Durst
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    Tadeshi
    Tadeshi

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      4.5 - Großartig

    Der katholische Pater Sang-hyeon (Song Kang-ho) arbeitet aufopferungsvoll in einem Krankenhaus, wo er den Kranken und den Sterbenden Trost spendet. Doch das ist ihm nicht genug. Um einen noch größeren Beitrag zur Heilung von Kranken leisten zu können, reist er nach Afrika, um sich als Versuchsperson für die Suche nach einem Heilmittel gegen das tödliche Emmanuel-Virus zur Verfügung zu stellen. Meine Meinung:Erstmal muss ich sagen ich weiß nicht ob der Film was Für die nicht kenner des Asiatischen Kinos ist. Klar Chan wook Park wusste mit Filmen wie Oldboy zu begeistern und dieser Film ist auch große Klasse aber er kommt Langsam in fahrt. Viele meiner Freunde haben sich darüber aufgeregt ich fand das war ne Gute sache. So hat man den Charachter besser kennengelernt...Der Film ist für das Vampire Genre untypisch diese Verwandlung/Mutation zum Vampire ist für Chan Wook Park nur ein Vorwand um das Schuld und Sünne Prinzip besser zu zeigen und wie Menschen sich in Extremen Situationen auch Verhalten können. (Mit Triefend Schwarzen Humor) Meine Bewertung sagt nicht viel darüber aus was im Film passiert ich will nicht Spoilern.....Nur so viel eine Düstere Liebes geschichte die sich durchaus von den andern Vampire Filmen abhebt die nicht so diesen Friede Freude eierkuchen "Ach jetzt bin ich mal ein Vampir! und Sauge Blut" Style enthält.Chan Wook Park versprach ja dies wird der Düsterste,Erotischste (Perverseste) und Brutalste meiner Streiffen und das hatt er gehalten =) Der Film! kommt locker mit seinen andern Werken mit.

    Hinzugefügt am 28.03.2011 um 17:51 Uhr
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    Dmitrij Panov
    Dmitrij Panov

    1 follower | Seine 99 Kritiken ansehen |

      4.5 - Großartig

    Hatte man bei Park Chan-Wooks letztem Experiment "I´m A Cyborg, But That´s OK" oftmals das Gefühl, dass sich hinter der (Tragi-) Komik in Wirklichkeit viel Melancholie und Dramatik verbergen, ist der Eindruck, der nach "Durst" bleibt, eher das Gegenteil. Das ist zunächst etwas verwirrend, aber letztendlich nicht minder unterhaltsam - und zwar nicht nur in künstlerischer, sondern auch in direkter Hinsicht. Mit "Durst" macht Park Chan-Wook wieder das, was er in seinen vorherigen Filmen gemacht hat, nämlich eine Mischung aus tragischen Charakteren, Schicksalsschlägen, Gewalt und Dramatik - nur rückt hier der Humor mehr in den Vordergrund. Dieser ist zwar meistens pechschwarz, sorgt aber dennoch öfter als gewohnt für ein Grinsen seitens des Zuschauers. Dabei leidet die Dramatik des Filmes nie darunter, sondern bekommt durch den Sarkasmus genau die Würze, die sich nicht zu einem bloßen Trauerspiel verkommen lässt - was angesichts der eher überraschungsloser Geschichte nur logisch ist. Doch wo wirklich große Wendungen, die man vom Regiesseur sonst erwartet, wie schon in seinem letzten Film ausbleiben, kann "Durst" mit zahlreichen Ideen auftrumpfen, die mal einen leicht trashigen Charme verspüren, mal durch ihre unendliche Morbidität auffallen und mal einfach nur für Stauenen sorgen. Nach ca. eineinhalb Stunden bricht der Film zudem aus seiner bis dahin zu großen Teil sehr ruhigen Erzählweise aus und präsentiert eines Szene, die dramatisch, erfüllend, verstörend, amüsant und episch ist und die ganze Stimmung einige Stufen nach oben wirft. Es gleicht einem Sakrileg, irgendwelche Beispiele für den Einfallsreichtum des Films zu geben - es ist besser, ihn möglichst unvorbereitet zu sehen und sich an seiner Vielfalt zu erfreuen, die einen von Szene zu Szene überrascht, erschlägt, einem zuzwinkert und sich in den - wie sollten sie auch sonst sein - perfekten Bildern lustvoll windet. Auch allgemein ist "lustvoll" ein wichtiges Stichwort des Films: Abgesehen davon, dass die ganze Story stark erotisiert ist, inszeniert Park Chan-Wook auch die Gewalt nicht nur wie gewohnt schockierend, sondern manchmal mit einer fast schon zynischen Leichtigkeit - zum Selbstzweck verkommt sie dennoch nie, sondern dient wunderbar der Charakterisierung der Figuren. Leicht enttäuschend ist der Soundtrack: Hat man sich bei "Oldboy" und "Sympathy For Lady Vengeance" an die alles durchdringende Musik gewöhnt, fällt einem auf, dass hier die musikalische Untermalung leicht, aber doch merklich zurückgeschraubt wurde, was den Fluss des Werks manchmal doch etwas stört. Dafür stellt "Durst" tatsächlich in jeder Hinsicht den anderen - und in diesem Falle auch besseren - Vampirfilm dar. Er verzichtet tatsächlich durchgehend darauf, Vampirzähne zu zeigen, und auch seine (wenigen) Schockszenen sind wieder durchtränkt von einem schwarzen und zynischen Humor. Vielmehr ist der Film eine Psychostudie, die Menschen in einer Extremsituation zeigt - und zwar in einer der extremsten, die man sich vorstellen kann. Hier werden zwei Seiten des Vampirdaseins dargestellt: Die erste, die zunächst befreiend scheinende, lustvolle Auslebung der eigenen Macht und die zweite, die schuldbewusste Erkenntnis der damit verbundenen Triebe, die irgendwann in keinem Einklang mehr zu moralischen Richtlinien stehen können. Und die Konsequenz beider Seiten wird in "Durst" bis zum Exzess zelebriert. "Durst" hat nicht die berauschende Poesie von "Lady Vengeance" und auch nicht die schonungslose Härte von "Oldboy", an diese beiden Meisterwerke kommt er gewiss nicht heran - aber er stellt sich hämisch grinsend knapp dahinter an. Er braucht einige Zeit, um voll in die Gänge zu kommen, aber dann wird er - zumindestens für Park Chan-Wook-Fans und andere augenzwinkernde Cineasten - zu purer Unterhaltung: Brutal, sexy, virtuos, stylisch, morbide, tiefsinnig und stets mit triefendem Sarkasmus gefüllt. "Durst" ist nicht Park Chan Wooks bester Film - aber sein blutigster und witzigster. Und damit wohl auch seine erste schwarze Komödie - sowie der Beweis dafür, dass er jedes beliebige Genre nicht nur beherrscht, sondern auch originell neuzuinterpretieren weiß.

