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Der neue Scream-Film ist leider wieder einmal schwächer als die vorherigen Teile, aber der "Verfall" schreitet so langsam voran, dass er immer noch für einen unterhaltsamen Filmabend gut ist. Die Story ist eigentlich wie bei den anderen Teilen. Ein unbekannter Maskenkiller meuchelt den halben Cast um die Hauptfiguren Sydney, Gale und Dewey nieder und beruft sich dabei auf die Klassiker des Horrorgenre. Wie im ersten Teil ist der Drehort die Kleinstadt Woodsborrow. Dieses Mal folgt der Film den Regeln des Remakes. Der Film geht sehr vielversprechend los. Nach drei(!!!) typischen Horrorfilmanfangsszenen wird dem Zuschauer klar gemacht womit er es hier zu tun hat, nämlich einem augenzwinkerndem Gemetzel. Dieses Niveau hält Wes Craven aber leider nicht. Der Film wimmelt von Abziehbildchen früherer Scream-Figuren. Man hat keinerlei Bedürfnis oder auch Zeit sich mit ihnen auseinanderzusetzen, den sie sterben wie die Fliegen. Die eigentlich auserzählten drei Hauptfiguren bleiben da als einzige Identifikationsfiguren. Negativ ist auch die ungeheure Dummheit vieler Teeniefiguren, die es bei näherer Betrachtung kaum anders verdient. Außerdem setzt sich der Film weit weniger mit den Horrorfilmregeln auseinander als die vorherigen Filme. Spoiler :Außerdem scheint es zu offensichtlich dass die drei Hauptfiguren bei allem Gemetzel stehts tabu bleiben. Positiv bleibt dagegen hängen, dass der Mörder bis zum Ende kaum zu erraten ist. Das Motiv des Täters ist sehr polarisierend. Es ist einfach dieses als absoluten Schwachsinn zu bezeichnen, ist aber die logische Folge des Filmstils. Apropos Filmstil: Dieser bleibt weitesgehend der Serie treu. Der Film nimmt sich nie zu ernst, was ihn im Endeffekt knapp über den Horrordurchschnitt hebt.
Hinzugefügt am 15.02.2012 um 23:41 Uhr Verstoß melden
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