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    Bald weg von Amazon Prime Video: Einer der besten Horrorfilme aller Zeiten, ein Liebes-Epos voller intensiver Sexszenen und Mel Gibson im Rache-Modus!
    Stefan Geisler
    Stefan Geisler
    -Redakteur
    Stefan liebt Film. Er vermisst die wöchentlichen Besuche in der Videothek, denn das ziellose Umherirren in den Gängen hat ihm Seherfahrungen wie "Donnie Darko" oder "Fear and Loathing in Las Vegas" beschert.

    Auch diese Woche verschwinden wieder einige spannende Filme aus dem Streaming-Angebot des Amazon-Prime-Abos. Neben dem Horror-Klassiker „Der Exorzist“ trifft es etwa einen knallharten Action-Krimi mit Mel Gibson und ein intensives Liebes-Drama.

    Warner Bros. / Wild Bunch Distribution

    Wir kennen das Spiel ja schon: Amazon Prime Video mischt sein Angebot immer wieder ordentlich durch. Neben neuen Inhalten, die der Streaming-Riese in sein Portfolio integriert, werden andere Filme und Serien aus dem Programm genommen.

    Wir haben für euch mal nachgeschaut, welche sehenswerten Filme bald nicht mehr im Prime-Video-Angebot zu finden sein werden. Zwar können diese dann noch weiter auf der Plattform geschaut werden, selbst Prime-Abonnent*innen müssen dann jedoch eine Leih- oder Kaufgebühr entrichten. Die komplette Liste der bald verschwindenden Filme findet ihr hier:

    » Diese Filme verschwinden in den nächsten Tagen von Amazon Prime Video!*

    "Auftrag Rache" – Bis zum 21. Dezember bei Prime Video

    Auftrag Rache“ bietet Mel Gibson in Bestform! Nach Alkoholeskapaden und gesellschaftlichen Fehltritten zeigte uns der Schauspieler mit diesem Thriller, dass es auch noch einen Mel Gibson gibt, der nicht volltrunken antisemitische Schimpftiraden auf Anrufbeantwortern hinterlässt, sondern tatsächlich durch seine Qualitäten als Schauspieler positiv auffallen kann.

    » "Auftrag Rache" im Prime-Abo – nur noch bis 21. Dezember!*

    In Martin Campbells knallhartem Thriller will Gibson den heimtückischen Mord an seiner Tochter rächen, da das Justizsystem nicht Herr der Lage zu sein scheint. Wenn die Ermittlungen nicht vorankommen, dann muss „Mad Mel“ mit Waffengewalt die Trauerarbeit selbst in die Hand nehmen. „Auftrag Rache“ überzeugt dabei insbesondere durch seine raue Gangart: Kurze, physische Gewaltausbrüche, die den Zuschauer*innen mit aller Wucht und ohne Vorankündigung ins Gesicht schlagen und dahin gehen, wo es wirklich weh tut.

    "Der Exorzist" – Bis zum 24. Dezember bei Prime Video

    William Friedkins Horror-Klassiker „Der Exorzist“ gehört zu den besten Horrorfilmen aller Zeiten. Nach seinem rauen Cop-Thriller-Meisterwerk „The French Connection“, der sowohl finanziell ein Erfolg war als auch mit dem Oscar ausgezeichnet wurde, bekam der Filmemacher für sein Folgeprojekt einen größeren Spielraum zugestanden – und glücklicherweise hat Friedkin diesen auch voll ausgenutzt, ansonsten wäre „Der Exorzist“ wahrscheinlich ein weiterer Okkult-Horror unter vielen geworden.

    » "Der Exorzist" im Prime-Abo – nur noch bis 24. Dezember!*

    Friedkin lässt den Horror langsam wirken. Das Unheil setzt sich als schleichender Schatten über das Haus der MacNeils und gipfelt letztlich in einen erdrückenden Schwall aus Obszönitäten und Ekel, den die Zuschauer*innen so schnell nicht vergessen werden. Insbesondere die schonungslose Darstellung eines von einem Dämon besessenen Mädchens (Linda Blair) wurde bei der Veröffentlichung im Jahre 1973 noch angeprangert. Doch gerade dieses schamlose Niederbrechen gesellschaftlicher Anstandsformen ist das, was den Film auch fast 50 Jahre nach seinem Erscheinen zu einem absoluten Genre-Klassiker macht, der bis heute nichts von seiner Wirkung eingebüßt hat.

    "Blau ist eine warme Farbe" – Bis zum 24. Dezember bei Prime Video

    Als Adèle (Adèle Exarchopoulos) feststellt, dass sie sich zu Frauen hingezogen fühlt, geht sie noch zur Schule. Kurz vor ihrem 18. Geburtstag verliebt sie sich in die blauhaarige Kunststudentin Emma (Léa Seydoux), die ihr Leben vollkommen auf den Kopf stellt. Emma stellt Adèle ihrem elitären Freundeskreis vor, doch obwohl sie freundlich aufgenommen wird, ist doch ein Klassenunterschied spürbar. Als Emma zudem noch einige Zeit mit ihrer schwangeren Ex-Freundin Lise (Mona Walravens) verbringt, platzt Adèle der Kragen. Sie reagiert mit einer Kurzschlusshandlung und zieht wütend los, um den erstbesten Mann aufzureißen.

    » "Blau ist eine warme Farbe" im Prime-Abo – nur noch bis 24. Dezember!*

    Abdellatif Kechiches hat mit „Blau ist eine warme Farbe“ ein meisterhaftes Liebesepos geschaffen, welches 2013 verdient die Goldene Palme von Cannes gewonnen hat. Dieses Drama brodelt voll Leidenschaft, das Begehren und Sehnen der Figuren ist in jeder Szene spürbar. Seinen filmischen Höhepunkt erreicht der Film in den meisterhaft und vollkommen unverkrampft inszenierten Sex-Szenen, in denen das Paar minutenlang in wilder Leidenschaft übereinander herfällt, die so im prüden amerikanischen Hollywood-Kino noch immer undenkbar wären (beim Dreh allerdings auch für Unmut bei den Hauptdarstellerinnen gesorgt haben).

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