Neueste Kritiken: Harry Potter und der Orden des Phönix - Seite 2
Harry Potter und der Orden des Phönix
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BrodiesFilmkritiken
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Veröffentlicht am 7. September 2017
Kapitel 5 der Potter Saga und man kann seine Erwartungshaltung an einem simplen Detail orientieren: der Lauflänge. Der erste Potter Film machte damals aus gut 350 Seiten 150 Filmminuten – dieses Buch lag bei über 1000 Seiten und die werden auf gerade mal 138 Minuten zusammengestopft. Dementsprechend ist dies keine Verfilmung des Buches, mehr eine Adaption. Das ist zum einen sehr schade weil viele schöne Spielszenen und Nebenhandlungen komplett eliminiert sind und vor alle weil dadurch einige sehr wesentliche Figuren zu banalen Randstatisten verkommen (David Thewlis kehrt als Professor Lupin wieder und hat kaum eine Zeile Text, ebenso wie zahlreiche andere Megastars deren Rollen popelig klein ausfallen) und obendrein bleiben viele Fragen offen die der Buchkenner zwar beantworten kann (wer schickte die Dementoren aus der Eröffnungsszene) aber dem reinen Filmgucker nicht näher erläutert werden. Aber gut, wenn nicht inhaltlich muß der Film dann schon visuell punkten und das tut er einwandfrei: der Streifen hätte sich doch garnicht erst auf eine Leinwand getraut wenn Ausstattung und Effekte nicht erstklassig wären. Dabei sei aber gesagt: erst beim krachenden Showdown in den unterirdischen Gängen des Zaubereiministeriums wird die Spannungsschraube ganz angezogen, da erreichen Effekte und Action ihren Höhepunkt. Lustig dabei: das Duell von Dumbledore mit dem fiesen Voldemort erinnert ein wenig an die Schlacht des Imperators mit Yoda in der dritten „Krieg der Sterne“ Episode – dafür hätte die Szene in der eine Hauptfigur ihr Leben läßt doch viel ergreifender ausfallen können. Aber ich beschwere mich mal besser nicht: das Buch war zu massig um es exakt auf die Leinwand herüber zu bringen, der Film bringt ein gestauchtes Konzentrat der wesentlichsten Punkte zusammen und macht daraus einen kurzweiligen, düsteren Fantasyschocker, spannend und perfekt inszeniert sowie großartig gespielt (Evana Lynch als Luna Lovegood und Helena Bonham Carter als Belatrix Lestrange sind großartige Neuzugänge!).
Fazit: Mehr Adaption als Verfilmung- trotzdem das strahlende Fantasyhighlight des Jahres!
Der fünfte Teil ist ebenfalls einfach nur klasse!!! Ebenfalls eine der besten. Dolores Umbridge ist echt extrem! Die Strafarbeiten die sie einen machen lässt werde ich nie wieder vergessen. Sehr spannend und traurig am Schluss. Der Schluss war sehr bewegend. Spannend vom Anfang bis zum Schluss. Was mir ebenfalls sehr gut gefiel an diesem Teil war Dumbeldores Armee. Das Harrys Freunde eine Armee gründeten um die Verteidigung gegen die dunklen Künste zu lernen. Was mir sehr gut gefällt ist der Patronus.
In diesem fünften, magischen Abenteuer der Harry Potter Saga, geht es alles anders als kindlich zu! Ganz im Gegenteil erheben sich die jungen Helden und rebellieren tüchtig in diesem System. Die Effekte und die Musik ist wie immer gut und auch das Schauspieler Ensemble lässt sich sehen! Vor allem auch Ralph Fiennes, der hier als Voldemort, viel mehr zur Geltung kommt. Natürlich ist die Buchvorlage besser und tiefgründiger beschrieben. Der Film hat die wichtigsten Passagen herausgenommen und es ist ein sehr unterhaltsamer Film geworden. Es ist aber nicht mehr für die kleineren Zuschauer geeignet. Fazit: Die Rebellion beginnt und es war noch nie besser!
Leider ein weiter Teil der das große Finale nur in die Länge zieht. Leider ist auch diese Film, wie die gesamte Harry Potter Reihe sehr sehr langweilig.
Der Kampf gegen dem ''Dunkeln Lord'' hat begonnen. David Yates hat ab diesem Teil die Regie übernommen und bei diesem Teil hat er seine Arbeit gut gemacht, besser gesagt einer der besten Teile der Harry Potter - Filmreihe.
Fazit: Das dickste und umfangreichste Buch - der kürzeste Film. Es wurden zu viele Abstiche gemacht. Darunter leidet der Film, der stellenweise einige starkte Szenen zu bieten hat. Schade!
"Harry Potter und der Orden des Phönix" ist wieder mal ein teil der gut gelungen ist mehr leider auch nicht! story ganz gut bloß dieses mal sehr langatmig...die lehrerin ist einfach nervig... das ende war dann aber wieder ganz gut! nicht der beste teil der harry potter reihe,dennoch sehenswert wie eigentlich jeder teil...
Ich bin immer wieder verwundert, wenn ich in diversen Onlineforen lesen muss wie David Yates bzw. seine Harry Potter Verfilmungen schlecht gemacht werden. Verwundert deswegen, weil ich die Kritik schlicht nicht nachvollziehen kann. Ich habe alle bisher erschienen Verfilmungen mehrmals geschaut, vor allen Dingen auch die die ich nicht so gelungen finde, doch je öfter das geschieht destso mehr verfestigt sich meine Meinung, das die beiden von Yates verfilmten Harry Potter Teile die besten der Serie sind.
