Kinostart:
1. April 2010
Film auf DVD erhältlich seit: 14. Oktober 2010
Regie: Jessica Hausner
Mit Sylvie Testud, Léa Seydoux, Bruno Todeschini,
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Produktionsland:
Frankreich
,
Österreich
.
Genre:
Drama
Laufzeit: 99 Minuten.
Produktionsjahr:
2009
Verleiher: EuroVideo
Inhalt: Christine (Sylvie Testud) ist eigentlich nicht besonders religiös und schon gar nicht der Typ für eine Pilgerreise – sei es nun nach Lourdes oder zu einem anderen Wallfahrtsort. Doch seit einigen Jahren ist die 33-Jährige, die seit ihrer Jugend an Multiple Sklerose leidet, an einen Rollstuhl gefesselt und braucht ständige Betreuung. Wenn sie einmal verreisen will, bleiben ihr nicht mehr viele Möglichkeiten. Also nimmt sie an Fahrten teil, die der Malteser Orden organisiert. So war sie schon in Rom, und nun ist sie mit nach Lourdes gefahren. Anders als viele ihrer Reisegefährten, die hoffen, an dieser heiligen Stätte wenigstens eine Linderung ihrer Schmerzen zu erfahren, und sich insgeheim sogar nach einem Wunder sehnen, hat Christine keinerlei Erwartungen. Sie lässt das ganze Pilgerprogramm einfach über sich ergehen. Doch dann passiert ausgerechnet ihr etwas ganz und gar Erstaunliches.
FILMSTARTS.de
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Pressespiegel
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Kritik der FILMSTARTS.de-Redaktion
Von Sascha Westphal
(4)
Der Blick einer Kamera ist zunächst immer objektiv. Solange sie nicht digital bearbeitet und damit manipuliert werden, zeigen ihre Bilder nur das, was die Kamera aufzeichnet, was ihre Linse sieht. Nur filmt eine Kamera eben nicht von alleine. Sie wird immer von einem Filmemacher positioniert und bewegt. Sein Blick und seine Ideen verwandeln so aber auch die gefilmten Bilder. Aus einer reinen Aufzeichnung, einem visuellen Protokoll, wird zwangsläufig etwas Inszeniertes. Diesem Widerspruch wird das Kino nie entrinnen. Das muss es auch gar nicht. Schließlich liegt in diesem ewigen Wechselspiel der Kräfte durchaus auch ein beachtlicher Reiz. Nur verleugnen die meisten Filmemacher die Dualität, indem sie sich alleine ihrer Vision hingeben und ihr jedes Bild Untertan machen oder indem sie ihren eigenen Einfluss zu kaschieren suchen und damit Objektivität heucheln. Der Österreicher Otto Preminger (Faustrecht der Großstadt, „Anatomie eines Mordes“) war einer der wenigen Filmemacher, der diesen fortwährenden Gegensatz nicht nur ausgehalten, sondern auch immer wieder ins Zentrum seines Schaffens gerückt hat. Nun folgt ihm seine Landsmännin Jessica Hausner („Lovely Rita“, Hotel) auf diesem Weg. Ihr spirituelles Drama „Lourdes“ stellt in jeder seiner grandiosen Einstellungen aufs Neue die Frage nach dem Verhältnis von objektiver Wahrnehmung und subjektivem Blick und zwingt den Betrachter damit, sich ohne Vorbehalte den fundamentalen Widersprüchen des Kinos wie des Lebens zu stellen.
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Userkritiken und Wertungen
Durchschnittliche Wertung:
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201 Wertungen
insgesamt 2 Kritiken
Filmfan Andi
Mitglied seit 814 Tagen
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18 Userkritiken
Bewertung:
(2)
Kritik:
Schade, Ansätze und Idee für diesen Film waren eingentlich durchaus vorhanden, aber die Umsetzung war - leider - so wie ich es eh erwartet habe. Wie ich kurz vor dem Film erfuhr, dass es ein österreichisch /deutscher Film ist, hatte ich gleich eine negatives Vorurteil und sagte zu mir egal, vielleicht wirds doch besser als du es erwartest. Das ist ja nur ein Vorurteil, aber dann... total banal gemachte Charakteren, keine Passion, kein Charm usw. Typisch österreichisch/deutsch gemacht, wieder einmal...
*** SPOILER ***
also behinderte Frau fährt zu Wahlfahrtsort, ist eifersüchtig auf die junge Pflegerin, weil die mit den Männern flirtet. Ein Mann hat aber Augen für sie, sie verliebt sich in ihn und kann plötzlich wieder gehen, er küsst sie sagt ihr aber sie soll nicht zuviel erwarten, beim tanzen stürzt sie er verschwindet und sie setzt sich wieder auf den Rollstuhlsessel.
*** SPOILERENDE ***
Der Stoff für eine Liebesgeschichte wäre also durchaus vorhanden, (der Film beruht auch auf eine wahre Begebenheit) aber die Rollen sind derartig entönig dass es nach 20 Minuten nervt, da es alles vorhersehbar wird.
Eifersüchtige Personen, die banal hinter dem Rücken reden, Witze darüber, dass Maria nie in Lourdes war, die strenge Schwester, die selbst ein Leiden zu tragen hat, die hilfsbereite Oma, die stets da ist, der Prieter, der die weisen Aussagen im Film macht...
mah !!!!!!! diese Regie- und Drehbucharbeit ist echt daneben, wär ich nur zum Parallfilm Avatar gegangen,
dort erwartet einen wenigstens perfekte Action, und kein schwächelnder "Inhaltsfilm"...
Verfasst am 31.12. um 15:01 Uhr -
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Pressespiegel
Presseschnitt:
(4,3) bei 2 Pressewertungen.
Empire
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Vollständiger Pressespiegel mit Zitaten
Besetzung und Stab
Sylvie Testud
Rolle: Christine
Bruno Todeschini
Rolle: Kuno
Elina Löwensohn
Rolle: Cécile
Aktuelles
1 neue DVD oder Blu-ray
DVD Lourdes
Hinzugefügt von Filmstarts am 14. Oktober 2010
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Gast - Donnerstag, 09. Februar um 06:53