Ende November wird Marisa Burger ihre ikonische Rolle der Sekretärin Miriam Stockl in „Die Rosenheim-Cops“ niederlegen, die sie schon seit Folge 1 innehatte. Nach einiger Kritik ihrerseits meldet sich nun eine Produzentin zu Wort.
"Rosenheim-Cops"-Produzentin stellt sich gegen Burgers Kritik
Ende letzten Jahres verkündete Marisa Burger ihr überraschendes Aus bei den „Rosenheim-Cops“ nach über 25 Jahren. Doch genauso unerwartet wie ihr kommender Abschied bei der Krimi-Reihe war auch ihre Kritik, die sie kurz davor geäußert hatte. Dabei bemängelte sie vor allem den aufgedrückten Sparzwang, durch den „Die Rosenheim-Cops“ gehen mussten. Dazu zählten kein Inflationsausgleich bei den Gagen sowie weniger Drehtage für die Produktion.
Produzentin der Serie, Marlis Moosauer, meldete sich bei „Digital Fernsehen“ zu Wort und widersprach den Darstellungen von Burger. Das Aus der langjährigen Schauspielerin begründete sie so: „Die aktuellen Veränderungen haben persönliche beziehungsweise dramaturgische Gründe.“ Dabei stellte sie klar, dass der Abschied nichts mit der Kritik der Schauspielerin zu tun habe, sondern mit veränderten Lebensplanungen, die nach so vielen Jahren schon einmal vorkommen können.
Nicht nur Burgers Abschied: "Rosenheim-Cops" stehen vor großen Veränderungen
Für die Produktion der „Rosenheim-Cops“ ist diese kommende Staffel eine besondere Herausforderung, denn neben Burger werden auch Christian K. Schaeffer und Isabel Mergl die Serie verlassen. Ihre Rollen Jo Caspar und Hilde Stadler sind ebenfalls seit Jahren dabei. „In über 25 Jahren gab es selbstverständlich immer wieder Veränderungen und neue Konstellationen. Gleichzeitig sind viele vertraute Figuren geblieben. Diese Mischung ist eine große Stärke der Serie“, so die Produzentin über die Weiterführung der Serie.
Dabei betont sie aber auch die Kontinuität in „Die Rosenheim-Cops“: „Ich glaube, eine erfolgreiche Serie muss beides können: vertraut bleiben und sich trotzdem weiterentwickeln [...] Neue Figuren, neue Konstellationen und zeitgemäße Geschichten sorgen dafür, dass die Serie lebendig bleibt.“ Das zeigt sich unter anderem an Sarah Thonig, die als Christin Lange den Job der Sekretärin übernimmt. Dabei beruhigt Moosauer die Fans, die befürchten, sie könnte Miriam Stockl ersetzen: „Christin übernimmt dabei nicht einfach die Funktion von Miriam Stockl eins zu eins. Sie bringt ihre eigene Persönlichkeit, ihre eigene Art und natürlich ihren eigenen Humor mit.“
Marisa Burger wird voraussichtlich am 24. November das letzte Mal bei den „Rosenheim-Cops“ zu sehen sein. Ab dem 6. Oktober startet die neue Staffel um 19:25 Uhr im ZDF. In der Mediathek kann die neueste Folge schon eine Woche vorher geschaut werden.
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