„Landship“ ist das neueste Werk der auf Kriegs-Action spezialisierten Indie-Produktionsfirma Tin Hat. Mit ihren bisherigen Langfilmen wie „Battle Over Britain“ (2023), „Spitfire Over Berlin“ (2022) und „Lancaster Skies“ (2019) hatten sich die Briten auf den Zweiten Weltkrieg eingeschossen. Der neue Streifen behandelt nun erstmals ein im Ersten Weltkrieg verankertes Thema.
Die etwas weiter unten näher geschilderte, von realen Ereignissen inspirierte Story von „Landship“ spielt an der Westfront im Rahmen der von zahlreichen Mythen umwitterten Dritten Flandernschlacht in der Nähe des Dorfes Passendale (frühere Schreibweise: Passchendaele).
In Großbritannien kommt der Film am 26. Juni 2026 in die Kinos. Über einen wie auch immer gearteten deutschen Erscheinungstermin von „Landship“ gibt es noch keine Informationen.
Wie bei solchen Projekten üblich wurde jeder Penny in die visuelle Umsetzung gesteckt, sodass sich Regisseur/Co-Drehbuchautor Callum Burn und sein Vater, Produzent/Co-Drehbuchautor Andrew Burn, keine großen Stars für den Cast leisten konnten.
Die bekanntesten Namen auf der Besetzungsliste dürften die von Vin Hawke (hatte u. a. zwei Auftritte in Staffel 1 von „The Terror“), Jack Sherlock („Hedda“), Jeffrey Mundell („The Good Ship Murder“) und Nadav Burstein aus der israelischen Kriegs-Serie „Sh'at Neila“ sein.
Der Film erzählt die reale Geschichte des britischen Panzers „Fray Bentos“ (Rufzeichen F41). Seine neunköpfige Crew erlebte mit ihrem Gefährt die längste durchgehende Panzerschlacht des gesamten Krieges, in der sie 60 Stunden unter deutschem Beschuss stand. Vater und Sohn Burns hatten bereits 2013 einen Kurzfilm über die Ereignisse gedreht, den wir euch am Ende dieses Artikels in Gänze eingebunden haben.
"Landship": Das ist die Story
1917: Mittlerweile tobt der Erste Weltkrieg seit drei Jahren. Die Deutschen auf der einen Seite und die Alliierten auf der anderen haben sich entlang der hunderte von Kilometern langen Westfront eingegraben. Mit dem Beginn einer Offensive zur Überwindung der festgefahrenen Linien rückt die neun Soldaten starke Besatzung des britischen Kampfpanzers „Fray Bentos“ aus, um eine stark befestigte deutsche Bunkerstellung zu zerstören.
Beim Vorrücken über das Niemandsland rutscht ihr Gefährt jedoch in einen riesigen, durch Granateneinschläge entstandenen Krater, nur wenige Meter vor der feindlichen Linie. Mit der in ihm gefangenen Crew steckt das Fahrzeug bewegungsunfähig im Schlamm fest. Der Artilleriebeschuss durch die Deutschen lässt nicht nach und die Lage von Captain Donald Richardson (Vin Hawke) und seinen Männern erscheint aussichtslos…
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Wie weiter oben versprochen kommt hier der Kurzfilm „Fray Bentos“ von Callum Burn, den er im Jahre 2013 für 3.000 britische Pfund gedreht hat.
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