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    Trailer zum außergewöhnlichen Doku-Drama "Swimmingpool am Golan"
    Von Martin Ramm — 17.11.2019 um 10:00

    Für Schauspielerin Esther Zimmering ist „Swimmingppol am Golan“ ein Abtauchen in die persönliche, familiäre und auch nationale Vergangenheit: Im Tagebuchformat erkundet sie im Dokumentarfilm die DDR und Israel durch die biografische Lupe.

    Als die Mauer fällt, verändert sich das Leben der zwölfjährigen Esther Zimmering nicht zum Positiven: Plötzlich tauchen Neonazis auf dem Schulhof auf und beschimpfen das Mädchen aufgrund seiner jüdischen Wurzeln. Erst dann bringt Esther in Erfahrung, dass sie mehr Familienmitglieder hat als sie ahnt. Israel wird der Ort ihrer Träume und ihre dort lebenden Cousinen und Cousins in ihrer Vorstellung zu Lichtgestalten.

    Swimmingpool am Golan“ wird erzählt wie ein Tagebuch. Esther ergründet und reflektiert nicht nur ihre eigene Identität und Vergangenheit, sondern dokumentiert auch, wie sie schließlich selbst nach Israel reist und ihre idealisierten Vorstellungen mit der Realität abgleicht.

    Ein Kritikerliebling mit Relevanz und Einfühlungsvermögen

    Die bisherigen Festivalvorführungen von „Swimmingpool am Golan“ sorgten für einstimmiges Kritikerlob. Positiv hervorgehoben werden vor allem die kitschfreie, aber tief persönliche Note des Filmes über Identitätssuche sowie die geschickte Verflechtung von persönlicher Biographie und politischen Ereignissen.

    „Swimmingpool am Golan“ läuft am 21. November 2019 in den Kinos an.

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