Der seltsame Fall des Benjamin Button
Durchschnitts-Wertung
4,0
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peter01
peter01

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4,0
Veröffentlicht am 25. Februar 2010
ein bisschen mehr hätte ich mir schon erwartet und wenn man dann aus dem kino geht, und genau dies feststellt, dann kann das richtig schmerzen.

benj. button war der beste film seit langem, trotzdem wäre ein kleines bisschen mehr drinnen gewesen.

ich hab fast den ganzen film gewartet und gewartet, bis man endlich den "wahren" brad pitt sieht und dann waren das vielleicht mal 10 minuten bis er dann noch jünger wurde.

manche sagen, dass ende sei zu "langweilig" - aber das ist halt das leben, das man stirbt - für mich war das ende der beste part des films!

PS: cate blanchett hätte sich zumindest auch eine oscar-nominierung verdient.
Kino:
Anonymer User
5,0
Veröffentlicht am 25. Februar 2010
Ich habe den Film jetzt schon mindestens 5 mal gesehen und es wird einfach nicht langweilig. Fincher zeigt mit Benjamin Button mal wieder grosses Kino mit viel Gefühl, Atmosphäre und Fingerspitzengefühl. Ich kann verstehen, dass der Film nicht jedem gefällt, aber es ist nicht abzustreiten das Fincher eine sehr gefühlsvolle Geschichte erzählt.

Ein Film der mich rundum überzeugt hat!
Kino:
Anonymer User
3,0
Veröffentlicht am 25. Februar 2010
um meinen Vorredner zu tangieren, ich mag Dramen sehr gerne gucken, aber wirklich fallen lassen konnte ich mich bei diesem Film nicht wirklich; eines vorweg - Ausstattung, Kamera, Kostüme, Maske, Sound, digitale Effekte etc. sind nahezu perfekt, leider war's das dann auch schon... hatte nach zwar gutem Start immer mehr das Gefühl (bis zum Ende hin), der Film versucht angstrengt und etwas überkandidelt, bedeutungsschwanger daherzukommen; dem außergewöhnlichen B.Button auf seinem Lebensweg folgend, wurde mir permanent vor augen geführt, dass aus dem guten Ausgangspunkt nicht viel rausgeholt wird, paradoxerweise finde ich die Person des Hauptprotagonisten am langweiligsten gezeichnet, die Figur bleibt zum größten Teil sehr blass; es ist mir völlig unverständlich, wieso das Drehbuch für einen Oscar nominiert ist - es ist das schwächste am ganzen Film; da kann leider auch Brad Pitt nicht mehr viel retten; für mich einer seiner schwächsten Darbietungen (zumindest von seinen anspruchsvolleren Rollen) überhaupt; das Ausdrucksspiel ist de mganzen Film über recht verhalten und eben auch die Gestik- und das Mimikspiel sind eher Mittelmaß; ich habe die Darstellung von den Ängsten und Sehnsüchten des B.Button's vermisst; stets wirkt er sehr ruhig, gefasst und zu gewöhnlich; das Jemand angesichts seiner Lebensumstände versucht, mit solch einer betont gelassen Art, sein Leben zu meistern, wirkt auf mich eher "zu einfach" interpretiert; da hätte man in Bezug auf die literarische Vorlage mutiger sein können, zumal die Handlung auch abgeändert wurde, sprich in der Originalfassung geht es nicht primär um die hier im Film positionierte Liebegeschichte; naja, der Anfang war sehr vielversprechend, jedoch dem Drehbuch geschuldet, ist der Film insgesamt für mich eine zuwenig reflektiertes Stück Zeitgeschichte... schade
Kino:
Anonymer User
3,5
Veröffentlicht am 25. Februar 2010
Keine Frage, David Fincher ist ein fantastischer Regisseur! Auch mit "Benjamin Button" beweist er nun wieder seine Qualitäten. Wie immer läuft unter seiner Verantwortung Brad Pitt zu absoluter Höchstform auf und kann wie alle Schauspieler in dieser Fantasy-Romanze durchweg überzeugen. Woran liegt es also, dass man Benjamin Button nicht "den besten Film 2008" nennen kann? In der ersten Hälfte seines Film packt Fincher die Zuschauer mit einem Wechselbad der Gefühle, mit viel Humor und Sensibilität wird da beispielsweise die Zeit des jungen bzw. alten Benjamin im Seniorenwohnheim erzählt, tolle Charaktere werden eingeführt. In der zweiten Hälfte, besonders im letzten Drittel verliert der Film deutlich an Fahrt, die Szenen ziehen sich teilweise wie Kaugummi, obwohl sie (meistens) mit der richtigen Portion Gefühl erzählt werden. Aber das Schicksal von Benjamin Button kann einfach nicht so berühren wie z.B. das Leben von Forrest Gump, gegen Ende des Film distanziert sich der Zuschauer immer weiter von ihm.

