„Bares für Rares“ flimmert seit 2013 über unsere Bildschirme. Die ZDF-Serie hat sich damals rasch von einer nischigen Wochenendsendung zum wohl größten Erfolg im Nachmittagsfernsehen gemausert. Bis heute schalten täglich Millionen ein, wenn Horst Lichter zum Verkauf von Krempel und Kostbarkeiten einlädt. Aber habt ihr gewusst, dass das deutsche Kultformat auch im Ausland extrem erfolgreich ist?
"Bares für Rares" erobert die Welt: In diesen Ländern läuft die ZDF-Trödelshow
Als Fan der ersten Stunde verfolge ich die ZDF-Trödelsendung bereits seit über einem Jahrzehnt und bin total daran gewöhnt, dass Horst Lichter mit seinem XXL-Schnurrbart durch die Sendung führt. Auch die Expert*innen und Händler*innen sind mir inzwischen so nah ans Herz gewachsen, dass es sich immer ein bisschen wie Nach-Hause-Kommen anfühlt. Deshalb ist es für mich kaum vorstellbar, dass die Show auch ohne Lichter und Co. funktionieren könnte. Doch tatsächlich beweist „Bares für Rares“ seit Jahren das Gegenteil: Bereits in mehr als 10 Ländern läuft die Show ohne unsere lokalen Stars!
In Frankreich heißt die Sendung „Affaire Conclue“, was so viel bedeutet wie „Geschäft abgeschlossen“. Der französische Ableger ist extrem erfolgreich und erfreut sich dort ähnlich großer Beliebtheit wie das deutsche Original bei uns.
France 2
In Großbritannien kennt man die Sendung als „The Bidding Room“, dt.: „Der Auktionssaal“.
BBC One
In Tschechien hört das Trödelformat auf den Namen „Poklad z půdy“, was übersetzt so etwas wie „Dachbodenfund“ heißt.
Prima
Die Niederlande, Belgien, Griechenland, Kroatien und Italien nennen die Sendung „Cash or Trash“, was der internationale Name des deutschen Kultformats ist. Übersetzt heißt das so viel wie „Bargeld oder Schrott“.
Nove
In Marokko heißt die Show „Akhir Taman“, was so viel wie „Letztes Gebot?“ bedeutet. Auch Serbien, Polen, Portugal und Ungarn haben eigene Ableger der Show.
Warum ein echter Harry Potter-Schatz die Händler bei „Bares für Rares“ verzaubert hat, könnt ihr hier nachlesen: Ein Muss für jeden Fan!