Pfarrer Hans Reiser (Stephan Zinner) gerät zunehmend unter Druck, denn seine Beziehung zu Lisa Kirchberger (Anne Schäfer) bleibt im kirchlichen Umfeld nicht unbemerkt. Der Kardinal (Erwin Steinhauer) verlangt eine klare Entscheidung zwischen geistlichem Amt und privatem Glück. Reiser weigert sich jedoch, eines von beidem aufzugeben, und führt seine Arbeit in der Gemeinde unbeirrt fort. Er gewährt syrischen Geflüchteten Schutz in seiner Kirche und unterstützt die Schwester des Kardinals bei einer Segnung mit ihrer Partnerin. Gleichzeitig holt ihn die eigene Vergangenheit ein, als er die erneute Eheschließung seines Vaters (Sigi Zimmerschied) begleiten soll. Zusätzlich übernimmt der Geistliche die Leitung einer Selbsthilfegruppe für ehemalige Straftäter und bemüht sich, verurteilten Ladendiebinnen, Brandstiftern sowie Steuerhinterziehern eine Perspektive zu eröffnen.
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