Trotz dieser Defizite ist Benjamin Button empfehlenswert, denn vor allem einer wirklich tollen ersten Filmhälfte ist es zu verdanken, dass wir es hier mit mehr zu tun haben als mit einer durchschnittlichen Love- Stoy.
Kino:
Anonymer User
5,0
Veröffentlicht am 25. Februar 2010
Der Film ist wirklich großartig. Die Story ist sehr gut umgesetzt und sehr bewegend. Die Spezialeffekte sind so gut, dass man nicht merkt, dass es überhaupt welche gibt. Trotz der langen Spieldauer wirkt der Film trotzdem nie langatmig oder gar langweilig.
Kino:
Anonymer User
4,0
Veröffentlicht am 25. Februar 2010
Die ursprüngliche Idee von F. Scott Fitzgerald wurde grandios aufgegriffen und mit einer einfallsreichen Geschichte rund um Benjamin Button detailreich umgesetzt. Von Anfang an ist es vor allem die Story und die besondere Situation von Benjamin die einen in den Bann zieht. Eine exzellente Maske und super Effekte (beim "jungen" Pitt) tragen ihr übriges zu einem herausragenden Werk des Modernen Kinos bei. Brad Pitt zeigt einfach, dass er neben seinem Aussehen auch wirklich zu den Besten Schauspielern, in meinen Augen - aller Zeiten, gehört. Einziges Manko ist leider das "Ende". Hätte man eventuell nach der "normalen" Zeit von 2 Stunden ein offenes Ende gewählt, welches den Zuschauer dazu angehalten hätte über den Verbleib von Benjamin zu spekulieren wäre ich gewillt gewesen hier über eine 9 bis 10 nachzudenken. Aber die viel zitierte Szene mit dem Baby Benjamin in den Armen von Daisy war mir leider zu stark geprägt von der Absurdität des wieder "schrumpfenden" Benjamins. Er ist ja auch nicht ausgewachsen auf die Welt gekommen. Auch wenn die ganze Story surreal ist, stören mich solche Dinge dann leider doch sehr. Deshalb leider nur eine 8 in der Wertung. Das aber auch nur wirklich aufgrund der letzten 20 min. Der Rest hat, vor allem aufgrund der Idee, das Potential Filmgeschichte zu schreiben.
Kino:
Anonymer User
5,0
Veröffentlicht am 25. Februar 2010
Eine Geschichte über einen Mann, der als alter Mensch geboren wird und im Laufe seines Lebens immer jünger wird. Noch nie habe ich so eine Idee einer Geschichte gehört, und ich war sehr gespannt, wie David Fincher, der ja eigentlich für härtere Themen bekannt ist ( Alien3, Sieben) diese filmerisch umsetzt. Was soll ich sagen, heraus gekommen ist ein absolutes Meisterwerk, und ein Film, denn man einfach gesehen haben muss. Denn eigentlich handelt der Film, obgleich er natürlich Fantasy ist, vom Leben und der vergänglichkeit von diesem. Wir alle müssen unseren Weg gehen, ob er nun positiver oder negativer gestaltet ist. Die Liebe wird dabei eine große Rolle spielen, aber auch unser gesellschaftlicher Stand und die Umgebung und die Menschen die uns prägen. Das Leben ist tragisch, aber auch wunderschön. Aber eines haben wir alle gemeinsam, wie nun unser Leben auch aussehen mag, ob reich oder arm, schwarz oder weiß, hübsch oder häßlich, jeder von uns hat nur eine bestimme Zeit auf der Welt. Sei es nun ein langes oder ein kurzes Leben. Und genau diese Botschaft will der Film einen vermitteln. Auch Benjamin Button hat mit der Wirrungen der Liebe und des Lebens zu kämpfen. Er hält sich für nicht "normal", für geselschaftlich nicht angepasst. Wer kann sich da nicht hineinversetzen? David Fincher ist dieses Thema sehr behutsam und intelligent angegangen, die Rückwärts laufende Rathausuhr steht Symbolisch führ die Uhr die führ alle Menschen tickt. Nur das sie bei Benjamin Button eben in die andere Richtung läuft. Der Film ist wunderbar bebildert, Fincher nimmt sich viel Zeit, führt seinen Charakter langsam ein. Brad Pitt spielt hier vielleicht die Rolle seines Lebens, vorallen als "junger" Grau ist man von seiner Leistung wirklich überwältigt, der Oscar wäre nicht nur aufgrund der Optik verdient gewesen, ein kleines Kind im Körper eines alten Mannes zu spielen, ohne das es ins lächerliche abrutscht ist nicht einfach. Eine weitere Stärke des Films ist es, das er nicht nur ein " Melodram" ist, sondern auch sehr viele Monmente zum Schmunzeln bietet. Man lacht über die Naivität wie Benjamin seine Umgebung in diesem " Altersheim" kenenlernt, obgleich er natürlich die sehnsucht nach Abenteuer hat wie jedes Kind. Die Liebesgeschichte zwischen Pitt und Cate Blanchett, die schon im "Sandkasten" beginnt ist eine Geschichte, die jeder nachvollziehen kann. Auch wenn hier die vorzeichen anders stehen. Wir lernen eine jugendliebe kenen, fühlen uns mit diesem Menschen verbunden und verlieren ihn dann doch aus den Augen, da jeder seinen "eigenen" Weg geht. Und wie es der Zufall so will trifft man sich dann wieder. Auch diesem Thema widmet sich Fincher, ist die Liebe nur zufall? Oder trifft man sich wirklich immer zweimal im Leben? Doch zentrales Thema im Film bleibt die Zeit, und die Vergänglichkeit des Lebens. Benjamin wird jünger, seine Liebe daisy immer Ãlter. Auch wenn das in der Realität nicht genauso passiert, merkt man doch in einer Beziehung diese Last zwischen einem. War früher alles einfach und schön, ist es später ernst und stressig. Überlebt eine Liebe das? Und vorallen überlebt die Liebe die Zeit? Man hofft es bei Benjamin und Daisy, doch sind sie natürlich vor das Problem gestellt, das er im Geiste zwar immer Älter wird, der Körper jedoch jünger. Die beste Szene des Films ist jedoch zweifelsohne die, als Daisy vom Auto angefahren wird, und dies nur des zufalls willen passiert ist. Der Wecker hat zufällig nicht geklingelt, man hat zufällig das Taxi verpasst, eines fährt zum anderen. Diese philosophische Überlegung ist einfach nur meisterhaft, den so und nicht anders spielt das Leben. Jeder geht seinen Weg, doch hin und wieder kreuzen sich diese Wege eben. Und so erzählt uns Fincher 160 Minuten eine Geschichte über das Leben, der filmt bringt einem zum lachen und weinen gleichermaßen, wie das echte Leben eben. Natürlich will man im Kino unterhalten werden, und genau diesem Alltag entfliehen, doch bei all diesem Blockbuster Mist der andauernd gedreht wird, wo das Motto heißtt, umso teurer umso besser ( was leider in den meisten Fällen nicht stimmt) sticht Benjamin Button sehr klar hervor. Finchers Film ist ein Meisterwerk und Juwel, er beschäftig sich mit dem Leben, zeigt in grandiosen Bildern seine Schwierigkeiten und Tücken. Anspruch und Unterhaltung zu vereinen gelingt nicht vielen Filmen, dieser hat es geschaft. Das der Oscar an Slumdog ging, hat sicher nicht nur mich überrascht, zumindest Pitt hätte diesen aber verdient gehabt. Für mich ganz klar einer der besten Filme des neuen Jahrtausends!
SpiderLoc91
SpiderLoc91

