Im Iran des 13. Jahrhunderts gerät ein junges Mädchen auf einen Sklavenmarkt. Nach dem Verlust ihrer Mutter und der gewaltsamen Trennung von ihrer Heimat steht Sitara (Stimme im Original: Akira Sekineohne) Unterstützung und Perspektive da. Orientierungslos und schutzlos beginnt für sie ein Leben in völliger Unsicherheit. Eine Gelehrtenfamilie nimmt sie schließlich bei sich auf und ermöglicht ihr Zugang zu Bildung. In der neuen Umgebung lernt sie, sich Wissen anzueignen und ihren Platz in der Welt neu zu definieren. Währenddessen breitet sich unter der Herrschaft von Dschingis Khan das Mongolenreich unaufhaltsam aus und unterwirft ein Gebiet nach dem anderen. Als die Expansion schließlich Sitaras Stadt erreicht, endet die Phase der Ruhe abrupt. Die äußeren Umstände verändern sich grundlegend, und ihr weiterer Lebensweg wird von den Ereignissen dieser Zeit bestimmt.
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