    Hinzugefügt am 02.04.2010 um 21:29 Uhr
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    Filmfan Andi
    Filmfan Andi

    0 follower | Seine 17 Kritiken ansehen |

      4.5 - Großartig

    na ich finde den Film sehr gelungen, *** SPOILER *** Die beste Sequenz ist in der Familie herauskommt, dass die beiden den Sohn ermordet haben. Erst die Buchstabendeutung der behinderten Oma KLD...KILLED, Tae-joo hebt sie hoch... Erstaunen, dass sie das kann hahahah Bedächtig läßt sie Oma und Stuhl wieder hinunter, dann wird der Familie klar, dass Tae-ju und der Priester gemeint sind (Augenrollen!!!) und starren sie an (Lachkrampf hahaha.) Der Priester verschwindet in die weiss bemalten Zimmer ( wahnsinn ;) ) Tae-Joo zieht die Vorhänge zu und so weiter.... dann wird sie vom Priester darauf hingewiesen sie müsse die beiden im Badezimmer aufhängen, damit das Blut herausfliessen kann, weil die Herzen nicht mehr pumpen, dann springen sie von Dach zu Dach... selten so gelacht ;) da kann From Dusk till Down einpacken... *** Spoiler Ende *** bin gespannt was nach Oldboy und diesem Film noch von diesem talentierten Regisseur zu Gesicht bekommen....

    Hinzugefügt am 16.03.2010 um 10:00 Uhr
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    RudolfoTomasi
    RudolfoTomasi

    0 follower | Seine 22 Kritiken ansehen |

      5 - Spitzenklasse

    Nach Oldboy und Lady Vengeance endlich wieder ein weiteres Meisterwerk von Park Chan-Wook. Dieser Film kann in jeder Kategorie seine 10/10 holen, auch wenn einige kleinere Mankos vorhanden sind, die so bei den Vorgängern nicht zu finden waren. Trotzdem sieht durch die schauspielerischen Leistungen, die außergewöhnliche Story und die grandiose Inszenierung wieder einmal jeder Hollywood-Film extrem blass aus. Hierbei handelt es sich um wahres Kino.

    Hinzugefügt am 23.10.2009 um 12:29 Uhr
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    vincetccassel
    vincetccassel

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      4.5 - Großartig

    Durst überzeugt in voller Länge, die Anfangsphase ist enorm Stark gefolgt von einem wunderschönen mittel Teil und nochmal einem typisch starken Ende wie man es auch von seinem anderen Filmen gewohnt ist vom Regiseur. Der einzige minuspunkt sind die Sexszenen, die aber es geschafft haben ihre eigene Marke anzusetzten. Dabei konnte man sich auch das ein oder andere lächeln nicht ersparen^^ Aber es war aufjedenfall nicht fehl am platz. Die Brutalität ist dennoch stark vorhanden, Film hätte durchaus FSK18 bekommen können.

