Neueste Kritiken: Sin City 2: A Dame To Kill For - Seite 2
Sin City 2: A Dame To Kill For
Durchschnitts-Wertung
3,5
460 Wertungen
33 User-Kritiken
5
2 Kritiken
4
10 Kritiken
3
12 Kritiken
2
3 Kritiken
1
5 Kritiken
0
1 Kritik
Sortieren nach:
Die hilfreichsten KritikenNeueste KritikenUser mit den meisten KritikenUser mit den meisten Followern
Filtern nach:
Alle
GamePrince
14 Follower
57 Kritiken
User folgen
4,0
Veröffentlicht am 30. Juni 2016
9 Jahre ... 9 verdammt lange Jahre haben Fans auf diesen Film gewartet. Erschwert wurde das Warten dadurch, dass es diese Art von Film leider so gut wie gar nicht zu sehen gab. Zwar gibt es immer mal wieder Episoden-Filme, Schwarz-Weiß-Filme, kompromisslose Action und Comic-Verfilmungen gibt ja eh genug.
Aber kein anderer Film bot seit "Sin City" von 2005 so eine großartige Mischung der genannten Eigenschaften und kombiniert diese dann noch mit spannenden Geschichten und einem traumhaften Cast - für mich ein klarer 5-Sterne-Klassiker.
Als bekannt wurde, das Frank Miller mit Robert Rodriguez auch den zweiten Teil macht und das wieder mit einem grossartigen Cast, war natürlich nicht nur die Freude groß, sondern auch die Erwartungen. Jetzt ist die alles entscheidende Frage: Erfüllt der Film die gigantischen Erwartungen?
Nein, meiner Meinung nach tut er das nicht, obwohl auf dem Papier alles perfekt wirkte. Die Regie war die gleiche, der (bereits großartige) Cast bekam Verstärkung von Josh Brolin und unter anderem Joseph Gordon-Levitt, welche ich beide unglaublich gerne sehe. Auch auf das 3D hatte ich mich (ausnahmsweise) gefreut, da man es bei dem genialen Stil des Films verdammt gut hätte nutzen können - meiner Formulierung könnt ihr schon entnehmen dass das aber leider nicht der Fall war, weswegen man sich das 3D hätte sparen können.
Nun lebt der Film aber am weniger vom 3D, sondern viel mehr von seiner ganz eigenen Art, welche sich durch die immer noch geniale Mischung der Anfangs genannten Eigenschaften ergibt. Denn auch dieser zweite Teil brilliert an erster Stelle mit seiner Schwarz-Weiß-Optik, welche von einigen knalligen Farben perfektioniert wird. Wenn nur das Blut oder nur die Augen Farben haben fühlt man sich als Fan sofort wieder heimisch und spätestens wenn man den epischen Soundtrack hört, erwacht die Stadt wieder zum Leben.
Auch was die kompromisslose Gewalt angeht ist man sich treu geblieben und bietet dem Zuschauer viele Schlägereien und Schießereien, wo richtig die Fetzen fliegen, wie man es heut zu Tage nur noch selten zu sehen bekommt.
Diese dreckige Art erzeugt in Kombination mit dem dunklen Stil wieder diese beklemmende Sin City-Stimmung - einfach großartig.
Bei den Geschichten der einzelnen Episoden schwächelt der Film jedoch. Zwar erzählt man die Geschichten des ersten Teils gut und interessant weiter, erreicht dabei aber nie die erzählerische Klasse des Erstlings und schon gar nicht dessen Spannung. Die Dialoge sind einfach eine ganze Stufe schlechter und überraschen kann der Film auch nicht so sehr wie sein Vorgänger.
Einzig positive Ausnahme bleiben die Episoden mit Joseph Gordon-Levitt, welche die besten Minuten des Films beinhalten, aber auch nicht mit dem ersten Teil mithalten können.
Fazit: Viel (graues) Licht und viel Schatten - eigentlich wäre das perfekt für diesen Film. Und rein äußerlich ist dieser Film auch perfekt - vom 3D abgesehen. Denn hier bekommen wir endlich wieder diesen düsteren Stil, der mit seiner eigenen Art schon Teil 1 unvergesslich machte. Dazu kommen noch ein traumhafter Cast sowie eine Regie, die viel versprochen hat. Nur leider enttäuscht der Film in Punkto Story und vor allem Spannung, weswegen er bei weitem nicht mit dem ersten Teil mithalten kann, aber trotzdem noch ein guter Film ist.
