Neueste Kritiken: Der seltsame Fall des Benjamin Button - Seite 3
Der seltsame Fall des Benjamin Button
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Veröffentlicht am 24. September 2012
Verstehe den Hype um den Film nicht ganz. Die Namen Fincher, Pitt und Blanchett können doch wohl noch nicht als Gütekriterium gelten. Der Story fehlt einfach irgend ein Spannungsmoment abgesehen von der Frage, wie es wohl möglich gewesen ist mit der umgekehrten Lebenssequenz. Und dafür ist er mit seinen fast drei Stunden Laufzeit einfach viel zu lang.
Es ist schon etwas her, dass ich den Film gesehen habe. Nun muss ich sagen, dass er mir nicht wirklich als bemerkenswert in Erinnerung geblieben ist. Er ist gut ... eigentlich sogar sehr gut, aber irgendwie ist er nicht haften geblieben. Ergo: 6 Pkt.
David Fincher gelingt es die außergewöhnliche Geschichte durch perfekt Ausstattung und gute Effekte gekonnt in Szene zu setzten. Lediglich das Herzstuck des Films, die doch sehr langatmige Handlung mit vielen Schwächen verhindert, dass "Der seltsame Fall des Benjamin Button" als Meisterwerk betrachtet werden kann. So bleibt er leider nicht mehr als ein wirklich guter Film.
"Ich wurde unter ungewöhnlichen Umständen geboren." So beginnt der seltsame Fall des Benjamin Button, die Filmfassung einer Kurzgeschichte von F. Scott Fitzgerald aus den 1920er-Jahren.
Auf ungewöhnliche Weise ist Adoptivsohn Benjamin mit Nachnamen Button, ein äußerst merkwürdiger Mensch.
Als kleines Baby wurde er alt geboren und die Chancen das er seine todesnahe Geburt überlebt wäre unwerscheinlich.
Doch tatsächlich, wachsen ihm Haare und seine jugendhafte Schönheit kommt zur Geltung, er wird jünger. Benjamin verliebt sich auf´s neue in seine Freundin Daisy und lebt sein eher mysteriöses Leben mit Umständen und Provokationen...
David Finchers Mystery-Drama ist etwas ähnlich wie Francis Ford Coppolas "Jugend ohne Jugend" (7/10).
Jedoch hat "The curios case of Benjamin Button" seine eigenwillige Erzählperspektive und Darstellung. Die bezaubernden Drehorte und die netten Optikstriche bringen Benjamin´s Liebesleben gut auf Trapp. Für 159 Spielminuten ist das Drama allerdings viel zu langatmig erzählt worden, wobei sich dadurch viele Details bequem machen können und die Story nicht so fade runtergeleiert wird.Mit "Fight Club" und "Zodiac", lässt sich der Film des Jungwerdens nun wirklich nicht vergleichen. Die frische Prärie die takthaften Gedanken lassen "Benjamin Button" zu einem sehr vielversprechendem Thema umwenden. Brad Pitt hätte eigentlich auch einen Oscar verdient und die Nebendarsteller hatten auch sehr viel Herz.
Fazit: Nach 1 1/2 Stunden sitzen, geht der Film an seine Grenzen, wer sein Interesse an "Benjamin Button" gefunden hat, wird sich hierköstlich vergnügen, mit guten Dialogen und einer tollen Besetzung kann der monotone Samstagabend gerettet werden. Für Anspruchsvolle wird dieser Film ein wahres Vergnügen sein, doch manchmal geht die Story zu weit ins Leere.
Respekt. Lange habe ich auf einem Film gewartet, der was neues zu erzählen hat: und siehe da, es ist endlich geschehen. "Benjamin Button" ist ein Meisterwerk. Dank Brad Pitt und der rest der Darsteller , David Fincher, das Make-up, die Effekte, die Kamera und natürlich das tolle Drehbuch ist der Film sehr gelungen
Von vielen hier als sehr langatmig beschrieben, wenn jedoch der Film kürzer gehalten wäre würde diese bewegende Geschichte mit Sicherheit nicht so gut rüberkommen.
Der Film hat Anfangs etwas von "Forrest Gump" -Brad Pitt in der Erzählerstimme, mit einigen komischen Einlagen. Einfach sehr gut gemacht, oscarreif!
Ich vergebe nicht willkürlich 10 Punkte für gut und 1 Punkt für schlecht, nein dieser Film hat wirklich 10 Punkte für aussergewöhnlich, überragend, gut durchdacht, perfekt umgesetzt, schauspielerisch sehr gut...verdient!
