweit hingehend deutet, das man bereit ist diese Straftäter auf eigener Faust zu töten, im Namen des Guten. Diese Entwicklung zu diesem Charakter wird sehr schön visualisiert. Und ebenso warum Batman als dunkler Ritter auftaucht und als Guter kämpft etc. Es ist schwierig bei so Comicverfilmungen eine hochwertige Handlung einzubauen und Plausibel einzufügen. In der Entwicklung der Batman Reihe wurde das meines erachtens gut gelöst und weiterentwickelt. Achso, die Schauspielerim ist auch sehr Sweet und spielt ne gute Rolle.
niman7
niman7

931 Follower 616 Kritiken User folgen

4,0
Veröffentlicht am 31. Oktober 2011
Batman Begins ist sicher nach The Dark Knight der beste Batman Film aller Zeiten. Es ist schön das mal endlich jemand die Vorgeschichte von Bruce Wayne zeigt. Ich hab mich sowieso schon immer gefragt warum man das nie richtig verfilmt hat. Danke Nolan! Christian Bale war sicher die 100% richtige Entscheidung für die Rolle. Er hat sein Job auf jeden Fall besser gemacht als Clooney und Co. Der Film ist schön düster und bedrohlich aber auch gleichzetig richtig cool. Die Effekte sind auch sehr toll gelungen vor Allem wenn Crane sein Gas versprüht und anschließend seine Maske aufsetzt. Trotz der tollen Kulisse und Schauspielern, hat mich der Film nicht richtig überzeugt. Ich kenne Batman irgendwie anders. Im Film ist er kein Superheld der die Schurken bekämpft und das ganze ohne irgendwelchen Superkräfte sondern eher eine Kampfmaschine! Ja in den Film sieht man die Anfangskämpfe des Batman und wie er überhaupt in die Rolle gekommen ist aber ich finde das man von Komik zu weit abgewischen ist. Nolan hat quasi einen neuen Superhelden geschaffen nur mit dem bekannten Namen halt. Wäre das nicht gewesen, hätte man einen super Film.
thomas2167
thomas2167

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3,5
Veröffentlicht am 15. März 2014
Batman Begins ist ein realistisch verfremdeter Kino-Comic mit dem wohl besten Batman-Darsteller aller Zeiten. Christian Bale spielt einfach nur top , genauso wie der restliche Cast. Alle sind sie grosse Klasse , so z.B. Michael Caine , Liam Neeson , Gary Oldman , Cillian Murphy , Katie Holmes , Morgan Freeman , Rutger Hauer , Ken Watanabe oder Tom Wilkinson. Ausser starker Charaktere und guter Story hat B.B. einen insgesamt sehr düsternen Look , welcher aber sehr gut rüber kommt. Auch kommt in den actionfreien Passagen niemals Langeweile auf. Der Streifen ist ein sehr guter Beginn einer noch besseren Trilogie von Regisseur Christopher Nolan. Rasant und düster = Batman is Bestform!
horrispeemactitty
horrispeemactitty

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5,0
Veröffentlicht am 28. April 2011
Dazu braucht man eigentlich nichts zu sagen,perfekte Schauspieler,super Kulisse,Bombeneffekte und spannend bis zum Schluß. Christopher Nolan hat hier wahre Kunst gezeigt.
Kino:
Anonymer User
5,0
Veröffentlicht am 11. November 2012
Batman Begins ist der Auftakt der furiosen Comic-Verfilmung durch Christopher Nolan. Der erste Teil eines solchen Films zeigt regelmäßig wie der Hauptcharakter zum Superhelden wird. Dieses wird bei Nolan jedoch nicht schnell abgehandelt, sondern erstreckt sich über die erste Hälfte des Films. Die innere Zerrissenheit von Bruce Wayne (sehr gut von Christian Bale gespielt) wird glaubhaft und klischeefrei seziert. Im zweiten Teil nimmt der Film weiter an Fahrt auf und selbst Horror-Elemente halten Einzug in diesem Blockbuster. Die Action verliert sich jedoch nie im Selbstzweck, sondern bringt die Story stets weiter voran. Fazit: Sehr gute Story, super Schauspieler, höchste Spannung! Perfektes Popcorn-Kino mit überduchschnittlichem Anspruch für dieses Genre!
Kino:
Anonymer User
3,5
Veröffentlicht am 19. Dezember 2010
Das Konzept des komplexen Helden in der Verbindung mit Motiven wie Schuld und Rache ist zwar lobenswert angesichts der vielen langweiligen Mega-Blockbuster Hollywoods, allerdings wirken die Hintergrundinformationen auf gewisse Weise eher wie belangloser Zusatz denn als wichtiger Bestandteil, aber wie dem auch sei. Am Ende schließlich muss ein Superhelden-Film vor allen Dingen auch hinsichtlich seiner Action überzeugen, um als gelungen zu gelten.

