Neueste Kritiken: James Bond 007 - Casino Royale - Seite 3
James Bond 007 - Casino Royale
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Veröffentlicht am 3. November 2012
Dieser Bond ist erfrischend anders. Nach aussen hin die Tötungsmaschine mit Köpfchen, wie es die Arbeit verlangt, im Innern ein menschliches Wesen, dem nach und nach ein Stückchen Seele abgeht. Er trinkt, tötet und pokert beliebig hoch, ohne mit der Wimper zu zucken, lässt aber immer wieder durchsickern, dass er sein ruhiges Händchen bitter bezahlt. Es ist nicht alleine ein Daniel Craig, der scheinbar mit Leichtigkeit diese Ambivalenz zwischen Pflichterfüllung und Verletztlichkeit rüberbringt - der Mann ist eine Bestie, die schauspielern kann -, sondern gerade die Interaktionen mit seinen Gegenübern - allen voran Eva Green als Vesper Lynd -, die "Casino Royale" zu einem der vergnüglichsten Bondfilme überhaupt machen. Die Geschichte ist spannend und zeitgemäss, und die Action hält sich in angenehmen Grenzen. Mehr verlangt mein Herz nicht.
"Casino Royale" ist in erster Linie einmal der brutalste Reboot, den das erfolgreichste Film-Franchise der Welt je erlebt hat. Dass dieser Neuanfang dringend nötig war, darüber muss man nicht diskutieren, das eigentlich Erstaunliche ist aber: den Machern um Regisseur Martin Campbell ("GoldenEye") ist es gelungen, wirklich alles besser zu machen als beim letzten Brosnan-Film. Das Setting ist realistischer, die Action greifbarer und mitreißender inszeniert, die Story ist intelligenter (die Bond-Girls ebenfalls), und dann gibt es da noch das größte Plus des Films: Daniel Craig. Der zeigt eine absolut brilliante Performance, vereint perfekt Stil und nötige Brutalität und verleiht seinem James Bond scheinbar mühelos eine emotionale Tiefe, wie sie seit Sean Connery nicht mehr zu sehen war. Unterstützt wird Craig von einem hervorragenden Cast - unmöglich zu sagen, ob nun Eva Green, Mads Mikkelsen, Judy Dench oder Jeffrey Wright die beste Leistung zeigt, alle meistern ihre Rollen problemlos. Einzig das etwas unentschlossen wirkende Finale verhindert die Einstufung als Meisterwerk, dennoch ist "Casino Royale" ein hochintelligenter, temporeicher und spannender Hochglanz-Agenten-Thriller geworden, und außerdem der mit Abstand beste Bond seit Jahren.
Als ich 2006 ins Kino ging war ich schon ein wenig skeptisch was Daniel Craig als 007 angeht. Nichtsdestotrotz hat er stark überzeugt und könnte eines der besten Bonds werden. Er tritt sehr authentisch und sexy auf, wie ein Bond eben auftreten muss. Eva Green neben Daniel Craig als Bond-Girl ist eine gute Wahl. Sie verkörpert alles was man vom Bond-Girl erwartet. Die Szene im Zug wo sich beide kennen lernen beweist das Talent beider. Großartig! Der Abschnitt im Film bei der Bond der Liebe verfällt und kündigt finde ich furchtbar und unpassend, weil es nicht zum Charakter des James Bond passt. Glücklicherweise wendet sich das Blatt und die Story bleibt offen. Fazit: Sehr gelungenes und prima besetztes Remake von 1967.
Eine gewagte Neubesetzung - und Neuinterpretation möchte man sagen. Zwar bleibt vieles beim Alten (so wie das Profil von "James Bond" als ausgezeichneter Geheimagent, das berühmte Bond-Girl oder auch die Besetzung seiner Vorgesetzten), gleichzeitig ist aber nicht mehr der elegante, vorsichtige Spion mit seinen übertrieben abgefahrenen Gadgets gefragt, sondern ein brachialer Typ, den man mit Daniel Craig auf jeden Fall gefunden hat. Das wird schon in der Anfangssequenz klar. Ich mag viele der alten Filme und auch dieser hier kommt ins DVD-Regal!
meiner meinung nach leider einer der langweiligen james bond filme von der grundidee eigentlich gut gemacht aber im endeffekt ist es ein action film und kein poker film die leute die sich nicht für poker interessieren wird der film sicherlich sehr schnell langweilig
Als Action Film durchaus gelungen, auch wenn einige Szenen sehr unrealistisch sind (Klares Wasser in Venedig bei der Tauchszene, keinerlei Schürfwunden, nachdem er wieder an den Tisch zurückkehrt, etc.). Was allerdings stört, ist das krampfhafte Modernisieren des Bondcharakters. Bond lebt von Gimmiks, Charme und Intelligenz. Dies erreicht Craig nur zeitweise. Dafür das er ein Agent seiner Majestät ist, hat der Film zu wenig englischen Stil. M. sollte mehr Chef sein, Bond sollte mehr Untergebener sein. Nur "Schweinehund" mit tollem Körper ist für Bond zu wenig....
Für mich der Ideale Neustart! In allen Bond Filmen das selbe... JB macht sie alle fertig, vögelt die geilsten Models und sieht immer aus als hätte er gerade einen frisch gereinigten Anzug an! Casino Royale zeigt einen 100% realen Bond der sich verliebt, und dann enttäuscht wird! Einer der sich schmutzig machen muss um seinen Auftrag erledigen zu können! Aufwachen ihr verstaubten Bond Fans, die Moore, Connery und Brosnan nach trauern... Craig ist 1000% Bond!
''Casino Royale'' erscheint als dreckiger, vergleichsweise brutaler und realistisch gehaltener, packender Actionthriller, der sehr von seinem großartig egozentrisch aufspielendem Protagonisten, der guten Charakterzeichnung sowie den spritzigsten Dialogen in einem Film dieses Genres überhaupt profitiert.
Also mir hat der Teil sehr gut gefallen. Viel Action, etwas Spannung und eine gute Besetzung. Ich bin eigentlich nicht so der Bond-Fan, aber der Teil hat mir gefallen. Kann man sich auf jedenfall anschauen! Aber seht selbst!