Downton Abbey
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Durchschnitts-Wertung
3,4
10 Wertungen

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Kino:
Anonymer User
5,0
Veröffentlicht am 13. September 2013
Tolle Serie..ich freue mich schon auf Staffel 4...

„Downton Abbey ist hervorragend inszenierte, authentische Unterhaltung für Freunde britischer Adelsgeschichten,
Sebastian Schlicht7
Sebastian Schlicht7

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3,0
Veröffentlicht am 5. Februar 2026
Downton Abbey ohne Fahrtwind….

Nach einer ereignisreichen Staffel geht es Downton Abbey spannend, wenn auch etwas entspannter weiter. Viele Fans waren bestürzt über die plötzlichen Tode zweier großer Charaktere. Vor allem das Austreten von Dan Stevens brachte sicherlich einige Herzen zum Brechen. Mich verärgerte es eher, da mir sein plötzlicher Tod kurz vor Ende der dritten Staffel sehr schäbig und fast schon hinterhältig vorkam. Aber was will man machen, wenn der Vertrag eines Schauspielers ausläuft und dieser andere Projekte machen möchte? In Staffel 4 kümmern wir uns tatsächlich schon um neue Verehrer für Mary und sind in den 20ern angekommen.

Nach Matthews Tod sind nun sechs Monate vergangen: Das Leben hat sich in Downton wieder relativ normalisiert, nur Mary kommt aus ihrer tiefen Trauer nicht heraus. Weiterhin hat Miss O´Brien eines Nachts das Handtuch geworfen und Downton verlassen, während die junge Rose nun einen festen Platz am Hofe der Granthams hat…

Was mich wirklich stört, sind die großen Zeitsprünge, die die Serie vor allem in dieser Staffel für sich entdeckt hat. Die sechs Monate nach Matthews Tod sind in gewisser Weise vielleicht sinnvoll, da man die Charaktere nicht nur in Trauer und Bedauern sehen möchte. Doch es wirkte für mich leider so als ob man Matthew schnellstmöglich aus der Serie entfernen möchte. Und das bei einem so charmanten Charakter…
Gegen Ende der Staffel entschieden sich die Produzenten wieder für solch einen Kniff. Da wird ein großes Ereignis für Edith einfach übersprungen, was ich sehr schade fand. Des Weiteren hadert „Downton Abbey“ nun etwas mit seiner Story, die manchmal vor sich hinplätschert. Immer wieder gibt es wundervolle, kleine und menschliche Momente, aber das große Ganze schafft es nicht mehr so zu fesseln, wie vorher. Entscheidungen der Charaktere wirken hier und da schnell trivial und nicht lebensnotwendig. Ich schätze zwar die friedliche Atmosphäre der Serie, die oftmals ohne forciertes Drama auskommt, aber hier hat „Downton Abbey“ dieses Talent etwas verloren, wie ich finde. Das intensivste Ereignis in dieser Staffel betrifft vor allem Anna und Bates.

Die Schauspieler bleiben nach wie vor stark und gut. Einige Figuren bekommen mehr Zuwendung, wie etwa der arbeitslose Buttler Molesley. Und Alfred wird ein richtig sympathischer Charakter. Thomas hingegen hätte auch eine wundervolle Figur werden können, verfällt aber immer wieder in alte Züge, die nicht mehr zu seiner Figur passen. Da erpresst er plötzlich eine neue Arbeitskraft ohne jeglichen Grund, obwohl er nun eine ehrliche Freundschaft mit James aufgebaut hatte…

Fazit: „Downton Abbey“ verliert in Staffel 4 leider etwas von seinem Glanz, kann aber zum Großteil noch qualitativ unterhalten. Es sind vor allem die kleinen Figuren, die die Serie so spannend machen. Die Grundgeschichte verliert sich aber schnell in Trivialitäten und unnötigen Zeitsprüngen…