Wer als Filmemacher*in kein oder nur ein verschwindend geringes Budget zur Verfügung hat, muss auf andere Art und Weise Aufmerksamkeit erlangen als durch spektakuläre Spezialeffekte oder große Stars auf der Besetzungsliste. Ein seit Dekaden bewährtes Mittel dafür sind möglichst abgefahrene Storyideen oder Szenarien, mit denen das Werk dann aufgewertet wird.
Das Regie- und Drehbuchautorenduo Justin Shilton und Rob Zazzali hat sich über 20 Jahre lang als Kleindarsteller in Filmen wie „Aviator“ oder „Little Miss Sunshine“ beziehungsweise in TV-Serienhits à la „Modern Family“ oder „Providence“ verdingt. Den großen Durchbruch haben die Männer dabei offensichtlich noch nicht geschafft. Nun probieren sie es mit einem eigenen Film – einem Horrorreißer.
In Nordamerika ging dieser bereits im Sommer 2024 als Video-on-Demand an den Start. Hierzulande erscheint „Shark Girl“ am 28. August 2025 auf Blu-ray und DVD. Beide Formate mit FSK-16-Freigabe können bereits vorbestellt werden:
"Shark Girl": Das ist die Story
Mit ihrem attraktiven Äußeren, ihrer Schlagfertigkeit und einem Riecher für die richtigen Themen ist Heidi (Alexandra Corin Johnston) zur erfolgreichen Social-Media-Influencerin avanciert. Als solche muss sie allerdings konstant neuen Content liefern, damit die Follower*innen ihr auch treu bleiben – weshalb sie sich zu einem Bikini-Shooting am Strand von Venice Beach in Südkalifornien entschlossen hat.
Ihr Fotograf und gelegentlicher Lover Ron (Ryan Bertroche) drängt sie, für ein paar besonders heiße Bilder ins Wasser zu gehen. In der Brandung wird Heidi dann jedoch von einem Hai gebissen, der aufgrund einer geheimgehaltenen Kernschmelze im nahegelegenen Atomkraftwerk radioaktiv ist.
Es dauert nicht lange und Heidi macht ebenfalls eine Transformation durch, während der ihr Haifischzähne wachsen und sie einen unstillbaren Appetit auf Blut und Menschenfleisch entwickelt. Bald darauf versuchen ein Investigativ-Blogger (Nick Tag) und eine mit Heidi befreundete Meeresbiologin (Sumayyah Ameerah) herauszufinden, wer für die sich häufenden, brutalen Todesfälle verantwortlich sein könnte, die wie Haiattacken an Land aussehen …
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Auf ganz andere Art brutal ist der Film, den euch FILMSTARTS-Redakteur Daniel Fabian im folgenden Artikel als Netflix-Neuheit vorstellt:
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