[...] "A Dame to Kill for" ist alles in allem kein schlechter Film. Nur leider auch kein richtig guter. Zwar ist die Atmosphäre stimmig, wenn auch stellenweise fast schon zu glattpoliert, allerdings gleicht das den mitunter doch sehr flachen Spannungsbogen nicht aus. Besonders die Episode um Nancy zieht den Film immer wieder nach unten, besonders da die Darstellerin der Hauptfigur dazu auch noch eine sehr schwache und nicht sonderlich überzeugende Leistung abliefert. Für einen netten Filmabend alles in allem also sicherlich brauchbar, allerdings nichts, was länger im Gedächtnis haften bleiben würde.
Zwar ist der film bei weitem nicht so toll wie Teil eins, aber dennoch nicht schlecht. die Geschichten sind okay, wenn auch nicht überragend. die Figuren sind allerdings sehr cool gezeichnet, vor allem die neu eingeführten.
Einerseits kennt man das alles schon. "Sin City 2" ist keine Revolution mehr. Aber es gibt auch leider einige Sachen, die den Film nicht so gut sein lassen wie er hätte sein können - und das liegt mehr an der Qualität der Geschichten selbst, die im Verbund mit dem achso-finsteren Filmuniversum der heruntergekommenen, düsteren Stadt nicht zusammenpassen. Ärgerlich, denn mir gefiel schon in Teil 1 sehr gut wie man in diese Welt hineingesogen wurde. Doch wo ist eigentlich der Punkt, dass Figuren wie Roark unangreifbar sein sollen, wenn Marv + [insert character] einfach losziehen und alles umkloppen? Was das angeht, waren mir die Geschichten einfach zu plump und unkreativ. Klar, das hier ist ein Actionwerk. Aber trotzdem hätte man die Gefahr stärker spüren lassen müssen. Da ist nicht mehr viel von der Perfidität, die noch in Teil 1 zum Tragen kam. Unterhält der Film trotzdem? Klar! Gerade die Einzelszenen, gerade dann wenn nicht geschossen oder geprügelt wird: Es ist einfach schön wie die bewusst übertriebenen, pathethischen Dialoge ihre Kraft entfalten. Und die Schauspieler sind alle durch die Bank gut geraten. Josh Brolin gefällt mir als Dwight noch besser, Jessica Alba spielt ebenfalls auf einem höheren Level, und von Mickey Rourke als Marv müssen wir gar nicht erst reden. Eva Green, Powers Boothe? Fantastisch! Auch der Soundtrack passt. Die Bilder sowieso. Da wünscht man sich einen Film, der einfach viel langsamer erzählt, dabei aber diesen Stil aufgreift. Fazit: Der zweite "Sin City"-Film hat grandiose Einzelszenen, tolle Figuren und einen noch immer überwältigenden visuellen Stil. Leider sind die einzelnen Stories alle recht plump und unoriginell geraten.
[... In der Ästhetik des Vorgängers gehaltene Comic Noir Verfilmung, die dem Original nicht das Wasser reichen kann. Optik noch immer brillant nah an der gedruckten Vorlage und im höchsten Maß stilsicher, trotzdem erreicht Sin City 2: A Dame To Kill For nicht die Qualitäten des geradezu meisterlichen Films von 2005. ...]
Eine vollständige Kritik gibt es jetzt auf FILMCHECKER.
Leider ist Sin City 2 nur ein müder Abklatsch des ersten Teils. Die Handlungsstränge haben mich nicht gefesselt und waren recht unspannend streckenweise langweilig.
Außer viel blanker Busen und der obligatorischen Gewalt bietet dieser Film nichts sehenswertes.
Einer der wenigen Filme, bei denen ich überlegt habe das Elend Vorzeit zu beenden.
Und wieder einmal geht es in die Höllenstadt "Sin City". Frank Miller und Robert Rodriguez zeigen uns wieder die blutige Messerseite und tauchen sie dabei in eine, für "Sin City" bekannte, Comic-Szenerie. Zwar wirkt das alles nicht so frisch wie beim ersten mal, aber trotz allem ist es doch ganz schön nach 9 Jahren wieder einmal einen "Sin City" zu sehen. Die Story ist leider weniger prickelnd als beim Vorgänger und zeigt selten überraschende Wendungen. Dazu kommt das die Enden nicht so brillant, wie beim ersten, miteinander verknüpft werden. Trotz allem sind die Actionszenen spannend und auch zum Teil lustig gemacht, sodass Langeweile selten aufkommt. Zwar hat der Film seine Längen, aber diese kann man relativ gut überwinden. Die Schauspieler sind nicht immer gut gewählt. Klar ist eine Jessica Alba als Stripteasetänzerin schön anzusehen und auch Mickey Rourke zeigt wieder seine brutale Seite, trotz allem wirkt es ein wenig lasch, was aber auch an der weniger ausgefeilten Story liegt. Einzig alleine Eva Green brilliert in Ihrer Rolle als ultimative Femme Fatale, in der jeder Mann unruhig auf seinem Sitz rutschen und verstohlen Blicke zu seiner Angebeteten senden wird. Schlussendlich lässt sich sagen, ein Film den man sich auf alle Fälle anschauen kann, und gerne auch ein 2. Mal, vielleicht bei einem "Sin City"-Abend.
