320 Millionen Dollar: Mit diesem sagenhaft großen Budget ist „The Electric State“ nicht nur der mit Abstand teuerste Netflix-Film, sondern auch einer der teuersten Filme aller Zeiten. Doch hat es sich für Netflix wenigstens gelohnt, derart tief in die Tasche zu greifen? Nachdem der Science-Fiction-Blockbuster noch einen ordentlichen Start hinlegte und in 85 von 93 Ländern Platz 1 der Netflix-Charts eroberte, liegen nun konkrete Zahlen für die ersten drei Tage vor – und die sind durchaus enttäuschend.
"The Electric State": Keine Chance gegen "Red Notice" und Co.
„The Electric State“ wurde zwischen dem 14. und dem 16. März 2025 nämlich nur 53,8 Millionen Stunden geschaut, was geteilt durch die Laufzeit des Films 25,2 Millionen Views ergibt. Das sind zwar gewaltige Zahlen, doch wir schreiben hier bewusst „nur“, weil nämlich andere Netflix-Blockbuster deutlich besser gestartet sind.
So kam der Science-Fiction-Film „Atlas“ mit Jennifer Lopez etwa auf 28,2 Millionen Views in den ersten drei Tagen. Der Action-Thriller „Carry-On“ schaffte 42 Millionen Views, die Agenten-Komödie „Back In Action“ mit Cameron Diaz und Jamie Foxx sogar 46,8 Millionen Views und der erfolgreichste Netflix-Film aller Zeiten, nämlich „Red Notice“ mit Dwayne Johnson, Ryan Reynolds und Gal Gadot, sogar unglaubliche 75,6 Millionen Views in den ersten drei Tagen. Und es gäbe noch viele andere Beispiele.
Fast schon ein Flop
Dabei waren all diese Filme sogar noch wesentlich günstiger als „The Electric State“: „Atlas“ hat 100 Millionen Dollar gekostet, „Carry-On“ sogar nur gerade mal 47 Millionen Dollar. Und selbst „Red Notice“ hat trotz der drei teuren Superstars „nur“ ein Budget von 200 Millionen Dollar. Angesichts dieser Zahlen könnte man „The Electric State“ fast schon als Flop bezeichnen, allerdings sollte man dafür wenigstens die erste komplette Woche bei Netflix abwarten – nächsten Mittwoch sind wir also schlauer.
Was sich aber schon jetzt mit relativ großer Sicherheit sagen lässt, ist, dass „The Electric State“ den Sprung in die Top-10 der meistgeschauten englischsprachigen Netflix-Filme überhaupt verpassen wird.
Dort steht hinter „Red Notice“ auf der 1 „Carry-On“ auf Platz 2 und „Back In Action“ auf Platz 8, während der vorherige Netflix-Film der auch für „The Electric State“ verantwortlichen Russo-Brüder, der 200 Millionen Dollar teure Agenten-Actioner „The Gray Man“, übrigens Platz 7 belegt.
Doch um an deren Abrufzahlen in den ersten 91 Tagen nach Veröffentlichung heranzukommen, müsste sich „The Electric State“ nach dem schwachen Start als ganz schöner Dauerbrenner entpuppen – und dafür sind neben den vernichtenden Kritiken von Fachpresse (von FILMSTARTS gab es immerhin durchschnittliche 2,5 von 5 Sternen) und Filmfans wohl auch die Publikumsreaktionen nicht begeistert genug.
Ihr habt „The Electric State“ bereits gesehen und interessiert euch für die Entstehungsgeschichte des Films? Dann ist unserer Interview mit den Machern bestimmt was für euch:
Die "The Electric State"-Macher verraten uns: Darum hat die Arbeit am teuersten Netflix-Film aller Zeiten 8 Jahre gedauert!