Erster Kritikpunkt: Der Film ist mit 166 Minuten definitiv viel zu lang geworden. Zu oft verliert sich die Geschichte um den immer jünger werdenen Benjamin Button in sehr ausufernden Erzählungen, presst immer mehr neue Figuren in die Geschichte, streicht interessante Sequenzen zu kurz an, während andere Szenen viel zu lang behandelt werden. So wirkt die Handlung nicht immer ganz ausgeglichen und leider gibt es neben einigen (wunder)schönen Momenten auch ausgeglichen immer wieder Längen. Insgesamt hätte man das Werk bestimmt um eine halbe Stunde kürzen können, ohne dass besondere Abstriche zu verzeichnen gewesen wären. Aber natürlich hat "Benjamin Button" genügend positive Aspekte: Zum Glück gibt es nämlich doch einige Momente, die einen sehr bewegen, einen teils sogar zu Tränen rühren. Hier hat der Film oftmals sehr starke Momente, wie vor allem die letzten 20 Minuten, in denen sehr stark auf die Tränendrüse gedrückt wird. Auch die visuellen Effekte sowie die tolle Kunst mit dem Make-Up sind eine wahre Meisterleistung: Wie die Darsteller (insbesondere Brad Pitt und Cate Blanchett) mit mal mehr, mal weniger aufwendigen Tricks jünger oder älter gemacht wurden, sieht optisch einfach toll aus und ist so realistisch, wie man es zuvor noch nie sehen durfte. Ohne Zweifel ist natürlich Hollywood-Stern Brad Pitt der Star des Films. Hatte man sich nach all den Lobpreisungen der Kritik, was seine Darstellung betrifft, schon auf eine kleine Enttäuschung gefasst gemacht, so bleibt Pitts Performance als alter Mann, der im Verlauf des Films immer jünger wird, über alles Lob erhaben. Er spielt Benjamin Button jederzeit glaubwürdig und vor allem in den bewegenden Szenen ist es vor allem ihm zu verdanken, dass einem ab und zu Tränen in den Augen schwimmen. Egal ob als alter Mann oder junger Mann um die 20: Pitt spielt sich hochkarätig in den Mittelpunkt, obwohl der Film (inklusive ihm) sehr ruhig vonstatten geht. Auch Cate Blanchett kann hier mehere Meisterleistungen erbringen. Trotz guten Aussehens fällt sie besonders durch ihre charakterliche Tiefe auf, die sie hier pefekt zur Schau bringt. Sie ergänzt sich ohne Abstriche grandios mit Pitt, die beiden sind wohl eines der tollsten, wenn auch skurillsten Leinwandpaare der letzten Jahre. In den Nebenrollen fällt besonders die für diesen Film mit dem Oscar nominierten Taraji Henson als Buttons Pflegemutter Queenie auf, die wunderbare Fröhlichkeit, Gutmütigkeit, robusten Kampfsinn und eine rührende Mutterliebe in sich vereint und hervorragend spielt. Auch Jason Flemyng als Benjamin Buttons Vater überzeugt sehr an der emotionalen Grenze, auch wenn ihm, ebenso wie die durchaus interessante Rolle von Hollywood-Beauty Tilda Swinton, das Drehbuch die Rolle sehr verkürzt und keinen der beiden richtig zum Zuge kommen lässt. Schade, denn gerade diese beiden Figuren hätten noch viel mehr Potenzial intus gehabt und ein genauerer Blick auf die beiden anstatt auf andere Details wären wünschenswert gewesen.
Fazit: Das große, überaus bewegende Drama ist "Der seltsame Fall des Benjamin Button" leider nicht geworden, zu oft stören lästige Längen oder kleine Handlungsschwächen. Trotzdem ist der Film durchaus jedem zu empfehlen, der auch auf ruhigere Streifen steht, mal die visuelle Pracht der Altersvielfalt meisterhaft betrachten und Brad Pitt in einer grandiosen, oscar-reifen Darstellung sehen will, die einen teils zu Tränen rührt.
Nun ja, die Idee von F. Scott Fitzgerald ein Menschenleben nicht nach den Gesetzten der Alterung durchlaufen zu lassen, sondern gegenläufig, ist schon spannend. Doch mit der bloßen Adaption dieses Grundgedankens ist noch keine Geschichte erzählt. Ich habe mich schnell satt gesehen an den computeranimierten Masken der Darsteller- die Neugier auf die nächste Verjüngungsstufe ließ schnell nach und wich dem Bedürfnis nach einer konfliktreichen Geschichte. Aber die gab es nicht. Außer krumm laufen, hatte der arme Brad Pitt nicht viel zu spielen. So kauzig und sympathisch seine Figur auch war: ohne Geheimnis, ohne die eine oder andere Ecke oder auch Kante, ohne einen echten tiefer gehenden Konflikt (der auch sichtbar ausgetragen wird), ohne einen Betrag, bleibt sie nett, hübsch anzusehen und langweilig – einen Oscar muß man ihm dafür wirklich nicht hinterher werfen (dem Regisseur David Fincher bitte auch nicht!).
Auch die Beziehung zu Daisy lässt mich gleichgültig, erreicht mich nie und berührt nur ansatzweise, wenn Bejamin seine kleine Familie verlässt.
Computertechnisch mag das alles toll sein, ein großer Film ist das aber nicht. Mich lässt er vollkommen unterfordert, enttäuscht und auch gehörig gelangweilt zurück: das ist alles ganz schön kitschig- Popcornkino – da hallt nichts nach.
Wen glattgebügeltes Wohlfühlkino nicht interessiert, der kann sich diesen Film getrost schenken.
Meine Güte, was war ich enttäuscht von dem Film. Die Geschichte bietet absolut keine Überraschungen, keine Spannung, nur Standard. Die Schauspielleistung von Pitt ist ein Witz, und seine Freundin ist eine der nervigsten Charaktere der Filmgeschichte.
Ausserdem war der Film so verhersehbar wie ein Testbild.
Ihn mit dem Meisterwerk Forrest Gump zu vergleichen, sollte bestraft werden...