Die Kunst zu gewinnen - Moneyball
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    ArminTamzarian
    ArminTamzarian

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      3 - Nicht schlecht

    Nach der Oscarverleihung schaute ich mir gestern "Moneyball" an und war doch etwas enttäuscht. Der Film war sicherlich nicht schlecht, solide gespielt und es gibt ein interessanten Plot für Sportfans. Aber 3 Oscarnominierungen? Brad Pitt hat schon mindestens 10 bessere Rollen gespielt, Jonah Hill spielt gut aber nicht überragend und der Film ist einfach zu langartmig,spannungsarm und bei weitem kein Meisterwerk.Dass solche Filme mittlerweile für die Kategorie "Bester Film" nominiert werden,lässt mich stärker denn je an der Glaubwürdigkeit und Seriösität des Oscars und allem drum herum zweifeln. Ein ordentlicher Sportfilm, mehr nicht.

    Hinzugefügt am 29.02.2012 um 04:20 Uhr
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    Juls Pete
    Juls Pete

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      4.5 - Großartig

    Großartiger Film. Brad Pitt, der hoffentlich endlich seinen ersten Oscar abstauben darf, passt so perfekt in diese Rolle und spielt sie mit solch einer Leichtigkeit und Selbstverständlichkeit, dass ich mir keinen anderen Schauspieler in ihr vorstellen könnte. Ganz groß ist auch der Tonschnitt des Films der eine einzigartige Atmosphäre zwischen spannenden Radiokommentatoren, melancholischem Soundtrack und emotional aufwühlenden Ständchen von Billy's Tochter erlaubt. Ein unbedingtes Muss!

    Hinzugefügt am 23.02.2012 um 18:58 Uhr
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    esther kind
    esther kind

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      2 - Nicht gut

    gibt es sportarten, die noch uninteressanter sind als fussball? eine suggestivfrage denn - ja, es gibt sie! baseball zum beispiel. vielleicht liegt es vor allem daran, dass ich im gegensatz zu der sportart, die beinahe im gesamten rest der welt geliebt wird wenigstens die regeln kenne und immer den eindruck hatte eine nation die sich gerne als imperiale macht aufspielt grenzt sich durch ihre liebe zu base oder football nur allzu gerne ab. aber das ist nicht das einzige problem des films denn natürlich geht es hier nicht nur um baseball. das eigentliche problem des films ist, das es um viel mehr gehen soll als NUR baseball: um das seelenheil eines gescheiterten ex - footballspielers nämlich und seines beraters. darum, das ihnen niemand glauben will und sie am ende doch das unmögliche möglich machen. darum, das dieses land - äh - ich meine natürlich, DU ES JEDERZEIT SCHAFFEN KANNST; ES ABER NUR WOLLEN MUSST. spätestens wenn der star-spangled banner das erste und einzige mal theatralisch ausgerollt wird, weiß man, das es im subtext natürlich darum geht, die seele des durch kriege, wirtschaftskrise, ausufernde armut und religiösen tea - party irrsinn zuletzt arg geschundene amerikanische seele wieder heile zu machen. das stößt mir etwas sauer auf, weil ich mich dann natürlich schon frage, wer die seelen der z.b. millionen iraker wieder heil macht, die durch einen illegalen angriffskrieg der bush - regierung getötet, traumatisiert oder entstellt wurden. vermutlich niemand. und so bleibt der luxus der reichen supermacht sich durch ihre eigenen kulturmechanismen quasi selbst zu heilen - um sich längerfristig vielleicht schon für den nächsten gerechten krieg zu wappnen? nach solchen filmen geht es einem doch schließlich wieder richtig gut. denn amerika ist das land, dass niemanden fallen lässt. nicht die versager. nicht die außenseiter. auf die nerven geht dabei, dass man nie so genau weiß ob das hochgelobte drehbuch von steven zaillian und aaron sorkin nun gefallen an dem von ihm gepredigten elitarismus findet oder ihn doch eigentlich nur anprangert. ersteres scheint zumindest wahrscheinlicher. denn die footballspieler werden in bennet millers ersten film nach dessen superben debut “capote“ 2005 schlimmer behandelt als irgendwelches vieh auf der landwirtschaftsmesse. und während jonah hill und brad pitt der jubel zuteil wird müssen die, die ihn möglich gemacht haben sich eben einen neuen job suchen. so läuft das eben im modernen amerika. wenn du zu schwach bist und nicht mithalten kannst bist du raus. Pitt ist ganz gut – vielleicht auch nur deshalb, weil er seit was weiß ich wie langer zeit mal keinen halbgott, sexgott, rückwärts alternden sonderling oder armen irren (“12 monkeys o. “fight club“) spielt sondern einfach einen normalen typen. jonah hill – die entdeckung des films spielt einen charakter und profillosen außenseiter mit dezenten andeutungen dessen, was er in seinem leben vielleicht schon ertragen musste. in einem anderen kontext hätte das sehr interessant gewirkt. so aber ging es mir wie der von seymor – hoffmann verkörperten figur art howe die an einer stelle sagt „es ist mir scheißegal.“

