Bei „Wer weiß denn sowas?“ sind zu jeder neuen Episode auch neue Gäste am Start. In der heutigen Ausgabe vom 3. April sind Nicole und Mary Roos mit dabei, um Bernhard Hoëcker und Elton in ihren jeweiligen Teams zu unterstützen. Mehr Infos über die beiden Gäste lest ihr hier.
Nicole: Die erste deutsche ESC-Gewinnerin
Nicole wurde 1980 von Robert Jung entdeckt als sie auf einem Liederfestival in Schwäbisch Hall auftrat. Von Ralph Siegel wurde sie schließlich unter Vertrag genommen. 1982 trat sie mit 17 Jahren beim Eurovision Song Contest an und gewann ihn mit ,,Ein bißchen Frieden“. Darüber hinaus war der Song auch ein kommerzieller Erfolg, verkaufte sich über fünf Millionen Mal weltweit und erlangte Gold und Platin.
Nach dem ESC gelang Nicole der Durchbruch. Sie belegte 17-mal den ersten Platz in der ZDF-Hitparade und trat im britischen ,,Top of the Pops“ auf. Ab Mitte der 80er Jahre flaute ihr Erfolg ab und sie konnte bis heute nicht mehr daran anschließen. Trotzdem veröffentlicht Nicole regelmäßig neue Alben, die zumindest immer eine Platzierung in der Top 100 Albumcharts sicher hat.
ARD/Morris Mac Matzen
Mary Roos: Gesangstalent schon in jungen Jahren
Mary Roos oder auch bürgerlich Marianne Rosemarie Böhm hat schon als Kind auf Volksfesten gesungen was dazu führte, dass sie mit gerade mal neun Jahren ihre erste Schallplatte veröffentlichte. In den 60er Jahren sang sie vorwiegend Coverversionen von fremdsprachigen Songs oder Volkslieder. Aufgrund eines Trends änderte ihren deutschen Namen zum Künstlernamen Mary Roos.
1970 trat sie erstmals zum deutschen ESC-Vorentscheid an, musste sich aber gegen Katja Ebstein geschlagen geben. 1972 konnte sich Mary Roos mit ,,Nur die Liebe läßt uns leben“ durchsetzen und belegte beim Eurovision Song Contest den dritten Platz. Ihr ESC-Auftritt sorgte für ihren internationalen Durchbruch.
So könnt ihr „Wer weiß denn sowas?" sehen
„Wer weiß denn sowas?“ läuft von Montag bis Freitag um 18:00 Uhr mit einer neuen Folge im Ersten. Wer eine Folge verpasst haben sollte, kann ältere Folgen einen Monat lang in der ARD-Mediathek nachholen.