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3,5
Veröffentlicht am 25. Februar 2010
Man mann viel über den Film sagen, sei es zu lange Dialogsequenzen, zu langweilige unwichtige Nebeninformation, die den Film nicht vorantreiben, wo ich auch größtenteils eurer Meinung bin.
Aber eine Sache kann man nicht abstreiten und zwar das der Film sehr aufwändig und mit viel Liebe zum Detail gemacht wurden ist. Es hat sich aber dennoch zu lange gezogen und wurde dadurch etwas langweilig, die Animation des Gesichts war schön und man konnte sich gut in Benjamin Button hineinversetzen.Also fasse ich mal zusammen, dass dieser Film mal etwas anderes ist, als die vielen storylosen Filmen.Also seht darin das Positive, ein Film mit guter Story.
Kino:
Anonymer User
1,5
Veröffentlicht am 8. Januar 2017
Völlig abstruses Drama, dessen Fantasy-Einschlag wohl ein gewisses Bedürfnis nach Esoterik befriedigen soll, aber nur zum an den Kopf greifen ist. Da helfen auch einige mühsam eingeworfenene Betrachtungen zu philosophischen Themen nicht, dass die sinnlose Story des massiv überlangen Film praktisch nicht auszuhalten ist.
Lamya
Lamya

1.384 Follower 801 Kritiken User folgen

4,0
Veröffentlicht am 25. Februar 2010
Ein ganz toller Film. Klasse erzählt von Anfang bis zum Ende. Super Schauspieler und tolle Bilder. Zwar etwas unlogisch, die Geschichte, aber nunja das stört nicht wirklich. Sollte man sich aber auf jedenfall mal anschauen. Er wird gefallen, sicher!



8/10
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