Das mit dem Sieg bei „Deutschland sucht den Superstar“ nicht immer der große Erfolg einhergeht, zeigt sich an den unterschiedlichsten DSDS-Gewinner*innen. Einige tauchen von selbst ab, andere können nicht auf den Erfolg aufbauen. Marie Wegener, die Siegerin von 2018, hat es nach eigener Aussage besonders schwer getroffen.
Wegener spricht über ihre schwerste Krise: "Ich war kurz vor der Insolvenz"
Marie Wegener hat seit ihrem Sieg bei „Deutschland sucht den Superstar“ vor acht Jahren eine große Veränderung durchgemacht. In einem Interview mit RTL gesteht sie, dass sie eine lange Pause gebraucht habe, um wieder ein neues Album zu produzieren und herauszubringen.
Dabei habe sie vor allem unter ihren Erfahrungen in der Musikbranche gelitten. „Ich habe leider mit vielen Menschen gearbeitet, die mir nicht guttaten auf meinem Weg in der Karriere. Musste viel einstecken“, erklärt die ehemalige DSDS-Gewinnerin. Dabei zieht sie ein bitteres Fazit aus dieser Zeit: „Ich war damals halt auch noch sehr kindlich, sehr naiv“. Ihr Vertrauen auf fremde Personen hat zu fatalen Fehlern geführt, die sie fast in den Ruin getrieben haben: „Ich habe blind jedem vertraut und das war auch mein Fehler und [ich] habe sehr viele schlechte Entscheidungen getroffen. Ich war kurz vor der Insolvenz und das mit Anfang 20“, erzählt sie im Interview.
Nach der Krise kommt das Comeback: Wegener hat sich verändert
Doch Wegener hat sich seit ihrer schwierigen Zeit stark verändert. „Mein engster Kreis war meine Familie, meine Mom. Die haben mir da rausgeholfen“, verrät die Sängerin. Sie stand kurz vor der Depression; jetzt tritt sie selbstbewusst mit ihren neuen schwarzen Haaren auf. Einen Fehler wie zu viel Geld in ein Musikvideo zu stecken, macht sie heute nicht mehr.
Mit ihrem neuen Album verarbeitet sie ihre schwere Zeit. Ihre Songs „Krieg mit mir selbst“ und „Weißt du?“ seien ein direktes Resultat ihrer persönlichen Lebenskrisen. „Das spiegelt genau das wider, was mir in den letzten Jahren passiert ist. Ich bin durch sehr, sehr viele Tiefen gegangen in den letzten Jahren. Ich habe sehr, sehr viel erlebt“, so die Musikerin.
Die Erlebnisse aus ihrer Vergangenheit haben sie stark gemacht – auch im wörtlichen Sinne. Sie geht vermehrt ins Fitnessstudio und ist nach eigener Aussage fitter geworden: „Ich hatte richtig Bock, mal aufzubauen, ins Gym zu gehen, fit zu werden.“
Der diesjährige DSDS-Gewinner Menowin Fröhlich konnte mit seinem Siegersong zwar das Publikum überzeugen, doch einen Platz in den Charts konnte er nicht ergattern:
Klatsche für DSDS-Sieger Menowin Fröhlich: Siegersong entpuppt sich als riesiger Flop
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