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    "Bridget Jones' Baby": Erste Kritiken und viele neue Bilder zu Renée Zellwegers Comeback als notorischer Single
    Von Markus Trutt, Woon-Mo Sung — 06.09.2016 um 13:43
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    Bridget Jones meldet sich nach zwölfjähriger (Leinwand-)Abstinenz bald im Kino zurück – und hat dabei prompt eine Schwangerschaft am Hals. Was die US-Kritiker von „Bridget Jones‘ Baby“ halten, verraten nun die ersten Pressestimmen.

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    Szene aus "Bridget Jones' Baby". Ab dem 20. Oktober 2016 ist der Film mit Renée Zellweger, Colin Firth und Patrick Dempsey in den Hauptrollen in deutschen Kino zu sehen.
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    15 Jahre ist es inzwischen her, seit Oscarpreisträgerin Renée Zellweger in „Bridget Jones - Schokolade zum Frühstück“ die Liebe gefunden hat. Nach einigen Aufs und Abs in ihrer Beziehung mit Mark Darcy (Colin Firth) in der Fortsetzung „Bridget Jones - Am Rande des Wahnsinns“ steht sie zu Beginn des dritten Teils „Bridget Jones‘ Baby“ nun wieder alleine da. Doch nach einer Nacht mit dem Amerikaner Jack (Patrick Dempsey) und einem späteren Techtelmechtel mit ihrem Ex Mark ist Bridget plötzlich schwanger und muss sich fragen, wer von beiden der Vater des Babys ist. Dass auch diese Misere der tollpatschigen Titelheldin für einige Lacher gut zu sein scheint, zeigen nun die ersten US-Kritiken zur Romantik-Komödie. Obgleich die Resonanz bislang nicht übermäßig begeistert ausfällt, sucht man auch Verrisse noch vergeblich. So kommt die Presse insgesamt bisher zu guten bis gemischten Urteilen.

    Kevin P. Sullivan von Entertainment Weekly merkt zwar an, dass die Handlung sehr typisch für die Reihe wäre und einige der Witze „so alt wie Bridgets Kondome“ seien, doch sei alles so aufrichtig umgesetzt worden, dass man dies dem Film nicht nachtragen könne. Obendrein sei das Drehbuch cleverer als nötig und würde mit einigen zum Brüllen komischen Szenen aufwarten. Auch bei Empire kommt man zu einem ähnlich positiven Fazit, was dort vor allem auf die Rückkehr von Regisseurin Sharon Maguire, die für den zweiten Teil ausgesetzt hatte, zurückgeführt wird. Die im ersten Sequel so schmerzlich vermisste Leinwand-Magie, die Maguire gemeinsam mit ihrer Hauptdarstellerin erneut kreiere, ermögliche es auch, die gelegentlichen Löcher in der Handlung und der Glaubwürdigkeit zu vergeben.

    Der Guardian kreidet dem Film da zwar schon mehr an, bezeichnet ihn unterm Strich aber ebenfalls als „solides und zufriedenstellendes Comeback“, bei dem vor allem eine Szene, in der die drei Hauptdarsteller kurz vor der Geburt von Bridgets Baby versuchen, durch die Drehtür des Krankenhauses zu kommen, als absolutes Slapstick-Highlight herausstechen würde. Wie in einigen anderen Kritiken, sei „Bridget Jones‘ Baby“ auch dem Guardian zufolge definitiv besser als der enttäuschende zweite Teil.

    Dieser Meinung ist auch Catherine Bray von Variety. Die Qualität des ersten Teils werde laut Bray aber nicht erreicht. Auch wenn Zellweger eine ansprechend warme und verletzliche Leistung abliefere, sei der Humor nicht immer überzeugend: „‚Bridget Jones‘ Baby‘ ist keine Komödie für die Ewigkeit, aber es ist interessant, eine RomCom mit einer Frau mittleren Alters zu sehen, die mit Bedeutungslosigkeit am Arbeitsplatz zu kämpfen hat.“ Noch etwas weniger überzeugt vom Sequel ist man beim Hollywood Reporter, wo zwar knackige Dialoge und die peppigen Darbietungen der (Neben-)Darsteller gelobt, dafür aber die von anderer Seite so hochgelobten Emotionen schmerzlich vermisst werden und man das Gefühl hätte, dass keiner der Beteiligten wirklich mit Liebe bei der Sache war.

    Aus den insgesamt neun Besprechungen, die sich zu „Bridget Jones‘ Baby“ bislang auf Metacritic finden lassen, hat die Kritikensammelseite eine Wertung von grundsoliden 61 von 100 möglichen Punkten errechnet. Was wir von der Komödien-Fortsetzung halten, erfährt ihr demnächst. Ein eigenes Urteil könnt ihr euch dann ab dem 20. Oktober 2016 in den hiesigen Kinos bilden. 



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