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    Blutiger Trailer zu "Killroy Was Here": Kevin Smith hat Spaß mit hungrigen Alligatoren und betrunkenen Kindern
    Von Christoph Petersen — 28.07.2020 um 20:00
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    Mit „Red State“, „Yoga Hosers“ und der Wallross-Body-Mutilation „Tusk“ hat Kevin Smith bereits einige absurde Ausflüge ins Horror-Genre unternommen. Jetzt folgt die Anthologie-Komödie „Killroy Was Here“ – und zu der gibt es nun den ersten Trailer:

    Kevin Smith („Jay & Silent Bob Reboot“, „Clerks – Die Ladenhüter“) veranstaltet jedes Jahr ein beliebtes Panel auf der San Diego Comic-Con – und davon ließ er sich auch nicht abhalten, selbst wenn 2020 wegen COVID-19 keine physische Ausgabe der Convention stattfinden konnte. In diesem Rahmen kündigte Smith auch sein kommendes Filmprojekt an – wobei er direkt den ersten Trailer zu „Killroy Was Here“ im Gepäck hatte.

    In der Horror-Komödien-Anthologie wurden die einzelnen Abschnitte allesamt von dem legendären Graffiti „Kilroy Was Here“ inspiriert:

    In einer der Episoden geht es um einen professionellen Alligatoren-Wrestler (Chris Jericho), der sich mit dem falschen Tier anlegt. An anderer Stelle stößt Jason Mewes (den man aus vielen Kevin-Smith-Filmen als Kiffer Jay kennt) als Schul-Hausmeister auf ein grausames Geheimnis. Und dann gibt es da noch einen Priester (Kevin-Smith-Co-Podcaster Ralph Garman), in dessen Predigten auch schon mal betrunkene Zehnjährige herumtorkeln...

    Das vollständige, etwa einstündige Panel von der Comic Con könnt ihr euch hier ansehen:

    Das steckt hinter dem Titel

    „Killroy Was Here“ ist ein Wortspiel und bezieht sich auf das berühmte Graffiti „Kilroy Was Here“, dem noch ein zweites „l“ hinzugefügt wurde, um den mörderischen Charakter des Horrorfilms zu unterstreichen:

    Der Schriftzug „Kilroy Was Here“ wurde gemeinsam mit dem Bild eines glatzköpfigen Mannes, der mit seiner großen Nase über eine Mauer schaut, während des Zweiten Weltkriegs vor allem von amerikanischen Soldaten verwendet.

    Es gibt auch Versionen des Graffiti aus anderen Ländern: So hieß es in Australien etwa „Foo Was Here“ und in Großbritannien schrieben die Soldaten „Chad Was Here“ an die Häuserwände und Militärgerätschaften. Das berühmteste „Kilroy Was Here“-Bildnis gibt es auf dem National World War II Memorial in Washington, D.C. – ein Foto davon könnt ihr euch auf Wikipedia ansehen.

    Wann und in welcher Form (Kino, Blu-ray, Streaming, etc.) „Killroy Was Here“ in Deutschland erscheinen wird, steht zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht fest.

    Wir haben Kevin Smith übrigen erst vor ein paar Monaten getroffen – und mit ihm ein wirklich tolles und offenes Interview geführt. Das Ergebnis könnt ihr hier nachlesen:

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