"Erschreckend": So geht "ZDF-Fernsehgarten"-Moderatorin Andrea Kiewel mit zunehmendem Online-Hass um
Maximilian Günther
Maximilian Günther
Als Kind der 2000er zum passionierten TV-Junkie erzogen. Trash-TV-Connaisseur mit Herz für Underdogs. Guilty Pleasures: GNTM & Temptation Island.

Andrea Kiewel steht seit 2000 für den „ZDF-Fernsehgarten“ vor der Kamera. Obwohl die Show nach wie vor gute Quoten einfährt, nehmen Hasskommentare im Netz immer mehr zu. So geht die Kultmoderatorin mit der Kritik um.

ZDF/Marcus Höhn

Wenn die warme Jahreszeit anbricht, dann gilt eine Show als absolutes Pflichtprogramm für Schlagerfans: Jeden Sonntagmittag sorgt der „ZDF-Fernsehgarten“ für Sommerflair im Freiluftstudio in Mainz. Mittlerweile läuft die Show seit unglaublichen 40 Jahren im TV; seit 26 Jahren führt Moderatorin Andrea Kiewel durch die Sendung.

Obwohl der Fernsehgarten als familienfreundliches Gute-Laune-Spektakel gilt, geizen die Zuschauenden im Netz nicht mit fiesen Kommentaren, die teils unter die Gürtellinie gehen. Im Interview verrät Andrea Kiewel, wie sie mit Hass im Netz umgeht.

"ZDF-Fernsehgarten"-Ikone Andrea Kiewel packt aus: Der Hass im Netz nimmt zu

Andrea Kiewel (meist „Kiwi“ genannt) hat bereits unglaubliche 455 Ausgaben (!) des Fernsehgartens moderiert. Auch wenn in der Livesendung ganz bewusst das idyllische Bild der heilen Schlagerwelt inszeniert wird, heißt das nicht, dass die Zuschauenden vor dem Bildschirm ebenso friedlich auf die Show reagieren. Besonders zu Andrea Kiewel liest man im Netz regelmäßig fiese Kommentare und harsche Kritik.

Anlässlich des 40. Jubiläums der Show gab die in Israel lebende Moderatorin ein Interview mit Swyrl.tv, indem sie verriet, dass die Sendung immer mehr Hass zu spüren bekomme. Besonders in den letzten Jahren sei es schlimmer geworden: „Der zunehmend rauer werdende Ton in Facebook, Instagram und Co. ist erschreckend. Da arbeiten sich Leute an uns ab, obwohl wir uns noch nie begegnet sind.“

So geht "Kiwi" mit den fiesen Kommentaren um

Kiewel verrät, dass ihre Strategie sei, so wenig Zeit wie möglich online zu verbringen: Ich bin froh, davon so gut wie nichts mitzubekommen. Nicht, weil es nicht existiert, sondern weil ich sehr bewusst entschieden habe, damit nichts zu tun haben zu wollen.

Stattdessen fokussiere sie sich auf das reale Leben und lasse die Kritik, so gut es geht, an sich abprallen. Zum Glück könne sie auf die Unterstützung ihres Partners, der ein ehemaliger israelischer Soldat ist, vertrauen: Wenn mich doch mal ein Hasskommentar erwischt, tröstet mich der Liebste. Das hilft sehr gut.“

Nicht nur der Fernsehgarten ist zurück, auch eine andere Kultsendung steht in den Startlöchern:

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