Seit den 1960er-Jahren steht Michael Douglas in aller Regelmäßigkeit vor der Kamera. Zu seinen schauspielerischen Glanzmomenten zählen Filme wie „Wall Street“ (für den er mit dem Oscar als Bester Hauptdarsteller ausgezeichnet wurde) sowie „Eine verhängnisvolle Affäre“, „Der Rosenkrieg“, „Falling Down - Ein ganz normaler Tag“ oder „Die WonderBoys“.
Nach einer Karriere, die Generationen geprägt hat, und seinem Einstieg ins Marvel Cinematic Universe im Jahr 2015 mit „Ant-Man“ möchte der inzwischen 80-Jährige nun kürzertreten. Im Rahmen des Internationalen Filmfestivals Karlovy Vary, das derzeit im tschechischen Karlsbad stattfindet, erklärte Douglas offen: „Ich hatte eine sehr arbeitsreiche Karriere. Seit 2022 habe ich bewusst nicht mehr gearbeitet, weil mir klar wurde, dass ich aufhören muss.“ (via Deadline)
Auszeit, aber kein Karriereende
Seine bislang letzte Rolle übernahm Douglas in der 2024 auf Apple TV+ erschienenen Historien-Serie „Franklin“, in der er als Benjamin Franklin, einer der Gründungsväter der Vereinigten Staaten, zu sehen war. Die Dreharbeiten wurden 2022 in Frankreich beendet und veranlassten Douglas daraufhin einzusehen: „Ich wollte nicht einer von denen sein, die am Set tot umfallen.“
Auf einer Pressekonferenz des Festivals sagte er weiter: „Ich bin sehr froh über die Auszeit. Ich habe keine konkreten Pläne. Aber ich sage, ich bin nicht im Ruhestand, denn wenn sich etwas Besonderes ergeben sollte, würde ich zurückkehren. Ansonsten bin ich aber ganz zufrieden. Ich sehe meiner Frau einfach gerne bei der Arbeit zu.“
Damit ist klar: Michael Douglas gönnt sich eine verdiente Pause – ganz ohne endgültigen Abschied von der Schauspielerei. Sollte das richtige Projekt an ihn herangetragen werden, wäre er durchaus bereit für ein Comeback vor der Kamera. Ob es dazu kommt, bleibt abzuwarten.
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