Es wurde offiziell bestätigt, dass „Alien: Earth“ im Jahr 2120 der „Alien“-Continuity spielt, damit also 2 Jahre vor dem Ereignissen des Originalfilms „Alien – Das unheimliche Wesen aus einer fremden Welt“ (1979) und ganze 22 Jahre vor der Handlung des letzten Films im Franchise „Alien: Romulus“ (2024). Showrunner Noah Hawley kündigte aber bereits an, sich weniger an den beiden vorher stattfinden Filmen „Prometheus - Dunkle Zeichen“ (2012) und „Alien: Covenant“ (2017) zu orientieren und die Serie auch in Sachen Handlung mehr als Brücke zum Originalfilm auszurichten, auch wenn vorerst keine Figuren aus dem Sci Fi-Klassiker auftreten werden.
Eine „Alien“-Serie war tatsächlich schon öfters im Gespräch, u.a. direkt im Anschluss an den Originalfilm „Alien – Das unheimliche Wesen aus einer fremden Welt“ (1979) und nach dem Erfolg der Kinofortsetzung „Aliens - Die Rückkehr“ (1986). Zumindest entstand mit „Alien: Isolation“ (2019) eine stark am gleichnamigen Videospiel ausgerichtete Webserie. Nun bringen der erfolgreiche Serienschöpfer Noah Hawley („Fargo“) und der Regisseur des Originalsfilms Ridley Scott den Sci Fi/Horror-Klassiker auf den heimischen Bildschirm.
„Alien: Earth“ (so banal der Titel erst einmal klingen mag) zeigt eine einschneidende Veränderung im „Alien“-Franchise an, denn dieses spielte noch nie wirklich auf der Erde (mit Ausnahme des Prologs von „Prometheus – Dunkle Zeichen“), sondern immer nur im Weltraum (manchmal zumindest in der Nähe der Erde) oder auf fremden Planeten. Lediglich wenn man die Crossover-Filme „Alien vs Predator“ (2004) und „Alien vs Predator 2“ (2007) zur „Alien“-Reihe im engeren Sinne hinzuzählt, was Ridley Scott, Regisseur des Originalfilms, z.B. nicht tut, wäre eine „Alien“-Serie auf der Erde nichts Neues.