Großeinsatz der Polizei in Köln: Wegen der Entschärfung einer Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg mussten im betroffenen Bereich zahlreiche Anwohner*innen evakuiert werden. Die Absperrungen treffen auch das Sendezentrum von RTL im Stadtteil Deutz direkt ins Mark. Doch was bedeutet die Räumung für den Sender? Kann das laufende Programm überhaupt noch ausgestrahlt werden oder droht ein Sendeausfall? Wir haben alle bisher bekannten Details für euch zusammengefasst.
RTL-Zentrum muss evakuiert werden: So geht es mit dem TV-Programm weiter
Im Kölner Stadtteil Deutz ist auf Höhe des Rheinparks eine amerikanische Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg entdeckt worden. Um die Entschärfung des Blindgängers zu ermöglichen, legte die Stadt einen Evakuierungsradius von 400 Metern fest. Das hat gravierende Konsequenzen: Neben zahlreichen Anwohnerinnen und Anwohnern mussten auch umliegende Betriebe das Sperrgebiet unverzüglich räumen – darunter das Hauptsendezentrum der RTL Group Deutschland.
Obwohl das Gebäude geräumt werden musste, ist die Ausstrahlung des Fernsehprogramms vorerst gesichert. Da sowohl RTL als auch der Nachrichtensender n-tv ihre Kölner Studios vorübergehend nicht nutzen können, weichen die Sender flexibel auf ein anderes Studio in Berlin aus. Von dort aus wird unter anderem die Hauptausgabe von „RTL Aktuell“ produziert und ausnahmsweise von der Spree aus über die Bildschirme flimmern.
RTL / Frank Hempel
Auch der Live-Betrieb während der Evakuierungsaufforderung wurde spontan angepasst: Als die Räumungsnachricht eintraf, war RTL gerade mit dem Magazin „Punkt 12“ auf Sendung und kann die Ausstrahlung wie geplant bis 15:00 Uhr aus Deutz zu Ende fahren. Der Nachrichtensender n-tv hingegen wechselt ab 15:00 Uhr in ein mobiles Ausweichstudio, das spontan im nahegelegenen Kölner Hyatt-Hotel eingerichtet wurde.