    Hinzugefügt am 18.10.2009 um 13:31 Uhr
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      5 - Spitzenklasse

    glied-o-riss ich habe hunger! dieser film hielt nicht was ehr mir versprahch, my lohrd! ich bin immernoch durstig"! Satz 3 Satan 4 Satz 5

    Hinzugefügt am 11.09.2009 um 00:35 Uhr
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      4 - Sehr gut

    Wer hier ein Vampir Action-Splatter-Horror Film erwartet sollte vielleicht lieber die Finger davon lassen. Wer ein anspruchsvolles Drama sucht, mit einer tiefgreifenden Geschichte bei der es um etwas mehr geht als Vampir gegen Mensch - der ist hier richtig. Park Chan-wook gewährt mit Thirst einen neuen Blick auf die Thematik der Vampire, obwohl er an dem Mythos wenig ändert (Blutsaugen, keine Sonne und übermenschliche Stärke). Dabei wird das Thema stets glaubwürdig behandelt. Der Film ist ergreifend, spannend, manchmal auch lustig - insgesamt muss man aber etwas Geduld mitbringen. Park chan-wooks typische lange Szenen gehören einfach dazu. Wer hier aufmerksam bleibt wird meist auch schnell durch eine der vielen genialen Szenen oder Dialoge belohnt. Der Film überzeugt optisch, sowie auch schauspielerisch, kommt aber nicht an Oldboy ran - dieser verfolgte eine etwas klarere Linie, welche ich bei Thirst ab und an vermisst habe. Dennoch ein Film den man sich angucken sollte, auch für nicht Genre-Fans eventuell ein guter Tipp.

    Hinzugefügt am 31.08.2009 um 11:47 Uhr
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    dark_inferno
    dark_inferno

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      5 - Spitzenklasse

    Meiner meinung nach der beste moderne vampirfilm bis jetzt. Einige(die wahrscheinlich nur auf dumme action stehen) werden diesen film hassen oder nur eine wertung von 5-8 geben weil der film kaum bis wenig action bietet. hauptaugenmerk des filmes sind die beiden hauptcharaktere und die story. die story wird langsam und still erzählt. ist das schlimm? nein ganz und gar nicht. es ist sogar besser das sie still und leise erzählt wird. die hauptcharaktere sind genial gezeichnet. der priester der versucht ja keinem das haar zu krümen und die frau die jahrelang herum geschubst wurde. eigentlich könnte ich jetzt noch auf philosophische sachen oder auf bestimmte erreignisse (auf die andere wahrscheinlich nicht gekommen sind). so werden verschiedene gespräche später nochmal verwendet... oder bzw. fragen später nochmal beantwortet (eine frage die die der priester stellt wird von der frau am ende mit dem letzten wort beantwortet). allgemein lebt der film mehr von dem hintergedanken als von dem was er zeigt. Thirst - Durst ist nicht wirklich ein film zur unterhaltung und deswegen nicht umsonst in meiner top-favouriten liste der fantasyfilmfestspiele gewesen. Sorry für meine rechtschreibfehler bzw auslasung von groß und kleinschreibung.

    Hinzugefügt am 25.08.2009 um 18:01 Uhr
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    Jan Blastbeat
    Jan Blastbeat

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      3.5 - Gut

    Park Chan-wook ist ein großartiger Regisseur, das ist nichts neues. So wundert es mich auch nicht das ich seinem meiner Meinung nach schwächsten Film immer noch ganze 8 punkte verpasse. Ähnlich wie bei I'm a Cyborg, but thats OK! hatte ich zwischendurch das Gefühl, das der Film ins Nichts hinein läuft. Wie eine aneinanderreihung von Sex und Gewaltszenen. Zwar sind die stets passend und vor allem stilistisch nahezu perfekt inszeniert, trotzdem hatte ich so ein seltsames "Leerlaufgefühl". Ein großes Lob geht noch an Kim Ok-bin die mit ihren 22 Jahren hier eine unglaubliche Leistung abgibt. Sie erzeugte bei mir immer wieder Gänsehaut. Ich weiss nicht genau warum aber obwohl mir der Film nicht sooo gut gefallen hat wie die anderen Filme von Mr. Park (was vielleicht auch daran lag, da ich in der 2. Reihe ziemlich weit links saß und mir zwischendurch fast die Augen rausgeploppt sind) lässt er mich einfach nicht mehr los. Er hat den Vampir-Mythos nicht neu erfunden, trotzdem habe ich noch nie etwas vergleichbares gesehen. Ich glaube Park Chan-wook kann einfach keine schlechten Filme machen...

    Hinzugefügt am 24.08.2009 um 16:54 Uhr
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