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    Keine Erlaubnis, kein Geld, aber Eier aus Stahl: Diese zehn Filme wurden im Guerilla-Stil gedreht
    Von Woon-Mo Sung — 22.04.2015 um 16:34

    Zum DVD-Start des lynchesken Horrorfilms „Escape From Tomorrow“, der heimlich in Disney-Vergnügungsparks in Florida und Kalifornien gedreht wurde, präsentieren wir euch 10 Filme, die durch ähnliche Guerilla-Aktionen entstanden sind.

    Solana Films
    Paranormal Activity
    (Oren Peli, USA 2007)


    Darum geht’s:

    Irgendetwas bringt Micah (Micah Sloat) und Katie (Katie Featherston) um den Schlaf. Deshalb beschließt das junge Paar, sich selbst beim Schlafen zu filmen. Die Aufnahmen offenbaren eine dämonische Präsenz, die scheinbar in ihrem Haus sein Unwesen treibt…

    Die Guerilla-Methode:

    Für gerade einmal 15.000 US-Dollar drehte Oren Peli sein Regiedebüt in nur zehn Tagen – komplett bei sich im eigenen, extra ein Jahr lang umdekorierten Haus. Ein Skript im eigentlichen Sinne existierte nicht, stattdessen ließ Peli seine beiden Hauptdarsteller (Gage jeweils 500 Dollar) ausgehend von grob skizzierten Szenenabläufen improvisieren. Durch den Found-Footage-Stil des Films war zudem auch nur eine einzige Videokamera vonnöten, die größtenteils auch noch von den Schauspielern selbst bedient wurde.

    Die Marketing-Methoden des Verleihers Paramount waren übrigens ähnlich guerillahaft: Statt den Film wie üblich von einer großen Werbekampagne begleitet in mehr als 2.000 Kinos rauszubringen, wurde er erst einmal nur in 13 College-Städten gezeigt, um so den Internet-Buzz anzuheizen. Das Resultat: „Paranormal Activity“ hält bis heute den Rekord für das beste Eröffnungswochenende eines Films, der in weniger als 200 Kinos gestartet ist.




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