Mir gefällt nur Eva Green in diesem Film, die Story ist zu verdreht und die Karakter der Protagonisten zu eindimensional. Aber Eva Green holt die Kastanien aus dem Feuer. .
Robert Rodriguez hat zusammen mit Comic-Schöpfer Frank Miller einen zweiten Teil des 2005 veröffentlichten Films „Sin City“ geschaffen.
Es ist dieselbe sündige Stadt. Und es gilt, einiges aus dem Weg zu schaffen, das nicht erwünscht ist. Für die vier Episoden ist Marv (Mickey Rourke), der kernige Obersünder aus dem vorangegangenen Teil, mehr in den Mittelpunkt gerückt. So bedient man das Lechzen des Publikums, denn Miller hat die Story für den neuen Film nach dem ersten geschrieben. Aber halt, ist nicht Marv in „Sin City“ auf dem elektrischen Stuhl gegrillt worden? Ja, „Sin City: A Dame To Kill For“ ist keine Fortsetzung, sondern liegt zeitlich nach dem Tod von Hartigan (Bruce Willis), der in Erinnerungen von Nancy (Jessica Alba) vorkommt, und vor den anderen Episoden von „Sin City“.
Mit mehr Marv und dem wie für die Rolle geschaffene Mickey Rourke wirken die Episoden weniger streng getrennt wie noch beim Vorgänger. Die Kamera weiß in mancher Einstellung nicht, wie sie den Hünen einfangen soll, Frontal ist nicht seine „Schokoladenseite“, wo er doch im Profil sehr viel mehr hermacht. Auch ist leider das beißend grob Ideologische seiner Denke weniger erkennbar und hat etwas Komödiantischem den Platz geräumt.
Ersetzt wurde Dwight-Darsteller Clive Owen durch Josh Brolin. Der Film zeigt, wie er zu dem Dwight wird, den wir aus „Sin City“ kennen. Brolin macht seine Sache klasse, der Zuschauer schluckt die Neubesetzung. Cool ist auch Joseph Gordon-Levitt als Zocker Johnny. Hervorzuheben ist der größere Anteil von Senator Roak mit einer beeindruckenden Leistung von Powers Boothe. Und Jessica Alba hat als Nancy ebenfalls mehr vom Film, wenn auch meist tanzend. Rosario Dawson („Trance - Gefährliche Erinnerung“) ist wie im Vorgänger die auffällige Bossin Gail in Oldtown.
Und dann kommt sie: Eva Green als hübsch unverpackt männerschluckendes Monster. Nachdem die Französin in „300: Rise Of An Empire“ nicht als böse Importperserin überzeugen konnte und in „The Salvation“ bemerkenswerter war, trumpft sie nun in Basin City auf. Durch Farbgebung und der körperbetonten Bildsprache wirkt sie strenger und glaubwürdig fies.
Für die Visualisierung wurde entdeckt, dass die kontrastreiche Umgebung von schwarz-weiß und Falschfarben 3D-geeignet ist. Etwas ganz Neues durfte keiner erwarten, denn die Comic-Umsetzung von Millers Geschichte im Jahr 2005 war der Meilenstein fürs Auge.
Der Geschichte fehlt es etwas an außergewöhnlichen Vorgängen und scharfen Dialogen. Robert Rodriguez bewerkstelligt wie im ersten Teil neben der Regie die Jobs als Kameramann und Cutter. Die Bilder sind nicht träge, aber kantiger im Fluss, einfacher und weniger detailverliebt. Rodriguez wird bei der Produktion von „Sin City“ wie im Rausch gewesen sein.
Das Meisterwerk aus 2005 zu toppen, wäre keine Sünde gewesen, aber es war aussichtslos.
Unterhaltsamer Film, der aber nicht an die Qualität des Vorgängers ran kommt. Die einzelnen Storys haben mich nicht gelangweilt, aber sie waren nur okay. Ich liebe diesen Style immer noch, auch wenn der WOW-Effekt nicht mehr so vorhanden ist.