Und da ist ''Batman Begins'' definitiv gut, aber unterliegt dem Sequel ''The Dark Knight' deutlich. So bleibt Batman Begins als hervorragend fotografierter und optisch wie technisch brillanter Streifen in Erinnerung, aber kommt dabei nicht über den Status eines riesigen Epilogs hinaus.
Solide Unterhaltung.
MrFits
MrFits

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4,5
Veröffentlicht am 15. August 2010
nun ist es endlich soweit. der letzte teil der nolan'schen batman-trilogie erblickt das licht der welt. es geht jetzt aber nicht um eine eventuelle weitere großtat des kinoästheten. es geht mehr oder weniger darum noch einmal zum anfang zurückzugehen um einmal mehr die besonderheit der neuauflage des dunklen ritters zu begutachten. außerdem werde ich meine sicht der dinge äußern: zum einen zu den anfängen und der entwicklung der charaktere und geschichte und zum anderen zu dem, was ich erwarte vom langersehnten endstück. batman begins sollte seit erscheinen eine blaupause im oft gescholltenen comic-genre sein. die vorher nie dagewesene charakterzeichnung fand bis dato in keinem film, welcher auf einem superhelden-comic beruht, platz. auch die mystische wie düstere note der burton filme ende/anfang der 80/90er wurde von joel schumacher durch kitsch, übertriebene kostüme und dämlichen stories ersetzt und somit ins bodenlos lächerliche gezogen. die figur 'batman' war vorerst, jedenfalls für's kino, gestorben. gott sei dank gibt es auch regieseure mit visionen, ideen und den unbändigen willen eine figur mit tiefgründigen hintergrund auf die leinwand zu bringen. christopher nolan hat mit batman begins etwas neues geschaffen. er hebelt die regeln des klassischen superheldenfilmes aus und transportiert diese in die heutige zeit mit einem grad an realismus, der vorher undenkbar schien. allein die entstehung des batman ist eine reise die man gern beobachtet. die idee, der beweggrund und die überzeugung des hier dargestellten bruce wayne - perfekt verkörpert durch christian bale - stimmen absolut überein und sind zu jederzeit nachfühlbar. aber auch die restlichen charaktere passen wie die faust auf's auge. angefangen beim wie immer einfühlsamen michael caine, der den alfred treffender nicht skizzieren könnte. selbst die hintersten reihen sind mit topleuten bestetzt. dies setzt sich auch im perfekten the dark knight fort. selbst mit einem besetzungswechsel kam der nachfolger zu batman begins hervorragend aus. hätte sich kathie holmes nicht verzockt, hätte sie in einem der besten filme des letzten jahrzehnts auflaufen durfen. bekannter weise stand in the dark knight maggie gylenhall als neue rachel vor der kamera und bewies, dass dies keineswegs ein beinbruch für eine filmreihe bedeuten muss. im gegenteil, maggie gylenhall war eine wahre bereicherung! ihr part ist ein zudem ein wichtiger storytwist. so kann man den drehbuchschreibern - u.a. nolan selbst, sowie sein bruder und david s. goyer - nur respekt aussprechen. denn wichtige charaktere - wie eben die figur der rachel - wird ein jehes ende bescherrt. das lässt den zuschauer emotional am geschehen teilhaben. das gelingt aber schon weit vor dem. in batman begins ist natürlich der tod von bruce's eltern wichtiger bestandteil der hauptstory. auch wenn man das elternpaar wayne nur geringfügig kennenlernt, so ist man trotzdem in absoluter verbundenheit mit dem kleinen neu-waisen. wenn the dark knight rises ebenso überzeugen kann, was die emotionale tiefe betrifft, bekommt der film schon die ersten punkte. ein weiterer wenn nich gar wichtigster punkt ist der bösewicht. die dunkle treibende kraft eines superheldenfilms. der grund warum der held in den kampf zieht. in batman begins war man angesichts der fülle an figuren erst einmal überfordert. wer ist der hauptantagonist? was hat dieser vor? aber auch diese hürde meistert nolan bestens. nach und nach verknüpfen sich die fäden zu einem strang und alles kommt zu einem logischen ende. mit rhas al'ghul kommt sogar ein 'meister lehrt schüler - schüler bekämpft meister' thema ins spiel, welches am anfang des films schon besiegelt schien und am ende überraschend wieder aufgegriffen wird. mit 'scarecrow' kommt ein weiterer, klassischer feind batmans zum zug. dieser wird grandios von cillian murphy gespielt. dennoch wird dieser vom alles überragenden heath ledgar in den schatten gestellt. dessen joker lässt glatt jack nicholsons joker aus '89 noch blasser erscheinen als es überhaupt schon der fall war. in diese fußstapfen muss nun tom hardy schlüpfen. ob sein bane dem gerecht wird, was sein comic-erbe verspricht wird sich zeigen. eines steht für mich schon fest: die anarchische und diabolische grundstimmung die durch die figur des jokers in the dark knight erzeugt wurde kann kaum wieder erreicht werden. da lasten alle hoffnungen auf nolans und hardys schultern, diesen bösewicht - der im stande ist, batman zu brechen - gebührend darzustellen. aber auch ein nolan sowie seine ersten beiden batman-filme sind in stetiger weiterentwicklung auch in der qualität gestiegen. begins war noch sehr realistisch, nach dem betrachten von the dark knight aber doch mehr comic. ob the dark knight rises wiederum einen schatten auf the dark knight wirft wird sich nach dem abspann von '..rises' zeigen. FAZIT: batman begins ist die mehr als gelungene wiederauferstehung des dunklen ritters und zeigt eine der besten origin-stories überhaupt.
Alpha78
Alpha78

32 Follower 130 Kritiken User folgen

5,0
Veröffentlicht am 3. Juli 2010
Ich danke den Drehbuchautoren , dass sie den Pfad der quietschbunten Batman-Verfilmung verlassen zu haben. Mit "Batman Begins" kehren sie ins düstere Gotham City zurück, welches uns Tim Burton in den ersten beiden Teilen beschert hat. Außerdem erfahren wir mehr über die tragische Figur des Bruce Wayne, welche von Christian Bale hervorragend verkörpert wird. Endlich haben wir Batman wieder.
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