Schon früh als die "Aussie"-Version der Paramount-Erfolgsserie "Yellowstone" (seit 2018) betitelt, zeichnet sich "Territory" genauso wie sein amerikanisches Pendant durch die westerntypische Verbundenheit zur lokalen Landschaft aus: Während "Yellowstone" ja bekanntlich im US-Bundesstaat Montana angesiedelt ist und dort wie auch in Texas und Utah gedreht wurde, führt "Territory" in die ländlichsten Regionen Australiens wie z.B. dem Kakadu Nationalpark, auf dessen Fläche von fast 20.000 qm nur etwas über 300 Menschen leben. So wie die Regionen, die "Yellowstone" beleuchtet, sehr stark durch die Ureinwohner Amerikas geprägt sind, wird in ähnlicher Weise auch "Territory" die Kultur der Aborigines ausgiebig präsentieren.
Für die Regie von "Territory" konnte der australische Filmemacher Greg McLean gewonnen werden, der Genre-Fans vor allem als Regisseur von "Wolf Creek" (2005) bekannt sein dürfte. McLeans Debütfilm zählt zu den größten Erfolgen des australischen Kinos und zeichnet sich - wie auch "Territory" durch die besondere Präsenz der kargen Landschaft des australischen Outbacks aus.