Wenn ich insbesondere Teil 5 mit Teil 1 und 2 vergleiche, so muss ich klar feststellen dass Teil 5 atmosphärischer, spannender, abwechslunsreicher und einfach viel unterhaltsamer ist als Teil 1 und 2. Dabei fällt mir auf, dass der vielfach an Yates kritisierte Schnitt des fünften Teils großen Anteil an dem Unterhaltungswert des Filmes hat. Durch seine abwechslungsreichen Erzählstil verfolge ich das Geschehen stets aufmerksam und interessiert, es passiert so viel spannendes und sehenswertes das es sich einfach lohnt jede Szene genüßlich anzuschauen. Der Film ist deswegen so mitreissend, weil er so flüssig und abwechslungsreich erzählt. Im direkten Vergleich zu Teil 5 würde ich Teil 1 und 2 fast als langweilig bezeichnen, auch wenn das sicher etwas übertrieben formuliert ist.
Darüber hinaus ist der Film optisch einfach eine Augenweide,was sich sehr gut auf die gelungende Atmosphäre des Filmes auswirkt. Der Soundtrack ist zudem sehr dezent und aunaufdringlich, gerade deshalb einfach nur passgenau gelungen.
David Yates Stil ist mitreissend, abwechslungsreich, atmosphärisch und unkonventionell, jedoch auf eine konstruktive Weise (im Vergleich dazu erscheint mir Teil 3 immer als pseudo-alternative Verfilmung eines "Independent-Regisseurs", der atmosphärisch für mich am schlechtesten von den bishergen Verfilmungen abschneidet).
Dass der Film keine 1:1 Adaption des Buches darstellt, ist klar und aufgrund des Umfanges des Buches auch kaum in einem Film zu realisieren. Das war bei Teil 3 jedoch ähnlich, und da haben auch nicht alle angefangen zu weinen. Ich beurteile Harry Potter Filme zunächst an ihrem Gesamtkonzept, ist des schlüssig so spielt es eine untergeordnete Rolle ob Kleinigkeiten aus dem Buch weggelassen wurden bzw. leicht verändert wurden oder nicht. Ein Film soll unterhaltend, mitreissend und spannend sein, all das gelingt David Yates meiner Meinung nach.
Kompliment an Yates, das es ihm gelingt die Komplexität des Buches komprimiert und absolut unterhaltsam in einen grandiosen Blockbuster zu verpacken. Ich bin sehr erfreut das Yates auch bei den letzen beiden Verfilmungen der Reihe Regie führen wird. :)
Tatsächlich enttäuscht "der Orden des Phönix". Besonders dann, wenn man alle Bücher verschlungen hat. Sicherlich hatte Yates eine grosse Aufgabe vor sich, denn der zugehörige Buchteil ist mit rund 1000 Seiten grosszügig bemessen. Sicherlich mussten also zwangsläufig gewisse Abstriche bei der Adaption gemacht werden. Leider aber haben die Drehbuchautoren bei diesem Unterfangen total versagt. Von der Vorlage ist nicht mehr viel übrig und so werden die wichtigsten Ereignisse zusammenhanglos durchgespielt. Unglaublich auch, dass im Film kein Wort über das magische Portal verloren wird, in dessen Umgebung der finale Kampf stattfindet. Die darauffolgende Szene ist dann gleichzeitig auch das Beste am Film; der Kampf zwischen Voldemort (ja auch ich Schändlicher wage es seinen Namen laut auszusprechen) und Dumbledore. Diese Auseinadersetzung und Zurschaustellung der magischen Fähigkeiten der beiden Kontrahenten ist sehr eindrücklich, wenn auch sehr kurz geraten.
Schauspielerisch überzeugt vor allem Emma Watson, die sich ganz vorbildlich entwickelt. Rupert Grint kann ihr nur sehr schwer das Wasser reichen, spielt seine Rolle aber souverän. Die Kritik trifft wieder mal Daniel Radcliffe. So ist er in keinster Sekunde in der Lage, die Komplexität der ambivalenten Zerissenheit Harry Potters glaubhaft rüberzubringen. Die restlichen erwachsenen Schauspieler zeigen robuste Leistungen und manch einem hätte man mehr Leinwandzeit gewünscht.
Abschliessend kann man "Der Orden des Phönix" gewissenhaft zum bislang schlechtesten Teil der Filmsaga degradieren. Dafür reichts mit gutem Willen (um die hervorragende Leistung von Imelda Staunton zu würdigen) für 2 1/2 Sterne...
David Yates' "Harry Potter"-Erstling hat Schwierigkeiten mit einer inhaltsgetreuen Adaption der mehr als eintausend Seiten langen Romanvorlage. Schon zu Beginn sind die tiefen Einschnitte in den Plot kaum zu übersehen. Dennoch schafft es der Film sowohl visuell als auch erzählerisch zu unterhalten, indem er teils absolut neue Handlungsebenen eröffnet und nicht der Romanvorlage folgt, was zwar den ein oder anderen Harry Potter-Fan stören, dem Publikum jedoch durchwegs gefallen mag. Daher eine solide Leistung, die nur die detailverliebtesten Harry Potter-Fans komplett verschmähen.