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Kinostart
unbekannt (1h 59min)
- Regie
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Mit
Koji Yakusho, Teruyuki Kagawa, Kyôko Koizumi mehr
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Genre
Drama
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Nationalität
Japan, Hong-Kong, Niederlande
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Auf den ersten Blick sind die Sasakis eine gutbürgerliche Familie, die in Harmonie zusammenlebt und eigentlich keine Sorgen zu haben braucht. Vater Ryuhei (Teruyuki Kagawa) hat einen verantwortungsvollen Job in einer gut laufenden Firma, Mutter Megumi (Kyôko Koizumi) ist eine treue Hausfrau, die alle umsorgt. Der älteste Sohn Taka (Yû Koyanagi) ist zwar oft die halbe Nacht lang weg und studiert noch recht ziellos, aber insgesamt doch ein recht anständiger Junge. Und Kenji (Inowaki Kai), der jüngste Sohn, ist ein fleißiger Schüler. Doch dann wird die Stelle des Vaters wegrationalisiert und für ihn bricht eine Welt zusammen. Um der Schande und einem befürchteten Autoritätsverlust vor der Familie zu entgehen, gibt er weiterhin jeden Morgen vor, zur Arbeit zu gehen. In Wahrheit verbringt er die Zeit aber bei der Armenspeisung, auf dem Arbeitsamt oder in der Bibliothek. Taka ist plötzlich der Meinung, er müsse sein Studium aufgegeben und der amerikanischen Armee beitreten, um die Freiheit der Welt zu bewahren. Kenji fängt in der Schule das Rebellieren an und will plötzlich Klavier lernen. Da es ihm sein klammer Vater scheinbar grundlos verbietet, nutzt er sein Essensgeld heimlich für Klavierstunden. Nur Mutter Megumi erkennt, dass die Familie auseinanderbricht. Doch sie schweigt. Stattdessen beginnt sie, ihr bisheriges Leben zu hinterfragen...
| Verleiher | - | Details zum Film | - | |
|---|---|---|---|---|
| Produktionsjahr | 2008 | Besucher | - | |
| VOD-Starttermin | - | Budget | 2 500 000 $ |
Von Björn Becher
Kiyoshi Kurosawa gilt als Großmeister des japanischen Horror-Kinos. Seine japanischen Geistergeschichten gehören zu den Besten des populären Genres und liefen teilweise sogar auf A-Festivals. Sein bekanntestes Werk ist „Kairo“, ein ebenso beklemmender wie intelligenter J-Horror-Film - was man vom US-Remake Pulse nicht gerade behaupten kann. Doch Kurosawa als reinen Genreregisseur abzustempeln, wäre falsch. Schon seine Horrorfilme sind immer auch ein Stück weit Drama. Mit „Bright Future“ (2003 im Wettbewerb der Filmfestspiele von Cannes) legte er - quasi als Fingerübung - sein erstes reines Drama vor, um nun sein Meisterstück abzuliefern: „Tokyo Sonata“ ist ein schonungsloser Blick auf eine zerfallende japanische Familie. Ein Drama, das zugleich auch irgendwie Horror ist: Der Horror des Alltäglichen. 2008 wurde „Tokyo Sonata“ in Cannes zu Recht in der Reihe „Un Certain Regard“ mit dem Preis der Jury ausgezeichnet.
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Rolle: der Einbrecher Dorobô
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Rolle: der Vater Ryûhei Sasaki
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Rolle: Klavierlehrer Megumi Sasaki
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Rolle: die Mutter Kaneko-san
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Chicago Sun-Times
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Slant Magazine
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Filmcritic.com
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Empire UK
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Still Walking: Japanischer Film gewinnt Goldenen Astor
Sonntag, 16. November 2008 - Nachrichten - Sonstiges
Still Walking: Japanischer Film gewinnt Goldenen Astor
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