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    Christoph Petersen
    Christoph Petersen
    Chefredakteur
    Biographie

    Seit er eine Woche lang nicht schlafen konnte, nachdem er sich viel zu jung „Scream – Schrei!“ im Kino angesehen hat, war es um Christoph Petersen geschehen. Fortan ging es zunächst jede Woche mindestens zwei Mal ins Kino – aber auch dieser Rhythmus steigerte sich noch einmal deutlich, als er mit 15 Jahren anfing, im lokalen Kino zu arbeiten. Schließlich konnte er sich dort fortan alle Vorstellungen für lau ansehen.

    Ein Jahr später entdeckte er dann auch die legendäre Sneak-Vorstellung im inzwischen leider nicht mehr geöffneten City Kino in Hamburg für sich: Jeden Mittwoch um 23 Uhr gab es dort vor ausverkauftem 400-Plätze-Saal einen Überraschungsfilm im Original – und anschließend ging es mit dem Nachtbus nach Hause, wo er selten vor 5 Uhr morgens ankam. Die ersten zwei Stunden Religion am Donnerstag wurden deshalb häufig verschlafen.

    Im Umfeld der Sneak erfuhr er dann auch das erste Mal von Pressevorstellungen, in die er sich fortan die ganze Oberstufe am Gymnasium hindurch hineinschlich (die allererster war „Die Mumie 2“, den er vielleicht auch deshalb bis heute als Fun-Blockbuster sehr schätzt). So kannte er bald alle Hamburger Filmkritiker und Pressebetreuer persönlich – auch wenn niemand von denen wusste, wofür er eigentlich schreibt.

    Aber über diese Bekanntschaften kamen bald auch die ersten tatsächlichen Aufträge – zum Beispiel für die Hamburger Morgenpost, für die Christoph Petersen in mehr als zwölf Jahren insgesamt mehrere hunderte Kritiken, Interviews und Festivalartikel verfasste.

    2005 bewarb er sich parallel zu seinem 2003 in Hamburg aufgenommenen Jurastudium zudem bei FILMSTARTS.de als freier Filmkritiker. In der Bewerbung sollte angeben werden, welche Filme man in den vergangenen drei Monaten im Kino gesehen hat. Den damaligen Gründer und Chefredakteur Carsten Baumgardt hat dabei vor allem die schiere Länge der Liste umgehauen – es kamen nämlich mehr als 200 Kinobesuche in den letzten 90 Tagen zusammen.

    Nach nur wenigen Wochen als Freier Kritiker wurde Christoph Petersen zum ersten freien Redakteur von FILMSTARTS.de – und noch einmal wenige Monate später zum Stellvertretenden Chefredakteur. Ab der Übernahme von FILMSTARTS.de durch das französische Filmprotal Allocine war er einer der ersten vier festangestellten Mitarbeiter im neuen Berliner Büro.

    In den folgenden Jahren verfasste er mehr als 1.000 Kritiken für FILMSTARTS.de – dazu kommen zahllose Nachrichten, Artikel und Bestenlisten. Er berichtete auch von zahlreichen Festivals, etwa aus Cannes und Venedig. Dazu kamen Besuche an Filmsets von Blockbustern wie „Der Hobbit“ in Neuseeland, „Wolverine: Weg des Kriegers“ in Sidney oder „Django Unchained“ in Louisiana, wo er sich fast eine Stunde lang mit Quentin Tarantino über den Dreh des Neo-Western unterhielt.

    In diesen Jahren hat Christoph Petersen auch viele Hundert Schauspieler und Filmemacher persönlich interviewt – zu den Highlights zählen Brad Pitt (in Paris), Leonardo Di Caprio (in New York), Will Smith (in Cancún), Jennifer Lawrence (in Berlin) sowie Morgan Freeman & Chris Pratt (im Legoland Kalifornien).

    Seit November 2019 leitete Christoph Petersen die Redaktion von FILMSTARTS.de zunächst kommissarisch. Seit Januar 2021 ist er offiziell Chefredakteur von FILMSTARTS.de. Das Lockdown-Jahr 2020 nutzt er, um exakt 700 Filme zu schauen (womit er allerdings noch lange nicht an seinen zu Beginn der 2000er als Student und Freier Autor aufgestellten Rekord von etwa 1.100 Filmen in einem Jahr herankam).

    Ein Film: „Shandurai und der Klavierspieler“

    Eine Serie: „Veronica Mars“

    Ein Schauspieler: James Stewart

    Eine Schauspielerin: Isabelle Huppert

    Ein Regisseur: Hong Sang-soo

    Ein Thriller: „Vertigo – Aus dem Reich der Toten“

    Ein Horrorfilm: „Scream – Schrei“

    Ein Kinderfilm: „Die wilden Hühner und die Liebe“

    Eine Komödie: „American Pie“

    Ein Kriegsfilm: „Die Verdammten des Krieges“

    Ein Franchise: „Otoko wa Tsurai yo“

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