    Hinzugefügt am 13.02.2012 um 18:40 Uhr
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    Privatdetektiv
    Privatdetektiv

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      4 - Sehr gut

    Wer interessiert sich in Deutschland schon für Baseball? Richtig, Niemand. Umso schwerer dürfte es für „Moneyball“ werden, an den deutschen Kinokassen finanzielle Erfolge zu feiern – denn wenn man keine Ahnung von einer Sportart hat, warum sollte man dann Geld für einen Film ausgeben, der sich anscheinend komplett um sie dreht. „Moneyball“ (oder auch „Die Kunst zu gewinnen“) ist allerdings alles andere als ein reiner Sportfilm. Regisseur Bennett Miller gelang ein komplexes und hochspannendes Drama, das auch höchstwahrscheinlich bei Baseball-Muffeln großen Anklang finden wird. Da Brad Pitt für seine Darstellung des Baseball-Managers Billy Beane ja bereits einige Vorschuss-Lorbeeren einsackte und zurzeit als Oscar-Favorit gehandelt wird, durften die Erwartungen an ihn recht hoch sein. Diese erfüllt Pitt mit Leichtigkeit. Durch die Mischung aus ruppig-coolem Manager und liebevollen Vater verleiht er Beane eine klassische Sympathienote à la „Harte Schale – Weicher Kern“. Zwar wird auch Pitt sich bei der diesjährigen Oscar-Verleihung wahrscheinlich nicht gegen Jean Dujardin in „The Artist“ behaupten können (auch wenn Sieger der Herzen immer noch der unverschämter Weise nicht nominierte Leonardo DiCaprio bleibt), beweist aber nur ein weiteres Mal, zu was für großartigen Leistungen er fähig ist. Noch überraschender fällt hingegen der Auftritt von „Superbad“- Darsteller Jonah Hill aus. Als schüchterner, hochintelligenter Yale-Absolvent Peter Brand spielt er sich in die Herzen der Zuschauer und erweist sich als regelrechter Szenendieb. Seine Oscar-Nominierung als „Bester Nebendarsteller“ tröstet ein wenig über den von der Acadamy übergangenen Albert Brooks in „Drive“ hinweg, der nicht nur eine Nominierung, sondern die Trophäe selbst mehr als verdient hätte. Hill agiert zwar nicht oscarverdächtig, hat sich aber endlich einen Namen abseits des vulgären Komödienkinos gemacht. Und für diesen beeindruckenden Schritt gönne ich ihm die Nominierung von ganzem Herzen. Etwas enttäuschend ist der Auftritt von Philipp Seymour Hoffman. Ihm wurde leider viel zu wenig Spielzeit eingeräumt, so dass sein Charakter ein wenig unausgearbeitet wirkt. Sicher, Hoffman verkörpert nur eine Nebenfigur, aber das tut Jonah Hill auch und der hat den Zuschauer bereits nach zwei Minuten Screen-Time für sich gewonnen. Dass Hoffman ein exzellenter Schauspieler ist, wissen wir alle, aber seine Darstellung in „Moneyball“ ist definitiv als Enttäuschung einzustufen. Regisseur Bennett Miller verzichtet auf große visuelle Spielereien und inszeniert „Moneyball“ stilistisch völlig neutral. Keine langen Kamerafahrten, keine Slow-Motion, selbst Musik kommt nur ganz selten zur Verwendung. Für eine stimmige Atmosphäre ist hier kein Schnickschnack nötig – allein das grandiose Zusammenspiel der Figuren sorgt für knisternde Spannungsmomente. Die pointierten, teilweise auch amüsanten Dialoge („Was ist ein DiCaprio?“) stammen übrigens von den Star-Autoren Steven Zaillan („Schindlers Liste“, zuletzt auch David Finchers „Verblendung“) und Aaron Sorkin, der für sein Drehbuch zu „The Social Network“ sogar einen Oscar erhielt. Nun ist „Moneyball“ nicht wirklich der „Sportfilm“, als der er angepriesen wird. Obwohl viele Gespräche über Baseball stattfinden und auch einige Spielausschnitte zu sehen sind, wirken sie nicht wie wichtige Bestandteile des Films. Zwar wird der eine oder andere den schnellen und sportbetonten Dialogen nicht immer folgen können und sich während eines Spiels immer wieder fragen müssen, was zur Hölle eigentlich ein Quarterback ist (…hust, hust :D), aber wen interessiert es? In „Moneyball“ geht es nicht um Sport – es geht um Kampfgeist, Teamwork und Motivation. Es geht darum, Teil eines Teams zu sein. „Moneyball“ schafft es soweit, dass man am Ende selbst zu einem Teil der Oakland Athletics wird. Fazit: "Die Kunst zu gewinnen - Moneyball" ist ein spannendes, komplexes und hochemotionales Sport-Drama, das zwar nicht frei von Schwächen ist, aber besonders dadurch punktet, dass selbst wenn man ohne irgendwelche Baseball-Erfahrungen in die Vorstellung geht, im großen Finale nicht umhin kommt, Billy Beane und seinem Team ganz fest die Daumen zu drücken.

