"Das versteht kein Mensch mehr": Fans stellen sich nach Ermittlungen der Polizei hinter Wigald Boning
Adrian Königer
Adrian Königer
Junior Redakteur bei Filmstarts. Erzogen von Harald Schmidt, aufgewachsen mit Joko & Klaas. Als Fan von Late Night Shows kenne ich mich bestens mit Böhmermann, Welke & Co. aus. Experte für deutsche TV-Shows und Entertainment. Schaue liebend gern Quiz-Shows.

Wigald Boning hat seit einigen Jahren ein Hobby, das ihn zuletzt in Konflikt mit der Polizei brachte. Der Comedian selbst weiß bis jetzt nicht, was ihn erwartet.

Joyn

Seit nunmehr drei Jahren frönt Wigald Boning einem ungewöhnlichen Hobby: Er will jeden Tag in einem Gewässer baden. Doch in einem Fluss bekam er es nach seiner Baderunde mit der Polizei zu tun.

Jeden Tag Baden: Diesmal sprang Wigald Boning in die Spree

Was anfangs als eine einfache Challenge startete, ist mittlerweile ein Hobby von Wigald Boning geworden. Auf Instagram hält er jeden Tag fest, in welches Gewässer er diesmal steigt, und ist schon bei über 1.300 Versuchen.

Ende März versuchte Boning zusammen mit seiner Schwimmpartnerin Petra am 1364. Tag, in der Berliner Spree zu schwimmen – gleich gegenüber dem Reichstagsgebäude. Anlass waren der 40. Jahrestag des Schengener Abkommens und das Gedenken an eines der letzten Maueropfer in der DDR.

Baden in Spree verboten: Wigald Boning begeht Ordnungswidrigkeit

Im Instagram-Video selbst verkündet er auch eine überraschende Begegnung, die er an dem Morgen dann doch noch hatte: „Keine Schiffe, kaum Passanten, doch zwei Polizisten, die dann unsere Personalien aufnehmen. Wir bekommen Post. Bin mal gespannt, was drinsteht.“

Denn in der Spree herrscht seit 1925 ein Badeverbot für die Berliner Innenstadt. Laut Bußgeldkatalog kann eine Strafzahlung von bis zu 5.000 Euro drohen. Nach einer Anfrage der Berliner Morgenpost hat die Polizei Berlin ein „Ordnungswidrigkeitsverfahren“ gegen Wigald Boning eingeleitet.

Nach Polizeiermittlungen: Fans stellen sich hinter Boning

Unter dem Instagram-Post sammeln sich unzählige Kommentare, die hinter Boning stehen und das Verhalten der Polizei nicht nachvollziehen können. „Ganz ehrlich: Das versteht doch kein Mensch mehr“, schreibt ein Fan, weist auf das Badeverbot aus Sicherheitsgründen hin und hinterfragt gleichzeitig die Verhältnismäßigkeit.

Eine andere Person bringt die Kritik auf den Punkt: „Ich glaube, die sollten sich lieber um Wichtigeres und Schlimmeres kümmern. Wir haben andere Probleme als schwimmende Personen in Gewässern.“

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