Die Folgen des Sardinischen Krieges prägen Kaiser Franz (Philip Froissant), als er schwer belastet nach Wien zurückkehrt. Elisabeth (Devrim Lingnau Islamoğlu) versucht, ihrem Mann Halt zu geben und zugleich ihre Vorstellungen von der Zukunft des Reiches durchzusetzen. Doch die Spannungen zwischen den Eheleuten nehmen zu, als Franz untreu wird. Auch am Hof stößt Elisabeth auf Widerstand. Schließlich führen die Konflikte und ihre angeschlagene Gesundheit dazu, dass sie Wien verlässt und sich auf eine abgelegene Insel zurückzieht. Dort kreuzen sich ihre Wege mit denen des ungarischen Revolutionsführers Graf Andrássy (Dejan Bućin). Zwischen den beiden entsteht eine enge Verbindung, die von gegenseitiger intellektueller und körperlicher Anziehung geprägt ist. Gleichzeitig beginnt für Franz’ Bruder Maximilian (Johannes Nussbaum) ein neues Kapitel: Gemeinsam mit seiner Frau Marie (Josephine Thiesen) reist er nach Mexiko, um dort den Kaiserthron zu übernehmen. Während sich ihr Leben zunehmend von den Pflichten am Wiener Hof entfernt, muss Elisabeth entscheiden, welchen Weg sie künftig einschlagen will.