„Adel verpflichtet“ (1949)
Alec Guinness als: alle acht Mitglieder der Adelsfamilie d’Ascoyne
Meisterschauspieler Sir Alec Guinness ist einem jüngeren Kinopublikum vor allem aus George Lucas‘ Franchise-Urknall „Krieg der Sterne“ von 1977 bekannt. Obwohl er den weisen Jedi-Ritter Obi-Wan Kenobi mit seinem unvergleichlichen Charisma zu einer der bis heute faszinierendsten Star-Wars-Figuren aufwertete, war ihm der Rummel um Lucas‘ Sternensaga und seine Rolle darin immer suspekt – vor allem, weil er der Meinung war und blieb, sehr viel stärkere Leistungen vorweisen zu können. Zu den vielen tollen Leinwand-Auftritten des wandlungsfähigen Gentleman zählen seine sage und schreibe acht Rollen in Robert Hamers schwarzer Brit-Komödie „Adel verpflichtet“ von 1949. Darin spielt Guinness acht Mitglieder der Adelsfamilie d’Ascoyne, an deren intrigantes und mörderisches Treiben sich der Protagonist Louis d’Ascoyne (Dennis Price) kurz vor seiner Hinrichtung erinnert. Sind acht d’Ascoynes wirklich besser als ein Obi-Wan Kenobi? Wir finden: Der im August 2000 mit 86 Jahren verstorbene Edelmime hat mit dieser Enschätzung durchaus Recht!