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    Daniel Fabian
    Daniel Fabian
    Redakteur
    Biographie

    Als Daniel Fabian bereits im Kindesalter um jeden Preis fernsehen wollte, wusste er eigentlich noch gar nicht, warum eigentlich. Es war halt das, was die Erwachsenen machten – und sicher irgendwie cool. Wirklich verstehen, was da über die Flimmerkiste lief, musste er dafür aber nicht. Es reichte, einfach nur dabei zu sein.

    Richtig bewusst begann er dann um die Jahrtausendwende, Filme zu schauen. Neben den üblichen Disney-Klassikern, die jeder zuhause stehen hatte, liefen vor allem jene Filme in Dauerschleife, für die der damals zwölfjährige Daniel eigentlich noch zu jung war – wie zum Beispiel „Matrix“ oder „The Fast And The Furious“ und „Nur noch 60 Sekunden“, die in ihm eine bis heute andauernde Vorliebe für schnelle Autos entfachten. Zusammen mit seiner angeborenen Schwäche für ebenso lockere wie dämliche Sprüche, haben seine Beifahrer seitdem regelmäßig das Gefühl, in einem Actionfilm gelandet zu sein – so einer, wie man sie früher nur aus der Videothek mitgenommen hat, weil man sonst schon alles kannte. Aber immerhin.

    Als pünktlich zum Beginn seiner Pubertät direkt gegenüber eine Videothek ihre Pforten öffnete, war es um Daniel dann endgültig geschehen. Dort standen Besuche praktisch täglich an der Tagesordnung – und wenn es nur im Vorbeilaufen war, um „Hallo“ zu sagen und eine Brise abgestandene Videothekenluft zu schnuppern (Was gibt es Besseres?). Es waren nicht zuletzt aber auch die ausufernden Gespräche mit Gleichgesinnten, in denen er Informationen wie ein Schwamm aufsaugte und die letztlich auch ein tieferes Interesse für die Materie Film in ihm weckten. Hätte er doch nur mal in der Schule so aufmerksam zugehört.

    Sein Pausengeld legte er zu jener Zeit immer schön zur Seite – um sich nicht etwa Essen davon zu kaufen (War er deshalb immer so schlank?), sondern die „Neuheiten“-Regal im Laden um die Ecke zu plündern. Am liebsten Horror, von „Halloween“ über „Braindead“ bis „High Tension“. Natürlich ungekürzt. Dass es überhaupt so etwas wie einen Index gibt, war ihm lange Zeit ja gar nicht klar. Aber wozu auch? Als Österreicher kümmerte ihn das eh nicht – bis es ihn irgendwann nach Berlin zog.

    Dank unaufhaltsam wachsendem Interesse versammelte er während seiner Jugend immer mehr Wissen in seinem Hirn – Filmwissen, wie gesagt, nicht das aus der Schule. Und das wollte er irgendwann dann auch unter die Leute bringen. Von nun an gehörte es zu Daniels Alltag, mindestens den halben Nachmittag in diversen Filmforen zu verbringen, sich zu sämtlichen Themen zu informieren, die mit Kino zu tun hatten und seinen Senf dazu abzugeben. Das Internet, ein toller Ort: Er konnte seine Meinung in Dauerschleife kundtun, ohne dass auch nur irgendwer danach gefragt hatte. Aber wohin führt eine solch ungeahnte Freiheit?

    Zum ersten Job im Filmgeschäft! Naja, quasi. Bezahlt wurde er erst einmal nämlich nur mit Goodies wie etwa DVDs – die für ihn zu jener Zeit aber ohnehin denselben Wert wie Bargeld hatten. Von der Zeit seines Abiturs über den Zivildienst bis hin zu seinem kläglich gescheiterten BWL-Studium (ein Semester reichte, um einzusehen, dass das nichts wird) schrieb Daniel als freier Autor vor allem kurze, knackige Artikel zu Neuigkeiten sowie Kritiken für DVD-Forum.at. Beruflich hatte er zu jener Zeit allerdings andere Pläne: Das Studium in Sozialer Arbeit war jedenfalls schon eher sein Fall. Das hat er nämlich nicht nur beendet, sondern anschließend auch noch einige Jahre als Pädagoge drangehängt. Doch auch wenn er seine Erzieherrolle immer gerne ausübte, es war einfach nicht das, wofür er tief in seinem Herzen brannte, wofür er lebte. Und sollte man nicht immer das machen, was einen wirklich erfüllt?

    Also konzentrierte sich Daniel endgültig aufs Schreiben. Es verschlug ihn von Graz nach Wien, wo neben einer Festanstellung bei DVD-Forum.at auch Aufträge als freier Autor für Tageszeitungen wie den Kurier, das /slash Filmfestival (den kleinen Bruder des Fantasy Filmfest) und andere heraussprangen. Drei Jahre später hatte er schließlich genug zusammengespart, um sich in Südostasien die Sonne auf den Bauch scheinen zu lassen, bis das Geld alle war und er sich mit der Frage konfrontiert sah: Was nun?

    Reset. 2017: Berlin. Neuanfang! Daniel kam für ein dreimonatiges Praktikum bei Maz & Movie in die Hauptstadt und erlebte nicht nur hautnah mit, wie Presse-Events und Videoproduktionen in der Film- und Werbewelt organisiert werden, sondern wurde dann auch noch in denselben Raum mit Stars wie Joaquin Phoenix, Ryan Gosling und Charlize Theron gesteckt. Da wusste Daniel sofort: Er war in jener Welt angekommen, in die er schon immer wollte. Und so folgte auf das Praktikum auch noch eine Anstellung als Redaktionsassistent, eher er neun Monate später dann für seine nächste Aufgabe bereit war – bei FILMSTARTS.de.

    Überwältigt von den Möglichkeiten, die der Job als Redakteur mitbringt, stürzte sich Daniel Hals über Kopf in seine neue Aufgabe – und nahm alles mit, was nur ging. Vom Besuch am Set von „Terminator: Dark Fate“ und einem Plausch mit Arnold Schwarzenegger (nur authentisch im gemeinsamen Steirer-Dialekt!) bis hin zu Interviews mit Größen wie Quentin Tarantino, Robert Rodriguez, Christoph Waltz und Jerry Bruckheimer. Im redaktionellen Alltag beschäftigt sich Daniel außerdem vor allem mit den Bereichen Streaming, Heimkino und Schnäppchen.

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