Bei „Bares für Rares“ werden die verschiedensten Raritäten zum Verkauf angeboten – auch Fußballschätze gibt es hin und wieder bei der Trödelshow zu bestaunen. Anlässlich der FIFA Weltmeisterschaft 2026 erinnern wir uns an ein ganz besonders Highlight zurück, das die Herzen von jedem Fußballfan garantiert höher schlagen lässt!
Deutscher WM-Schatz aus dem Siegerjahr 1974 sorgt für Begeisterung bei "Bares für Rares"
Als der ehemalige Kriminalbeamte Lothar bei der Trödelshow auftaucht, hat er einen unfassbaren Schatz mit im Gepäck: Zwei Original-Fußbälle der Weltmeisterschaft 1974, auf der sich jeweils die deutsche und die brasilianische Nationalelf mit Autogrammen verewigt haben. Tatsächlich hat der Rentner die Bälle nicht etwa erworben, sondern konnte die Unterschriften höchstpersönlich sammeln. Bei der WM war er nämlich als Sicherheitsmann in den Quartieren der deutschen und brasilianischen Mannschaften tätig und konnte deshalb hautnah an die legendären Spieler herantreten.
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Experte Deltev Kümmel erklärt, dass aber nicht nur Spieler auf den Bällen unterschrieben haben, sondern auch Funktionäre, Mitbetreuer und viele mehr. Der Experte lobt deshalb: „Das ist echt ein Stück Zeitgeschichte“. Besonders toll sei, dass sich durch die beigelgten Pässe des Ex-Sicherheitsmannes die Echtheit der Autogramme einwandfrei nachweisen ließe. Außerdem sei der Erhaltungszustand der Bälle hervorragend; sämtliche Unterschriften seien auch 50 Jahre später perfekt zu erkennen.
Im Händlerraum folgt die Ernüchterung: Die "Bares für Rares"-Händler sehen einfach nicht den Wert dieses einzigartigen Schatzes
Experte Detlev Kümmel setzt seinen Schätzpreis bewusst etwas niedrig an, da es durchaus einige Fußbälle gäbe, auf der die National-Elf unterschrieben habe. Seine Wertung beträgt deshalb „nur“ 2.000 Euro. Ein Liebhaber könne aber deutlich mehr für diese Sammlung ausgeben, so die Einschätzung des Profis. Im Händlerraum läuft die Sache dann aber gar nicht gut.
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Das erste Gebot fällt mit 200 Euro extrem mickrig aus, nur langsam klettert der Preis auf 750 Euro. Als der Gast deutlich macht, dass seine Schmerzgrenze im Rahmen der Expertise läge, sind die Händler schon so gut wie raus. Als das letzte Gebot gerade einmal 1.500 Euro beträgt, beschließt der Ex-Sicherheitsmann, keinen Deal einzugehen. "Dann würde ich sie noch mal in die Vitrine legen", so sein enttäuschtes Fazit. Im Netz sind die Fans ähnlicher Meinung. Ein Nutzer schreibt: „Die Gebote waren wirklich unterirdisch.“; ein anderer meint nur: „Die Bälle gehören ins deutsche Fußballmuseum.“
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