Harley Quinn in einer Beziehung mit Poison Ivy? Nichts Ungewöhnliches, denn die beiden Figuren sind in den Comics von DC und in vorherigen Serienauftritten schon lange eng verbunden: Eine Freundschaft und kriminelle Partnerschaft zwischen den beiden Antiheldinnen aus Gotham wurde schon in der einflussreichen Zeichentrickserie "Batman" (1992-1995) thematisiert und hielt im Anschluss daran auch Einzug in die Comicbücher. Spätestens seit dem Gelten der Continuity der Verlagsinitiative DC Rebirth (ab 2016) wurde Harley Quinn eindeutig als bisexuell dargestellt und aus den Freundinnen wurde daraufhin in vielen Comics ein Paar.
"Harley Quinn" macht sich zu gerne über Klischees und bisherige mediale Auftritte von Figuren des Comicverlags DC lustig: So ist zum Beispiel das komplette Voice-Acting des Bösewichtes Bane (im Original: James Adomian) eine Verballhornung der kontroversen "Bane"-Interpretation von Tom Hardy in "The Dark Knight Rises" (2012).
Zu den Fans von "Harley Quinn" und ihrer Sprecherin Kaley Cuoco zählt auch Margot Robbie, die bekanntlich bislang alle Realfilmauftritte der verrückten Verbrecherin im DCEU seit "Suicide Squad" (2016) darstellte. "The Big Bang Theory"-Star Cuoco ist übrigens bereits die zweite Schauspielerin aus der Nerd-Sitcom, die Harley Quinn ihre Stimme leiht: 2017 sprach im Animationsfilm "Batman und Harley Quinn" bereits "Bernadette"-Darstellerin Melissa Rauch die beliebte Antiheldin.