Kinostart:
12. Januar 1995
Regie: Peter Jackson
Mit Kate Winslet, Melanie Lynskey, Sarah Peirse,
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Produktionsland:
Neuseeland
,
USA
.
Genre:
Drama
Laufzeit: 108 Minuten.
Produktionsjahr:
1995
Inhalt: Frei nach einer wahren Begebenheit erzählt Jackson die Geschichte der jugendlichen Außenseiterinnen Pauline Rieper (Melanie Lynskey) und Juliet Hulme (Kate Winslet), die in den 50er Jahren im neuseeländischen Christchurch ein brutales Verbrechen begingen. Der Film setzt mit einem Wochenschau-Werbefilmchen für den Vorort Ilan ein, das auf grandiose Weise das damalige Idealbild einer gesunden Gesellschaft vorgibt. Die Protagonistinnen – man ahnt es schon vor ihrem ersten Erscheinen – werden es weder erfüllen noch aus ihren Köpfen kriegen können. Dann stürzt die Kamera die Zuschauer mit den hysterisch taumelnden und blutbeschmierten Hauptfiguren ins vorweggenommene Ende – schwarz-weiß dazwischen geschnitten: Paulines zusammenbrechende Traumwelt. Der ganze Einstieg ist meisterhaft aufgebaut und ein Glanzstück des Suggestiven.
FILMSTARTS.de
(5)
Pressespiegel
(4,3)
User-Wertung(1039 Bewertungen)
(3,5)
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Kritik der FILMSTARTS.de-Redaktion
Von Martin Thoma
(5)
Peter Jackson kennt jeder, denn er hat den „Herrn der Ringe“ verfilmt. Auch Kate Winslet gehört zu den ganz großen Namen Hollywoods, denn sie hat an der Seite von Leonardo di Caprio in Titanic gespielt. Als 1994 das Drama „Heavenly Creatures“ entstand, sah das noch anders aus. Winslet war eine 19-jährige Debütantin und Jackson galt als bärtiger Exzentriker aus Neuseeland, der mit programmatisch doppeldeutig betiteltem Trash wie Bad Taste oder Braindead immerhin die richtigen Leute ärgerte (in Deutschland zum Beispiel die Realsatiriker von der Bundesprüfstelle). Der Silberne Löwe in Venedig für „Heavenly Creatures“ und eine anschließende Oscar-Nominierung für das Drehbuch waren damals echte Überraschungen. Aber die Auszeichnungen sind mehr als verdient: „Heavenly Creatures“ ist und bleibt einer der ganz großen Filme im Werk der beiden Künstler.
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Userkritiken und Wertungen
Durchschnittliche Wertung:
(3,5)
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1039 Wertungen
insgesamt 2 Kritiken
Jason Bourne
Mitglied seit 1.090 Tagen
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335 Userkritiken
Bewertung:
(4)
Kritik:
Der Film enthält sich bewusst jeglichen Urteils über die Figuren, um sich dafür auf die emotionale Bindung zwischen den Charakteren zu konzentrieren. In starken Bildern zeichnet der Film das Bild einer Freundschaft, die dem Untergang geweiht ist und durch eine Bluttat ein jähes Ende findet. Harter Stoff, aber sehenswert.
Verfasst am 29.03. um 21:35 Uhr -
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Dmitrij Panov
Mitglied seit 840 Tagen
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99 Userkritiken
Bewertung:
(4)
Kritik:
Die Flucht von zwei seltsamen Mädchen in eine selbst erdachte Welt auf den Flügeln der Selbstverherrlichung ist manchmal etwas langatmig und lässt nicht allzu viel Sympathie für die Figuren aufkommen, sorgt dennoch für ein böses Lächeln. Bis zum dem Zuschauer gegenüber nahezu sadistischen Ende jedenfalls, welches die Illusion in pure Grausamkeit umkehrt. Dass die Geschichte zudem noch auf wahren Geschehnissen basiert, gibt dem Ganzen noch eine weitere bittere und verstörende Note.
Verfasst am 20.12. um 17:43 Uhr -
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Presseschnitt:
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Gast - Freitag, 10. Februar um 06:46