Die Originalcomics von Garth Ennis und Darick Robertson erschienen erstmalig im Jahr 2006 bei WildStorm einer Tochtergesellschaft von DC Comics und wurden schon nach 6 Heften wieder eingestellt. Der Grund dafür war - laut Autor Ennis - nicht etwa das hohe Level an Gewalt und Sex der Comics, sondern der Eindruck von DC, dass es sich bei "The Boys" ganz grundlegend um ein Anti-Superhelden-Comic handelt - was für einen Verlag, der fast ausschließlich Superhelden-Comics veröffentlicht etwas problematisch war. Glücklicherweise übernahm der Comic-Verlag Dynamite Entertainment die Serie und führte diese nahtlos mit insgesamt 72 Heften bis 2012 weiter.
Die Besetzung von Simon Pegg als Hughies Vater "Hughie Campbell Sr." ist kein Zufall: In den Comicbüchern ist nämlich das Aussehen von Hauptfigur Hughie (Jr.) dem britischen Schauspieler nachempfunden. Bei der Besetzung der Hauptfigur entschied man sich aber u.a. aus dem Grund, dass Pegg zu alt war für Schauspielkollegen Jack Quaid - umso passender ist es, dass man Pegg (ein großer Fan der "The Boys"-Comicbücher) als Hughies Vater in der Serie sieht.
Das Hauptquartier des Superheldenteams "The Seven" ist die bei Film- und Serienproduktionen beliebte Kulisse der Roy Thomson Konzerthalle in Toronto, Kanada. Die 1982 eröffnete Konzerthalle ist mit ihrer einzigartigen Architektur wie gemacht für ein glaubwürdiges Superheldenhauptquartier und wurde u.a. auch als Location für "X-Men" (2000) benutzt.