    Hinzugefügt am 10.02.2012 um 20:29 Uhr
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    godspeed
    godspeed

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      3.5 - Gut

    Nein, ein Baseball-Fan wird nicht mehr aus mir und auch dieser Film kann daran nichts ändern. Zu geradlinig vorhersehbar die Story (natürlich nach einer wahren Begebenheit, wie es heute dazugehört), zu sehr zieht es sich in die Länge, gerade zum Ende hin. Brad Pitt spielt solide, mitfiebern konnte ich jedoch leider nicht. Zu selbstsicher und ehrgeizig ist die Rolle angelegt als dass man sich Sorgen um ihn machen müsste. Richtig toll dagegen Jonah Hill als duckmäuserischer Zahlenfreak und auch Seymour Hoffman überzeugt. Dazu dann doch ein paar Szenen vom Feld, die den Zauber dieses Sports erahnen lassen. Insgesamt guter Durchschnitt.

    Hinzugefügt am 10.02.2012 um 10:56 Uhr
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    Schildkröte
    Schildkröte

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      4.5 - Großartig

    Super Film! Er hat mich richtig mitgerissen und das macht für mich ganz großes Kino aus. Habe gebangt und gehofft, weil mir die Charaktere so nah waren, dass ich mich richtig motiviert fühle. 9/10

    Hinzugefügt am 10.02.2012 um 01:35 Uhr
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    Jens-1981
    Jens-1981

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      4.5 - Großartig

    Heute habe ich diesen Film gesehen und bisher ist er mein Oscarfavorit. Sehr schöner Film mit einem sehr sehr guten, aber ich habe ihn noch nie so alt gesehenen, Brad Pitt. Bitte auch nicht von dem Sport / Baseball Thema abschrecken lassen, denn er trifft genau die Balance zwischen Faszination für Baseball aufzeigen und gar nicht so viel eigentliche Spielszenen zeigen.

    Hinzugefügt am 06.02.2012 um 23:29 Uhr
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    Philip P.
    Philip P.

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      5 - Spitzenklasse

    "Moneyball-Die Kunst zu gewinnen" ist mehr als nur irgendein Film über eine gewisse Sportart namens Baseball. Der Plot ist mit einer wunderbaren Parabel über Gewinnen/Verlieren ausgeschmückt. Er reflektiert über die Leistungsmöglichkeiten und -Grenzen des Einzelnen in unserer heutigen Leistungsgeselschaft und hinterfragt Loyalität und Moral genüber im Umgang mit dem eigenen beruflichen Aufstieg. Ein hervorragendes Schauspieler-Ensemble komplettiert diesen Film, der ohne Zweifel zu den besten dieses Jahres gehört!

    Hinzugefügt am 06.02.2012 um 19:02 Uhr
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    ayaka-
    ayaka-

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      4 - Sehr gut

    In statistischen Berechnungen und Bewertungen von Spielern spielen einzelne Spiele keine Rolle, nur der Schnitt ist wesentlich. Einzelne herausragende Spieler verlieren an Bedeutung, setzt man seine Mannschaft aus Spielern zusammen, deren durchschnittliche Bewertungen ein Gewinnerteam bilden. Da "Moneyball" sich aber weniger um eine statistische Methode sondern vielmehr um einen familienbewussten Manager und seinen Assistenten dreht, die auch Spielern eine Chance geben, die nach Ansicht traditioneller Talentscouts ausrangiert sind, ist die Geschichte zu tiefst menschlich und verliert nie wirklich den "Zauber von Baseball" ausser Augen. "Moneyball" ist ein sehr unterhaltsames Drama mit einem gutgelaunten und überzeugenden Brad Pitt in der Hauptrolle!

    Hinzugefügt am 05.02.2012 um 22:13 Uhr
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    ichel
    ichel

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      3 - Nicht schlecht

    Ich hab den Film gestern gesehen und war ehrlich gesagt sehr enttäuscht. Es wurde so positiv über den Film berichtet, dass ich ihn unbedingt sehen musste. Für mich war er eher langweilig. Vielleicht hat es auch damit zu tun, dass ich mich null mit Baseball auskenne, aber ich denke es lang hauptsächlich daran, dass es ewig gedauert hat bis ein wenig Spannung aufgebaut war. Der Film hat sich sehr in die Länge gezogen und für mich daher auch keine wirkliche Spannungskurve. Die Story war dennoch spannend aber hätte auch in 60 min abgehandelt werden können.

    Hinzugefügt am 05.02.2012 um 13:22 Uhr
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