Die Zusammenarbeit zwischen Streamingriesen Netflix und der Formel 1 lief nicht immer ganz reibungslos ab: So weigerten sich die F1-Teams Mercedes und Ferrari zunächst an der Serie mitzuwirken und dachten erst ab Staffel 2 diesbezüglich um. Außerdem fehlt in Staffeln 2-4 der bekannte niederländische Rennfahrer Max Verstappen komplett. Der Grund hierfür war, dass sich der Red Bull-Fahrer unzufrieden darüber zeigte, wie seine Interviewaussagen aus dem Kontext gerissen und Rivalitäten zwischen den Fahrern in der Serie übertrieben wurden.
Die treibende Kraft hinter "Formel 1: Drive to Survive" ist der britische Dokumentarfilmer und Produzent James Gay-Rees, der neben seiner Mitwirkung als Produzent an dem gefeierten und oscar-prämierten Musikerporträt "Amy" (2015) über die Popikone Amy Winehouse vor allem durch seine Sportdokumentationen bekannt ist. Gay-Rees beschäftigte sich schon einmal ausführlich mit der Formel 1 und zwar für seine Doku "Senna" (2010) über den bedeutenden brasilianischen Rennfahrer Ayrton Senna.