Das Ermittlerduo Bandow (Henriette Confurius)und Larssen (Fahri Yardim) aus "Die Quellen des Bösen" gehen mit dem Fall um einen Leichenfund in den Wäldern der ostdeutschen Provinz im Jahr 1993 auch der deutsch-deutschen Vergangenheit auf die Spur. Die Drehorte lagen größtenteils im ländlichen Mecklenburg-Vorpommern in der beschaulichen Kleinstadt Neustadt-Glewe, dem Dörfchen Mestlin und der Hafenstadt Uckermünde.
"Die Quellen des Bösen" basiert auf dem 2021 erschienenen Thriller "Blütengrab", der unter dem Pseudonym Ada Fink veröffentlicht wurde. Die in Berlin lebender Schriftstellerin bleibt bislang anonym, wobei es sich laut Verlagsangaben um eine im Bereich Film und Fernsehen arbeitende Autorin handelt.
Bei den in die Leiche geritzten Schriftzeichen in "Die Quellen des Bösen" handelt es sich um sogenannte Runen, also altgermanische Schriftzeichen, die zwischen dem 2 Jhd. und dem 14 Jhd. in Nord- und Mitteleuropa in Gebrauch waren, bevor sie je nach Region von lateinischen oder kyrillischen Schriftzeichen verdrängt wurden. Runen waren nie für die Alltagskommunikation gedacht wie unsere heutige Schrift, sondern dienten lediglich als Inschriften z.B. auf Denkmälern und hatten eher einen religiösen Charakter, weshalb die Schriftzeichen, deren genauer Ursprung bis heute ein Rätsel bleibt, eine mystische Aura umgibt, die u.a. auch von den Nationalsozialisten und der heutigen rechten Szene aufgegriffen wurde.