Ihr kauft euch einen richtig teuren Fernseher, das Bild ist der absolute Wahnsinn, aber der Ton klingt, als würde jemand aus einem leeren Schuhkarton nuscheln. Ich hab da jahrelang rumprobiert und mich echt geärgert. Erst hatte ich diese typischen, schmalen Plastik-Soundbars, dann irgendwelche kabellosen Subwoofer, die eigentlich nur im Weg rumstanden und beim Staubsaugen genervt haben. Vor gut einem Jahr hab ich dann im Wohnzimmer Tabula rasa gemacht und mir die Nubert nuPro AS-3500 geholt. Bis heute kommt für mich kaum ein anderes Modell hier ran!
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Ein richtiger Brocken für satten Sound
Wenn ihr euch das Ding bestellt, helft dem Paketboten lieber beim Tragen. Die AS-3500 ist kein kleines Sound-Riegelchen, sondern ein ziemlich massives Sounddeck. Das Teil wiegt gut 20 Kilo, ist fast einen Meter breit und echt tief. Aber genau das hat einen riesigen Vorteil. Ihr legt das gute Stück nämlich nicht vor den Fernseher, sondern stellt euren TV einfach direkt oben drauf.
Solange euer Fernseher einen mittigen Standfuß hat, trägt die Nubert locker Modelle bis zu 100 Kilo. Auf dem TV-Board sieht das am Ende super aufgeräumt aus. Kein Kabelsalat, keine Box, die das Bild halb verdeckt – einfach ein extrem stabiles, cleanes Podest, das top verarbeitet ist.
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Hier braucht ihr keinen extra Subwoofer
Was mich bei den normalen Soundbars früher immer gestört hat, war Musik. Wenn man mal einen Film schaut, geht das ja oft noch, aber wehe, man wirft mal eben Spotify an. Das klang bei mir oft total blechern. Nubert kommt aber ursprünglich aus dem klassischen HiFi-Bereich und das merkt man hier sofort. Die haben in das große Gehäuse einen echten 3-Wege-Aufbau gepackt.
Der Clou sind die zwei dicken Tieftöner, die an der Unterseite sitzen und nach unten abstrahlen (Downfire). Ihr braucht also theoretisch keinen externen Subwoofer mehr. Diese eine Box reicht völlig. Wenn es im Film knallt, drückt euch der Bass richtig schön in die Couch, und wenn ihr mal Musik anmacht, klingt das Teil wie eine große, ausgewachsene Stereoanlage.
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Man versteht was die Leute im Film reden
Eine Funktion, die ich dauerhaft an habe, ist ein kleiner Knopf auf der Fernbedienung. In Filmn kracht es häufig so laut, dass fast die Fenster wackeln, aber sobald zwei Charaktere miteinander reden, versteht man einfach kein Wort mehr. Man sitzt ewig mit der Fernbedienung da und pegelt ständig rauf und runter.
Nubert hat dafür die sogenannte "Voice+" Funktion eingebaut. Ihr drückt da einmal drauf und die Stimmen werden super klar und deutlich aus dem ganzen Soundteppich nach vorne geholt, ohne dass der Rest auf einmal unnatürlich klingt.
Auch mega entspannt: Die "Adaptive Loudness". Wenn ihr abends spät noch was schaut, könnt ihr die Kiste ganz leise drehen. Der Sound bleibt trotzdem schön voll und die Bässe sacken nicht komplett weg.
Die Soundbar wird nicht für jeden etwas sein
Man muss aber fairerweise auch sagen, was das Sounddeck nicht kann. Wer sein Wohnzimmer komplett vernetzen will, ist hier falsch. Nubert verzichtet komplett auf Spielereien wie WLAN, integriertes Alexa oder AirPlay. Ihr könnt Musik in top Qualität über Bluetooth (aptX HD) streamen und an den TV wird das Ganze mit einem einzigen HDMI-Kabel (eARC) angeklemmt. Die Lautstärke regelt ihr dann über eure normale TV-Fernbedienung weiter.
Echten Dolby-Atmos-Sound (wo der Ton von der Decke strahlt) oder kabellose Boxen für hinter die Couch gibt es hier auch nicht. Es bleibt ein reines, virtuell etwas verbreitertes Stereo-System. Wer aber einfach nur brutal guten, ehrlichen Klang sucht, sich nicht stundenlang mit App-Einstellungen rumärgern will und bei Filmen endlich wieder die Dialoge verstehen möchte, macht mit der AS-3500 alles richtig. Ich liebe sie und so schnell wird kein anderes Modell für mich da rankommen.
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