Im Fernsehen verboten: Aus diesem Grund darf man bestimmte Kleidung nicht vor der Kamera tragen
Adrian Königer
Adrian Königer
Junior Redakteur bei Filmstarts. Erzogen von Harald Schmidt, aufgewachsen mit Joko & Klaas. Als Fan von Late Night Shows kenne ich mich bestens mit Böhmermann, Welke & Co. aus. Experte für deutsche TV-Shows und Entertainment. Schaue liebend gern Quiz-Shows.

Eigentlich ist mittlerweile die Kleiderordnung im deutschen Fernsehen nicht mehr so streng ausgelegt, wie früher. Doch manche Sachen darf man im TV auch heute auf keinen Fall anziehen.

ZDF/Carmen Sauerbrei

Früher war die Garderobe im deutschen Fernsehen noch ziemlich strikt und abwechslungsreiche Outfits gab es selten. Mittlerweile hat sich das glücklicherweise geändert, doch an einige Vorgaben muss man sich schon aus technischen Gründen halten. Wir geben euch eine Übersicht.

Moiré-Effekt: Karierte Muster sind ein No-Go im Fernsehen

Ein absoluter Albtraum für Kameraleute ist es, wenn eine der Personen im Bild ein kariertes Kleidungsstück trägt. Der Grund dafür ist der sogenannte Moiré-Effekt, der dazu führt, dass bestimmte Muster sich im Bild je nach Blickwinkel verändern. Je kleiner die karierten Muster sind, desto schlimmer ist der Effekt. Für den Moiré-Effekt braucht man übrigens keine Kamera, denn man kann ihn sogar mit bloßen Augen erkennen, wenn man sich kleinkarierte Muster von unterschiedlichen Winkeln anschaut.

Outfits für TV: Auch bei diesen Farbtönen muss man vorsichtig sein

Auch Schwarz und Weiß können im Fernsehen Schwierigkeiten machen. Das liegt an den extremen Kontrasten, welche die Studiokameras oft nicht richtig verarbeiten können. Dabei ist Weiß noch schwieriger abzubilden als Schwarz. Denn falls weiße Kleidung im Bild zu sehen ist, müssen die Kameras extra darauf eingestellt werden. Bei schwarzen Kleidungsstücken weicht man meistens auf Dunkelgrau aus.

Meistens werden im Fernsehen auch starke Farbkontraste oder schrille Farben vermieden. Vorsicht ist zudem bei Accessoires um den Hals oder Kopf geboten: Große Schals oder Tücher können am Ansteckmikrofon Störgeräusche verursachen. Das Gleiche gilt für Mikrofone, die am Ohr befestigt werden.

Heutzutage sind einige dieser Probleme dank moderner Technik kaum noch eine Hürde, da neuere Kameras selbst feinste Schwarz- oder Weißtöne präzise darstellen können. Da man im Vorhinein jedoch nie weiß, welches Equipment vor Ort genutzt wird, sollte man vorsichtig sein.

Den Teletext gibt es seit über 40 Jahren, und er ist nach wie vor beliebt. Tatsächlich nutzen ihn vor allem jüngere Zuschauer*innen:

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